Tempelritterorden will "negative Computerspiele" in Deutschland verbieten
Die Tempelritter fordern, "negative Spiele" verbieten zu lassen und pädagogisch wertvolle Games zu fördern.
Das Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani Großpriorat Deutschland e.V. möchte sogenannte negative Computerspiele verbieten lassen. Um genau zu sein, fordert der Templerorden ein "Verbot der Herstellung und des Vertriebs". Als Beispiele werden die Resident Evil-Reihe und GTA 4 genannt. Die Forderungen hat der Orden an die Enquêtekommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestags übergeben lassen. Gleichzeitig will der Orden die Herstellung von Computerspielen "mit positiver und pädagogisch sinnvoller Ausrichtung" unterstützen und Grundschulen und Schulen dazu verpflichten, "Schüler frühzeitig an Computerspiele und an die sinnvollen Möglichkeiten des Internets heranzuführen und pädagogisch zu begleiten."
Laut Informationen von golem.de sehen die Templer durch negative Computerspiele auch die Wirtschaft beeinflusst, schließlich würden diese Games "den Kommunen deutlich steigende Kosten der erzieherischen Jugendhilfe" bescheren. Golem.de zitiert aus dem Schreiben: "Die negativen Auswirkungen in vielen Schulen sind bekanntermaßen verheerend. Dies wiederum wirkt sich wie ein Bumerang zeitversetzt auf die freie Wirtschaft aus, die über die steigende Zahl von ungeeigneten Jugendlichen ohne Schulabschlüsse klagt." Das Großpriorat Deutschland ist Teil des internationalen Tempelritterordens OSMTH. Mit derzeit 28 nationalen Komtureien und Häusern und weltweit mehr als 6000 Mitgliedern ist der OSMTH laut eigenen Angaben die größte internationale Tempelritterorganisation.
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