USA vs. Hacker: Neue Cyber-Abwehr-Strategie soll Militärschläge erlauben
Wo soll die US-Militärflotte zuschlagen, wenn ein Hacker das amerikanische Internet bedroht?
Entschließt sich eine Hackergruppe zu einem Internet-Angriff auf amerikanische Netzwerke, könnte die USA mit einem Militärschlag antworten. Soweit der Plan für eine neue Cyber-Abwehr-Strategie des US-Verteidigungsministeriums, die nächsten Monat vorgestellt werden soll. Unsere Kollegen von golem.de stellen sich zurecht die Frage: "Wen wollen die Militärs [nach einem Hacker-Angriff] überhaupt beschießen?" Eine Antwort auf diese Frage zu geben, ist gar nicht so einfach. Zuerst müsse der Urheber einer Cyber-Attacke ausfindig gemacht werden. Bereits das ist häufig ein großes Problem. Erfahrene Hacker verschleiern ihre Aktionen und können sie so aussehen lassen, als kämen sie aus einem unbeteiligten Land.
Falls es das US-Militär schafft, einen Angriff hundertprozentig sicher einem bestimmten Land zuzuordnen, stellt sich noch immer die Frage nach den wahren Tätern. Handelt es sich um eine nicht mit der Regierung in Verbindung stehende Einzelperson, wären Bomben auf das entsprechende Regierungsgebäude offensichtlich fehl am Platz. Zudem fordert ein Militärschlag häufig Tote, was bei Cyber-Attacken nicht der Fall ist. Die hingegen wirtschaftlich entstehenden Schäden mit Toten zu vergelten, ist ebenso unsinnig. Wir dürfen gespannt auf die nächsten vier Wochen blicken, wenn das US-Verteidigungsministerium seinen Plan vorstellt und entsprechende Fragen beantwortet und jetzige Zweifel (eventuell) entkräftet. Die Meldung zur US-Cyberstrategie gegen Hacker findet ihr auf golem.de.


Was da her kommt, hat nicht mal mehr den Wert eines dampfenden Haufens Sch....