PC Games zu Gast bei Podiumsdiskussion in Nürnberg
Am Montag den 22. September ist PC Games zu Gast bei einer Podiumsdiskussion in Nürnberg. Im Namen der Jungen Liberalen (Bezirksverband Mittelfranken) wurden wir eingladen, der Diskussion beizuwohnen. Die Veranstaltung beginnt um 20:30 Uhr in der Geschäftsstelle der JuLis am Hallplatz 15 in Nürnberg (Innenstadt)
Thema ist unter anderem das so genannte Killerspiele-Verbot, welches die CSU durchsetzen möchte und zum Wahlkampfthema erklärte. Zum Podium wurden außerdem Pener Daniel Förster, Bezirksdirektkandidat der CSU und Johannes Vogel, Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen geladen. Stellvertretend für die PC Games wird Christian Burtchen das Wort übernehmen.
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Was hier leider viel zu stark untergeht, ist die Rechte der Spieler. Es muss viel häufiger gefragt werden wieso sich der Staat eigentlich anmaßt so eklatant in die Lebensgestaltung von Erwachsenen einzugreifen. Schon der heutige "Jugendschutz" ist da völlig absurd und viel zu streng (aber das darf man ja nicht in der Öffentlichkeit sagen, denn wir sind ja eigentlich für Jugendschutz). In Deutschland nimmt das in der ganzen Gewalt/Spiele Debatte viel zu wenig Platz ein, wohl auch weil es einfach immer noch um einen Obrigkeitsstaat handelt, in dem die Bürger generell wenig Probleme damit haben dem Staat viel Macht zu geben.
Jedenfalls lässt es sich einfach gegen die Darstellung Gewalt hetzen und in deren Augen steht man blöd da wenn man das verteidigt. Sollen die Jugendschützer doch mal ihr Festhalten an Zensur, ihre Bevormundung, ihr Demokratie-Defizit und Ablehnung von Freiheit verteidigen.
Es sollte auch mal darauf hingewiesen werde, dass sehr viele Spiele und Filme geschnitten werden um überhaupt eine Freigabe zu erhalten. Die meisten Leute denken, dass da nur wirklich übles Zeug aus dem Verkehr gezogen wird, aber nehmen gar nicht wahr, dass der Markt generell schon sehr stark entschärft ist. Schon gar nicht Politiker.
Dass viele Spiele, die ab 18 sind trotzdem noch zensiert werden ist ein Unding. Ja, ja, das ist Selbstzensur der Hersteller. Wenn sie das nicht tun würden, könnten sie die Spiele aber überhaupt nicht mehr veröffentlichen. Hier geht es längst nicht mehr darum nur niedrigere Freigaben zu erreichen, sondern überhaupt eine. In anderen Ländern (mit der Ausnahme von Australien) betrifft dass wenn überhaupt nur Extremfälle wie "Manhunt" (und auch das wurde in GB vom einem Gericht rückgängig gemacht). Hier sind davon auch SciFi Shooter wie "Gears of War" betroffen.
... dann solltet ihr wohl besser rossi hinschicken
Die Informationen sollten gleich auftauchen in der Meldung - aber ich werde mich sehr friedlich verhalten