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Der Motion Blur-Effekt in PC-Spielen: Für höhere Geschwindigkeiten und mehr Realismus

12.10.2011 18:00 Uhr
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Neu
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Multiplayer-Fans hassen es, Singleplayer-Anhänger lieben es: Motion Blur in PC-Spielen. Sorgt der Effekt auf der einen Seite für mehr Authentizität, beeinträchtigt er auf der anderen das Sichtfeld. PC Games erklärt den Sinn hinter Motion Blur und zeigt Beispiele.

Mirror's Edge - Hier wurde das Motion Blur gekonnt eingesetzt. Durch die verschwommene Sicht und das so vermittelte Geschwindigkeitsgefühl wirkt die dargestellte Höhe noch gefährlicher. Mirror's Edge - Hier wurde das Motion Blur gekonnt eingesetzt. Durch die verschwommene Sicht und das so vermittelte Geschwindigkeitsgefühl wirkt die dargestellte Höhe noch gefährlicher. PC- und Videospiele verkaufen sich primär über ihre Grafik. Es ist schließlich stets der erste Eindruck, der zählt. Bietet ein Game mal eine weniger gute Optik, verlieren zahlreiche Spieler bereits zur Ankündigung das Interesse. Logisch, denn zumeist veröffentlicht der Hersteller zur Ankündigung eines Spiels Screenshots, also Bilder welche die Optik des Titels präsentieren. Rückschlüsse auf das Gameplay lassen sich in diesen Fällen nur schwerlich treffen. Trotzdem reicht gute Grafik auf Standbildern kaum aus. Heutzutage müssen Effekte her, die ein möglichst authentisches Bild des Gezeigten zeichnen. Einer dieser Effekte ist das sogenannte Motion Blur.

Motion Blur bedeutet zu Deutsch Bewegungsunschärfe. Der Begriff stammt vornehmlich aus der Fotografie und bezeichnet eine auf bestimmte Zonen begrenzte Unschärfe in einem Bild mit bewegten Objekten. Dieser Effekt entsteht durch die Geschwindigkeit des Objektes im Zusammenspiel mit der Belichtungszeit. In PC- und Videospielen kommt dieser Effekt auch zum Einsatz, besonders häufig natürlich in Rennspielen, Ego-Shootern oder Action-Adventures – also in Games mit schnellem Movement. Durch Motion Blur wird künstlich eine hohe Geschwindigkeit simuliert. Dadurch entstehen beispielsweise in Rennspielen Tunneleffekte. Während die Mitte des Bildschirms oder das fokussierte Objekt scharf gezeichnet werden, verschwimmt die Sicht an den Rändern.

Während der Effekt in Singleplayer-Games gern gesehen ist, um die Authentizität zu erhöhen, stört er in Multiplayer-Partien umso mehr. Hier wollen die Spieler eher ein klares Sichtfeld, um Gegner möglichst schnell lokalisieren zu können. Motion Blur sollte von den Entwicklern mit Bedacht eingesetzt werden. Der übertrieben Einsatz des Effektes führt dazu, dass eine Szene weniger authentisch wirkt. PC Games zeigt euch heute diverse Games-Beispiele, in denen Motion Blur zum Einsatz kommt. Ihr kennt Extreme oder weitere Spiele, die Motion Blur vernünftig einsetzen? Dann hinterlasst einen Kommentar.

Online-Redakteur
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12.10.2011 18:00 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
13.10.2011 13:21 Uhr
für mich ist Motion Blur weder realistisch noch authentisch, weil das menschliche Auge dan nicht wie eine Kamera wahrnimmt.
Auch in Singleplayerspielen, wie The Wicher II stelle ich dies ab, denn wieso "verschwimmt" die nähere Umgebung, wenn Geralt sich nur dreht???
Auch in Battlefield 3 stört mich der unrealistische Effekt oder ich sehe die Welt mit meinen Augen etwas anderes als Ihr.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
13.10.2011 09:50 Uhr
hmm ich werfe mal die these auf, daß pcg redakteure bei der arbeit trinken - daher die begeisterung über den "realismus", daß die verschommenheit auf dem bildschirm mit der verschwommenheit ihrer realen welt überein stimmt

höre ich gegenargumente?

btw ich schalte motion blur auch bei jedem spiel ab 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.10.2011 09:35 Uhr
"Crysis Sobald die Waffe zum Körper gezogen wird, stellt das Spiel diese scharf. Der Rest verschwimmt. Hier wird aber eine geringe Schärfentiefe simuliert, keine Bewegungsunschärfe."
"Schärfentiefe"? Ernsthaft? -.-

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