Was taugen Rennsimulationen wirklich? - Interview mit einem Rennfahrer
Wir hatten die Chance, uns mit Thomas Neumann zu unterhalten. Er ist seit 10 Jahren im Motorsport-Geschäft. Angefangen hat alles mit dem Kartsport, zuerst nur Slalom, dann auch Rundstrecke. 2002 fuhr er darin seine erste Europameisterschaft. 2003 wurde er in der internationalen Jörg van Ommen-Kartserie Vizemeister und ist seit 2005 im Tourenwagensport aktiv. Seit 2006 fährt Thomas in der Mini-Challenge, hat bereits am 24-Stunden-Nordschleifen-Rennen teilgenommen und kann Erfahrungen mit der Formel BMW und dem Porsche Carrera Cup vorweisen. Außerdem ist er leidenschaftlicher Rennspiel-Fan.
PC Games: Was war das letzte Rennspiel, das du gespielt hast?
Thomas: Der letzte Titel war Need for Speed Pro Street - allerdings hab ich das auf der Playstation 2 gespielt. Davor war ich mit GTR 2 und Race: The WTCC Game beschäftigt - diesmal natürlich am PC.
PC Games: Was sagt dir eher zu? Arcade-Games oder Simulationen?
Thomas: Auf jeden Fall Simulationen. Weil ich als Rennfahrer über die Fahrphysik von Rennwagen genauestens Bescheid weiß und gute Spiele wie GTR nahe an der Realität sind. Allerdings machen Arcade-Games wie Sega Rally zur Abwechslung auch Spaß!
PC Games: Du sagst, sie seien nahe an der Realität. Erkennst du bestimmte Verhaltensmuster von Wagen darin wieder oder gar Streckenmerkmale?
Thomas: Auf jeden Fall. Ich habe zum Beispiel mit GTR erfolgreich Rennstrecken trainiert, um mich auf meine Rennen vorzubereiten. Spa kannte ich letztes Jahr noch nicht, trotzdem brauchte ich nicht lange um die Zeiten der Spitze mitzugehen, da ich den Streckenverlauf ja dank des Spiels schon kannte. Hat sich ausgezahlt, denn ich wurde immerhin zweiter.
PC Games: Spieler, die sich also exzessiv mit Simulationen wie GTR beschäftigen, erkennen die Strecke in der Realität wieder und könnten ohne Probleme die Strecke fahren? Natürlich vorausgesetzt, sie beherrschen den Wagen auch in Wirklichkeit.
Thomas: In der Realität kommen natürlich zahlreiche Faktoren hinzu, die man in Spielen einfach nicht hat. Die Angst zum Beispiel. Aber dennoch denke ich, dass man sich auf der Strecke halbwegs zurecht finden würde, da man ja sowohl Streckenverlauf als auch Ideallinie bereits aus der Simulation kennt.
Die Fahrphysik ist in Simulationen wirklich nahe an der Realität. In GTR kann man beispielsweise mit einer echten Datenaufzeichnung arbeiten, wie sie auch im wirklichen Motorsport verwendet wird. Aber ich möchte da jetzt auch niemanden falsche Hoffnungen machen, denn es ist ein riesiger Unterschied am PC zu spielen oder einen echten Rennwagen mit mehreren hundert PS zu bewegen.


hatten wir was in Englisch auf ??
ROFL
Nich so viel zocken sondern lernen
in 2 wochen gehts abitur los...
aber geiles interview
FF-Rütteln/-vibrieren bei einem Pad und FF-Gegenkräfte bei einem Lenkrad sind aber dann doch zwei verschiedene paar Schuhe für das Spielerlebnis.
@sirnoname
Was hälst du vom FF von Richard Burns Rally?
Auf deiner Seite habe ich beim kurzem Drüberfliegen nichts dazu gesehen.
Das G25 von Logitech ist PC und PS2 kompatibel und ist wohl das beste Lenkrad das es überhaupt auf dem Markt gibt!