Richard Garriott: Ultima-Erfinder will sich mit NASA über Filmvorführung einigen
Die Reise zur ISS kostete den Softwareentwickler über 30 Millionen US-Dollar.
Richard Garriott ist nicht nur der Erfinder der erfolgreichen Rollenspielserie Ultima, sondern auch Sohn eines Astronauten. Als erster Sprössling eines Raumfahrers flog er selbst ins All und ging an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Dort drehte er den Dokumentarfilm Man On A Mission. Dieser war mit der NASA abgesprochen und darf ohne Probleme aufgeführt werden. Allerdings drehte Garriott noch einen zweiten Film, in dem zwei der Astronauten und ein Kosmonaut als Schauspieler auftreten. Der Kurzfilm mit dem Titel Apogee Of Fear hat eine Länge von acht Minuten und spielt im inneren der Raumstation.
Da sowohl "an Bord von Nasa-Hardware gedreht" wurde und auch Mitarbeiter in dem Film vorkommen, wollte die Raumfahrtbehörde die öffentliche Aufführung von Apogee Of Fear ab dem 13.Januar allerdings nicht erlauben. Dies erklärte Richard Garriott, auch bekannt als Lord British, der Website space.com. Jetzt lenkt die NASA allerdings ein. Gerade befinde man sich in Verhandlungen mit Garriott und wolle seine Bemühungen unterstützen, "die Menschen für die Zukunft der Raumfahrt zu begeistern", berichtet das Magazin Wired. Apogee Of Fear ist der erste Science-Fiction-Film, der wirklich im Weltraum gedreht wurde, und soll schon allein deswegen in das Archiv der Smithsonian Institution aufgenommen werden.


Danke, Richard, für die vielen Stunden Spass...