Schatz im Wert von 350 Millionen Euro geht an Spanien
An Bord der Galeone fanden professionelle Schatzsucher ähnliche Gold- und Silbermünzen - im Wert von 350.000.000 Euro.
Das juristische Tauziehen um einen im Meer gefundenen Gold- und Silberschatz im Wert von 350 Millionen Euro scheint vorerst beendet zu sein. Ein Berufungsgericht in Atlanta entschied, dass die US-Schatzsucherfirma Odyssey Marine Exploration einen im Mai 2007 geborgenen Schatz mit dem geschätzten Wert von 350 Millionen Euro an Spanien zurückführen müsse.
Tiefseetaucher der Firma hatten den Schatz auf einer versunkenen Galeone im Atlantik entdeckt. Auf dem Schiffswrack fanden sich Kisten mit 500.000 Gold- und Silbermünzen. Spanien erhob Anspruch auf den Schatz – Experten hatten ausgemacht, dass es sich bei dem 1804 vor Portugal gesunkenen Schiff um die Nuestra Señora de las Mercedes handelt – eine spanische Galeone.
Die spanische Regierung verklagte Odyssey Marine Explorations mit der Ansicht, dass die in Tampa ansässige Firma hier eine Plünderung amerikanischen Kulturbesitzes durchführen würde. Die Firma weist die Anschuldigungen zurück und gibt zu bedenken, dass die Herkunft des Schiffes nicht eindeutig bestimmt werden könne. Das Gericht folgte dieser Auffassung allerdings nicht. Nun bleibt als letzte Chance für die Schatzsucher, den Supreme Court anzurufen. Mehr zum Streit um den Goldschatz gibt es auf focus.de.
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