Bald im Kino: Bioshock, Dead Space, Warcraft - So steht's um die Spiel-Verfilmungen
Uncharted hält genügend Stoff für einen unterhaltsamen Abenteuerfilm bereit.
Filme zu populären Spielen haben einen schweren Stand. Sie bedienen gleich zwei Sorten von Publikum. Da wäre zu einen einmal der Mainstream-Zuschauer, der mit Videospielen für gewöhnlich wenig am Hut hat und deshalb mit ganz anderen Erwartungen in die Vorführung geht. Auf der anderen Seite sind da die Fans der Vorlage. Sie kennen ihr Lieblingsspiel in- und auswendig (und damit meist besser als die Regisseur) und bestehen auf eine akkurate Umsetzung des Stoffs. Die Filmemacher müssen also einen waghalsigen Spagat wagen, um beide Parteien zufriedenzustellen.
Erfahrungsgemäß ist dieser Versuch bis auf wenige Ausnahmen gescheitert. Filme, wie Max Payne und Uwe Bolls zu Recht in Verruf geratenes Machwerk Alone in the Dark, floppten an den Kinokassen und traten bereits nach wenigen Wochen ihren Weg ins gut sortierte DVD-Regal diverser Händler an. Anders erging es hingegen Prince of Persia. Der bislang letzte Gaming-Film zählt mit circa 300 Millionen US-Dollar Einspielergebnis zur erfolgreichsten Leinwandadaption aller Zeiten. Das dürfte selbst Produzent Jerry Bruckheimer überrascht haben.
Die schwierige Kalkulierbarkeit des Erfolgs hat Folgen. So verweilen viele Verfilmungen populärer Games über mehrere Jahre in der Konzeptphase. BioShock wurde etwa 2008 offiziell angekündigt. Bis heute tun sich die Produzenten schwer, ausreichend Budget für den Dreh zusammenzukratzen. Anderen Streifen ergeht es noch schlechter. Die Lizenz an Splinter Cell wird wie ein unliebsames Geschenk von Studio zu Studio weitergereicht. Ein Teufelskreis.
Manchmal scheitert die Realisierung aber auch einfach nur an den unterschiedlichen Vorstellungen beider Industrien. Halo und Metal Gear Solid fielen dem Zwist zwischen Publisher und Filmstudio bereits zum Opfer. Die Parteien konnten sich hinsichtlich der Umsetzung einfach nicht einigen. Valve-Boss Gabe Newell (Half-Life 2, Left 4 Dead 2) ist der Ansicht, dass es Regisseuren und Produzenten Hollywoods an Verständnis für die Thematik mangele. Ihm selbst hatte die Traumfabrik bereits Angebote für eine Half-Life Verfilmung vorgelegt. Die Konzepte seien aber allesamt "grauenhaft" gewesen. Newell plädiert daher dafür, dass Spieleentwickler künftig Filme zu ihren Franchises selbst produzieren sollten.
Ein System mit Zukunft? Was meinen Sie? Ihre Anregungen sehen wir gerne unter den Kommentaren. Nachfolgend haben wir für Sie eine Übersicht kommender Spiel-zu-Film-Projekte zusammengestellt.
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Einleitung
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Half-Life
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- BioShock
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Dead Space
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Halo
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Metal Gear Solid
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Splinter Cell
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- Uncharted
- Kommende Filme basierend auf Spiellizenzen- WarCraft
- Bildergalerie zu "Bald im Kino: Bioshock, Dead Space, Warcraft - So…
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und so toll wie das Begründet hast, hättest das besser bei dir gelassen
Denn von dem was die da gemacht haben kann sich mancher Film ne Scheibe abschneiden
Deine Begründung ist aber auch der Oberhammer, was haben die denn so tolles gemacht?
Schon dieser Animestyle passt nicht zum Stiel von Halo, Dr. Halsey sieht aus wie eine Barbiepuppe, in den Büchern wird sie auch ganz anders beschrieben, dann diese Kämpfe, wo z.B. normale Menschen wie super saiyajins draufkloppen, oder der Gebieter realitätsnah ne ganze Armee auseinandernimmt. Dazu noch dieser Humor, der nur was für Kleinkinder ist, oder die versuchte Dramatik... Das ganze passt einfach nicht zu Halo.
Wenn man nach den Spielen oder den Büchern geht ist alles ernst gehalten (wenn es Dramatik gibt ist es keine so aufgesetzte) und so realistisch wie es in so einer Sci-fi reihe geht, mit der Ausbildung, den taktischen Kämpfen etc.. In Halo Legends gibt es nur typische "saumäßigcoole" Kämpfe. Nicht zu vergessen die Fehler.
Bin jetzt kein Halofanboy, aber die Bücher fand ich interessant und die Story an sich ist sehr gut gelungen, aber Halo Legends passt einfach nicht dazu.
Dann...ja Hitman. Ich habs grad in einem anderen Beitrag hier gelesen. Von allen Adaptionen ist dieser irgendwo gut gemacht, auch wenn er mit der Story mal wieder nichts gemeinsam hat.
Aber das mit der Story ist ein grundsätzliches Problem. Ich glaube mal garnicht, dass es an diesen "2 Gärten" liegt, bei denen die Produzenten umherspringen müssen, ich glaube es liegt einfach daran, dass die Regie, der Produzent und der Drehbuchautor einfach kein blassen Schimmer vom Spiel haben und sich die Informationen, die sie für die Adaption brauchen, von Wikipedia besorgen. Ey hallo? Gehts noch? Irgendwie kommt mir das genauso vor. Bei Adaptionen von Computerspielen wird scheinbar besonders darauf geachtet, eine bestehende Marke und aktuelle Schauspieler einen finanziellen Schub zu gewährleisten, auf Kosten von Story, Qualität usw.
Ich weiß nicht, was ich mal daraus mache. Ich kann nur versichern, dass die Ideen, die ICH habe, wesentlich besser an Originalspielen orientiert sind, als die Ideen vieler anderen Regisseure. Spieleadaptionen haben einen riesen Vorteil, es besteht schon eine Story, man muss also keine neu erfinden. Außerdem hat sie noch einen riesen Vorteil: Es gibt in diversen Spielen schon Kinohafte Elemente (Mass Effect bsp.) die man 1:1 oder etwas abgeändert auf die Leinwand zaubern kann. Sowas erspart dem Produzenten Zeit und vor allem Geld. Geld bei diese Fimproduktionen spielt glaub ich die kleinste Rolle, denn wenn das Drehbuch gut ist, die Ideen gut rüberkommen, dann werden auch mehr Banknoten locker gemacht. Allerdings wenn ich persönlich eine Adaption machen wollen würde, dann wären es wahrscheinlich alte Marken aus längst vergangenen PC-Zeiten.
1. Filme haben oft nichts mit der Story des Spieles zu tun. Sollen ja auch Leute ins Kino, die das Spiel nicht gezockt haben.
2. Gleichzeitig sollen aber auch die befriedigt werden, die das Spiel kennen und gerade deswegen ins Kino rennen.
3. 1+2 zusammen funktionieren einfach nicht.
4. Niedrige Budgets.
Zu Punkt 1. Nehmen wir Alone in the Dark. Nichts mit dem Spiel gemeinsam. Nur der Name. Super Mario Brothers? Damals war ich noch klein und mir konnte man alles als gut verkaufen, aber der Film hat mich auch enttäuscht. Von wegen Klempner, die mit den Kopf gegen Betonblöcke hüpfen und Pilze fressen... das ist jeder Großstadtghetto mehr Super Mario als der Film selbst
Splinter Cell wäre auch nicht übel - mit Kiefer Sutherland als Sam Fisher ^^
Auf den Bioshock Film bin ich mal gespannt und ein Half Life Film... nun ... joah ^^
Allerdings sollte dann erstmal die Trilogie fertig sein, BEVOR ES ein Film gibt... abe wer weiß, von Valve sind ja die drei großen Überraschungen geplant: HL2 E3 und dazu der Film PLUS Portal 3 oder einer Art Steam 2 ?!?!?! ^^ ...(niemand redet von guten Überraschungen ^^)