Loki: Ersteindruck und Video
Von links hinten: Thomas Weiß, Felix Schütz, Marc Rehder, Kai Fiebig, Dennis Blumenthal
Der Wind um Titan Quest lässt nach, da kündigt sich das nächste Action-Rollenspiel mit mythologischem Einschlag an: Loki schickt den Spieler durch aztekische, griechische, ägyptische und nordische Sagenwelten, die randvoll gefüllt sind mit Gegnern und Gegenständen. Gestern waren Marc Rehder und Kai Fiebig von Publisher Flashpoint bei PC Games zu Besuch, um uns eine Beta-Version vorzustellen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen unsere Eindrücke von Dingen, die bislang nicht in früheren Artikeln (siehe weiterführende Links) zur Sprache kamen. Im Anschluss finden Sie ein Video mit drei Minuten an unkommentierten Spielszenen.
Zuerst war das Erstaunen groß, als man uns erklärte, Loki stamme von Cyanide (Radsport Manager Pro 2006). Der Schritt von der Sportsimulation zum Action-Rollenspiel ist ein ungewöhnlicher, doch offenbar sitzen bei Cyanide Leute mit Leidenschaft für Monstermassen und blutverschmierte Zweihandschwerter. Was die Franzosen bis jetzt programmiert haben, und sie sitzen schon seit drei Jahren an diesem Projekt, das zeugt jedenfalls von wahrer Liebe fürs Genre: Es gibt eine 3D-Engine, die sich sehen lassen kann; die Anzahl an Gegenständen bewegt sich im sechsstelligen Bereich; die Skill-Bäume erstrecken sich über drei Bildschirme; die vier Charakterklassen scheinen sich grundlegend zu unterscheiden; der kooperative Mehrspieler-Modus ist fest eingeplant, und die dazugehörige Online-Plattform soll der des Battle-Nets gleichen.
Witzigerweise fließt die Erfahrung, die das Team mit dem Radsport Manager gesammelt hat, in Loki ein. Denn das Inventar hat nichts mit der grafischen Oberfläche aus Diablo, Sacred oder Titan Quest gemein. Es gleicht eher einer Tabellenkalkulation: Aufgenommene Gegenstände landen säuberlich in Kategorien, etwa "Äxte", "Schwerter" oder "Stäbe". Ihre Farbe kennzeichnet sie als besser oder schlechter als das aktuell angelegte Equipment. Ein Ausrufezeichen vor dem Gegenstand deutet darauf hin, dass man ihn noch nicht betrachtet hat. So lassen sich beispielsweise alte von neuen Waffen unterscheiden. Das Ausrufezeichen verschwindet, sobald man mit dem Cursor über den Schriftzug fährt. Hier hat sich jemand Gedanken über Benutzerfreundlichkeit gemacht - ein Segen nach dem Titan Quest-Desaster. Ähnlich viel Übersicht verspricht die Minikarte am oberen Bildschirmrand. Gegner erscheinen darauf rot, blaue Punkte stehen für Level-Ausgänge, grüne für die Richtung, die Sie für aktive Quests nehmen müssen. Das ist nicht neu, man kennt dieses System aus Sacred oder Guild Wars. Aber es ist komfortabel.
So schön die Menüsteuerung auch ist, beim Kämpfen könnte Loki noch etwas Feintuning vertragen: Der Charakter rennt leicht hypersensibel durch die Gegend, manche Feinde lassen sich nur mühsam anvisieren. Übrigens fördert der Titel Schnellklicker: Je kürzer die Abfolge, in der Sie die Maustaste drücken, desto rascher füllt sich der Rage-Balken, mit dessen Energie Sie dann Spezialangriffe bewirken. Leichte Gegner können Sie zwar auch mit gedrückter Taste kaputt hauen, doch hektische Spieler sind im Vorteil.


du bist ja auch dumm im kopf
boah, musst du mich immer verfolgen, du trottel?
schlimm genug, dass wir täglich neben einander sitzen! und vergiss morgen gothic nicht!
du bist ja auch dumm im kopf
wann solln das erscheinen? ich hoffe noch vor sacred2 und in naher zukunft, ansonsten könnte es da nen konflikt für mich geben und ausserdem brauche ich mal wieder so was
Das wär ein absolutes Armutszeugnis für Deutschland. Das ist doch nur ein Fantasyspiel.