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PC Games Meisterwerke: Heute mit Max Payne 2: The Fall of Max Payne

22.04.2009 10:07 Uhr
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Nur wenige Spiele schaffen es, sich aus der breiten Masse abzuheben. Max Payne 2: The Fall of Max Payne dagegen blieb im Gedächtnis, gilt heute sogar als Kunst. Dabei war der Titel im Kern ein schnurgerader Third-Person-Shooter, das noch dazu recht kurz ausfiel.

Max Payne 2: The Fall of Max Payne gehört zu den Klassikern der Spielgeschichte. Max Payne 2: The Fall of Max Payne gehört zu den Klassikern der Spielgeschichte. Die Faszination von Max Payne 2 war allerdings vielfältig. Die düstere Geschichte rund um den abgewrackten Polizisten Max Payne wird in Comic-Zwischensequenzen erzählt, die aus dem Film noir entliehen sind. Diese filmische Stilrichtung zeichnet sich durch pessimistische Weltsicht und düstere Bilder aus. Wer Max Payne 2 gespielt hat, der weiß: Bedrückender geht es kaum. Denn was dem armen Cop wiederfährt, lässt Spieler mitleiden. Stück für Stück wird Max' kümmerliches Leben zerfetzt, bis auch das letzte bisschen Hoffnung in Gestalt von Max' Geliebter Mona Sax in seinen Armen stirbt. Dabei geraten die Spieler in einen unaufhaltsamen Strudel der Gewalt, der sie bis zum bitterbösen Finale nicht mehr entlässt.

Die wilden Schießereien mit Gegnern erleichterte die Bullet Time. Damit verlangsamen Spieler für ein paar Sekunden die Zeit, um gegen die zahlenmäßig überlegenen Schergen eine Chance zu haben. Eine Neuerung im Erscheinungsjahr 2003 war der Einsatz von Physikeffekten, die allerlei Spielereien mit explosiven Fässern erlaubten. Die Rechte an der Serie liegen inzwischen bei Publisher Take 2, Entwickler Remedy arbeitet hinter verschlossenen Türen an Alan Wake. Wenn das nur halb so gut wird wie Max Payne 2, steht uns ein echt heißer Tanz bevor.

Ein Effekt revolutioniert das Kino
Der Begriff Bullet Time stammt eigentlich aus der Filmindustrie. Damit wird ein Effekt bezeichnet, der eine Kamerafahrt um ein scheinbar eingefrorenes Objekt simuliert. Tatsächlich ist diese Sequenz aber keine Kamerafahrt: Mithilfe von vielen Kameras werden Einzelbilder geschossen. Diese, an­eineinader gereiht und per Computer verfeinert, ergeben die Illusion einer echten Bewegung.

Am spektakulärsten wurde Bullet Time wohl in der Matrix-Trilogie der Wachowski-Brüder eingesetzt. Darin dreht sich die Kamera derart spektakulär um Neo, Trinity und Morpheus, dass den Zuschauern der Atem stockte. Der erste Film, der auf diesen Effekt zurückgriff, ist Kill and Kill again aus dem Jahre 1981. Seit dem gigantischen Erfolg von Matrix ist die Bullet Time übrigens ein eingetragenes Warenzeichen von Warner Bros. und gilt in Hollywood als Standard.
In Computerspielen hat sich der Effekt ebenfalls stark verbreitet. So werden nicht nur Action-Spiele (etwa: Stranglehold (dt.)) regelmäßig mit der Zeitverlangsamung ausgestattet, Bullet Time schwappt sogar in andere Genres und peppt Rennspiele wie Need for Speed: Most Wanted auf.

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Online-Redakteur
Moderation
22.04.2009 10:07 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.04.2009 01:51 Uhr
Ein wirklich super Spiel. Ich habs damals in zwei Versionen durchgespielt. Einmal in der englischen Version und später gab es noch eine lokalisierte Version mit deutschen Bildschirmtexten und Sprachausgabe, die ich übrigens für sehr gelungen empfand.
Community Officer
Bewertung: 0
23.04.2009 09:30 Uhr
Zitat: (Original von Solon25 am 22.04.2009 14:15)
Also, umnieten lassen, geladen und den Raum mit Bullettime betreten... 

Mogler!  Für mich waren immer die Typen mit den Shotguns ein Problem, wie oft ich da neu geladen habe  . Die standen immer an den dämlichsten Stellen.  Und die Verteilung der…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.04.2009 21:11 Uhr
@agvoter
thx 4 link

@ neu laden
Ich hab eigentlich bis auf heftige Situationen immer neugeladen, um die gegner mit den Waffen umzubringen die sie selbst bei sich trugen. Damit hatte ich eig. immer alle Waffen voll geladen und immer das Gefühl, "bestens gerüstet" zu sein! 

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