OnLive: Revolution in Sachen Gaming? Nie wieder aufrüsten, nie wieder Piraterie
Das Logo von OnLive.
Das Konzept ist einfach. Sie benötigen lediglich ein Gamepad oder eine Tastatur. Dazu die OnLive-Software und Internet. Die Befehle gehen von zuhause aus zu den OnLive-Servern. Darauf läuft das Spiel und wird von dort aus auf Ihren Monitor gestreamed.
Die Ausgabe erfolgt in maximal 720p und 60 Frames pro Sekunde. Für eine Standard-TV-Auflösung benötigen Sie eine 1,5 Megabits Internetleitung. Um HD-Spiele zu genießen, sollten es 5 Megabits sein.
Um Lags zu umgehen, setzt man auf die Incubator-Technologie. Damit soll es möglich sein, einen Ping von unter einer Millisekunde zu garantieren.
Bereits jetzt zeigen sich die Publisher begeistert von der Technologie. EA, THQ, Codemasters, Ubisoft, Atari, Warner Bros., Take-Two und Epic Games sind bereits mit an Bord und wollen OnLive unterstützen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Piraterie ist nahezu ausgeschlossen, Cheating ebenso. Auf der GDC zeigt OnLive 16 Spiele, die auf einem Low-End-Rechner flüssig dargestellt werden.
Wer nicht über einen dementsprechenden Rechner verfügt, dem will OnLive eine Konsole zur Verfügung stellen, die lediglich als Video-Decoding-Hub fungiert. Mit dabei: USB-Ports, eine Bluetooth-Schnittstele, Audi- und Video-Output sowie HDMI-Verbindung. Kostenpunkt: Weniger als die Preise aktueller Konsolen.
OnLive soll sich im Sommer bereits in die Beta-Phase begeben. Ob, wann und wie dieses Projekt es auf den Markt und vor allem den deutschen Markt schafft, ist bislang nicht bekannt.
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Sicher brauch man das. Die ganze Softwarearchitektur von Spielen eignet sich einfach nicht für so ein System.