Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen
Die 16 deutschen Innenminister wollen noch vor den Wahlen im Herbst ein Herstellungs- und Verkaufsverbot für so genannte Kilerspiele. Die Welt Online zitiert die Beschlussvorlage der Innenministerkonferenz wie folgt:
"Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen."
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) forderte den Bundestag dazu auf, das Verbot noch vor der Bundestagswahl im Herbst zu ermöglichen. Bis dahin müssen die Politiker auf jeden noch Fall noch einige Formulierungen präzisieren:
- Was ist ein wesentlicher Bestandteil? Kann ein alternativer Lösungswege ohne Gewalt ein Spiel davor "schützen", als Killerspiel zu gelten?
- Geht es dabei nur um Aktionen, die der Spieler ausführen kann, oder auch um die Darstellung in Zwischensequenzen?
- Welche Konsequenzen müssen wir Spieler fürchten, wenn sich (womöglich nachträglich) als Killerspiele eingestufte Titel in unserem Besitz befinden? Zählt gemeinsames Spielen in einer Multiplayer-Partie schon als Verbreitung?
- Was passiert mit der USK, wenn ein solches Gesetz erlassen wird? Wer regelt, wann ein Spiel ein Killerspiel ist?
Wenn Sie sich bei Ihrem Abgeordneten beschweren wollen, haben wir einen Standardbrief vorbereit: Ich wähle keine Spielekiller
In unserer Galerie zeigen wir Ihnen Screenshots von Spielen, die wahrscheinlich oder todsicher von dem Verbot betroffen wären:


Wie genau soll der ausgeschlossen werden und aus welchem grund?
Die Schützenvereine können doch nichts dafür, im Gegenteil, die halten Jugendliche davon ab, böse Killerspiele zu spielen, von denen sie zu misanthropischen Profi-Schützen ausgebildet werden.
aber waren nicht die meisten (alle??) der bekannten Amokschützen auch im Schützenverein? oder war das oft nur allgemeine Waffeninteresse
Die Schützenvereine können doch nichts dafür, im Gegenteil, die halten Jugendliche davon ab, böse Killerspiele zu spielen, von denen sie zu misanthropischen Profi-Schützen ausgebildet werden.
Schießstand owned by [url=http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E58B8BF896F3C4120AFA1AACCE47FDFAF~ATpl~Ecommon~Scontent.html]Ultimate Fighting[/url]
die gesammte Politiklandschaft ist dagegen...dennoch zieht es ein