Youtube-Hit: Frustrierter Vater ballert mit Pistole auf den Laptop seiner Tochter
Tommy Jordan aus North Carolina schießt mit neun Kugeln auf den Laptop seiner Tochter.
Tommy Jordan aus North Carolina ist Waffenbesitzer und Vater eines 15-jährigen Mädchens. Zu Bekanntheit gelangte der Mann jetzt, weil er den Notebook seiner Tochter Hannah vor laufender Kamera mit neun Schüssen traktierte und das Video anschließend auf YouTube hoch. Vor dieser drastischen Aktion setzte sich Jordan vor die Kamera, zündete sich eine Zigarette an und zitierte aus einem Beitrag, den seine Tochter auf Facebook veröffentlicht hatte.
Darin beschwerte sich die 15-jährige in rüder Sprache über Hausarbeiten, die sie daheim erledigen müsse. Sie sei nicht der Sklave ihrer Eltern, schließen hätten diese eine Haushaltshilfe. Zudem würden die Eltern von ihr verlangen, sich einen Job zu suchen – sie sollten sie doch gefälligst für ihre Hausarbeiten bezahlen. "Ich habe keinen Bock mehr auf diesen Scheiß", wird die 15-jährige zitiert. Ihren Brief, den ihr Vater offenbar nie zu Gesicht bekommen sollte, schließt sie mit den Worten "Eure angepisste Tochter Hannah".
Das Video, das mittlerweile über 21 Millionen Abrufe auf YouTube generieren konnte, geht mit einer verbalen Zurechtweisung weiter und endet schließlich damit, dass Jordan seine Kaliber 45 auspackt und dem Notebook neun Schüsse verpasst. Jordan bietet seiner Tochter an, dass sie sich ruhig einen neuen Laptop kaufen könne – von ihrem selbst verdienten Geld. Aber erst dann, wenn sie die 150 US-Dollar zurückzahlt, die sie Jordan für Software-Upgrades schuldet, die er auf ihrem Laptop eingespielt hatte.
Das Video wird derzeit heiß diskutiert. Während viele YouTube-User dem Vater vollstes Verständnis entgegen bringen, sind andere ob dieser drastischen Erziehungsmethode entsetzt. Bezeichnet sind zwei Kommentare, die zum Zeitpunkt dieser Meldung unterhalb des Videos zu lesen sind: "Jesus hätte es genauso gemacht", schreibt User "scDebates", während "zuishi" kontert: "Das macht mir klar, wie glücklich ich bin, meine Mutter und meinen Vater zu haben - und wie froh ich bin, dass ich keinen christlichen oder amerikanischen Hintergrund habe - also danke dafür." Wer sich selber ein Bild machen will, kann sich das YouTube-Video in voller Länge unterhalb dieser Meldung ansehen.

