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Videospiel-Entwickler im Iran zum Tode verurteilt: USA bestreiten Spionage-Absichten

10.01.2012 17:29 Uhr
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Der Videospiel-Entwickler Amir Mizra Hekmati wurde im Iran zum Tode verurteilt. Er soll "Krieg gegen Gott" geführt und versucht haben, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Der Ex-Marine sei außerdem ein Spion der USA gewesen.

Amir Mizra Hekmati, hier auf einem Foto mit seiner Mutter, ist US-Amerikaner iranischer Abstammung. Er wurde im Iran zum Tode verurteilt, weil er Spionage für die USA betrieben habe. Amir Mizra Hekmati, hier auf einem Foto mit seiner Mutter, ist US-Amerikaner iranischer Abstammung. Er wurde im Iran zum Tode verurteilt, weil er Spionage für die USA betrieben habe. Amir Mizra Hekmati, ein ehemaliger US-Marine mit iranischer Abstammung, wurde im Iran zum Tode verurteilt. Er ist gleichzeitig auch Spielentwickler. Der 28-jährige US-Amerikaner sei ein Spion für die USA gewesen und habe die öffentliche Meinung mithilfe von Spielen und Filmen beeinflusst. Er habe Krieg gegen Gott geführt, heißt es. Hekmati hat, so zumindest ein Eintrag in der US Small Business Innovation Research-Datenbank, tatsächlich bei Kuma Games gearbeitet. Dort soll er an einem Sprach-Lern-Programm für die US-Armee beteiligt gewesen sein. Kuma Games ist außerdem bekannt für die Kuma War-Reihe, eine Serie kostenloser Ego-Shooter, die aktuelle Themen behandelt. Darunter befindet sich auch das Spiel Assault on Iran. Hier soll der Spieler Beweise für das Atomwaffenprogramm des Iran beschaffen.

Sowohl die US-Regierung als auch Hekmatis Familie beteuern, dass der Ex-Marine nie als US-Spion im Einsatz war. Auf FreeAmir.org bittet seine Mutter um Gnade und berichtet, dass der Iran nicht mal seine US-Staatsbürgerschaft akzeptiere. In einem Fernsehgeständnis, das im iranischen TV ausgestrahlt wurde, soll Hekmati zugegeben haben, von der CIA in den Iran geschickt worden zu sein, um den dortigen Geheimdienst auszuspionieren. Ein Sprecher der US-Regierung sagte daraufhin, dass das iranische Regime bekannt dafür sei, Leute der Spionage zu beschuldigen oder Geständnisse zu erzwingen. Die USA fordern die Freilassung Hekmatis und die Möglichkeit des Rechtsbeistandes durch Schweizer Anwälte. Diese nehmen im Iran die Vertretung der USA wahr, da das Land aus politischen Gründen keine eigene Botschaft unterhält. Der Fall des Amir Mizra Hekmati sorgt für weitere Spannungen zwischen den USA und dem Iran, der die Meerenge von Hormus, einen wichtigen internationalen Schifffahrtsweg, weiterhin zu blockieren versucht und gleichzeitig ankündigte, Anlagen zur Anreichung von Uran in Betrieb zu nehmen.

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10.01.2012 17:29 Uhr
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11.01.2012 13:50 Uhr
ich finde es hirnrissig, daß einer der mit solchen propagandaspielen geld macht in den iran einreist - was soll der mist? das ist doch entgegen dem gesunden menschenverstand - ich würde es gut finden wenn er nachher für den finanziellen aufwand, der jetzt betrieben wird um ihn da wieder rauszuholen aufkommen müßte
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
11.01.2012 12:46 Uhr
Wenn das so weitergeht können wir uns auf nen Krieg einstellen.....
Bewertung: 0
10.01.2012 21:54 Uhr
Also das Bin Laden - Game war echt irgendwie unnötig. Aber dieses verf***te "Krieg gegen Gott" ist noch viel schlimmer. Wie man sich und seine Religion (egal welche das ist) so scheiß wichtig nehmen kann...

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