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Ich wähle keine Spielekiller: Landtagsvizepräsident Gantzer (SPD) antwortet einem PC-Games-Leser

12.09.2008 15:43 Uhr
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Auf der bekannten Bürger-fragen-Politiker-Plattform kandidatenwatch.de hat unser Leser Nico Halkhoree den bayerischen Vizetagspräsidenten Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (SPD) nach seiner Meinung zu den "Killerspiel"-Verbotsforderungen der CSU befragt - und eine Antwort erhalten.

Die Antwort des SPD-Kandidaten für den Stimmkreis München Land Nord zitieren wir hier im Original:

PC-Games-Leser konfrontieren ihre Abgeordneten mit diesem Protestbrief. PC-Games-Leser konfrontieren ihre Abgeordneten mit diesem Protestbrief. "An meinen beiden Söhnen, die jetzt gerade volljährig sind, habe ich die Wirkung nicht nur von Killerspielen kennenlernen müssen. Immer dann, wenn sie Gewaltspiele gespielt hatten, waren sie sehr aggressiv, obwohl sie sonst normalerweise friedliche Bürger waren. Bei mir zu Hause gab es deswegen Freigabe nur dann, wenn die Spiele für Jugendliche geeignet waren.

Leider habe ich das bei anderen Eltern nicht feststellen können. Insoweit haben Sie recht, dass vor allem das Verantwortungsbewusstsein bei älteren Pädagogen zu steigern ist. Wir werden dann eine entsprechende Initiative im Landtag starten.

Ich bin allerdings weiter der Meinung, dass bestimmte Killerspiele auch für Erwachsene nicht freigeschaltet werden sollten. Wenn ich sehe, dass es Killerspiele gibt, wo man in die Rolle eines Rechtsverbrechers schlüpft und besondere Noten dann erhält, wenn man Polizisten umbringt, habe ich dafür kein Verständnis."

Chefredakteurin
Moderation
12.09.2008 15:43 Uhr
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Erfahrener Benutzer
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29.04.2010 16:27 Uhr
Genau so eine Antwort habe ich erwartet. Das ist besser als ein Politiker der nicht antwortet. Aber ich finde es unverschämt etwas zu verbieten, was er seiner Meinung nach bei seinen eigenen Söhnen findet. Ein Politiker sollte keine Entscheidungen vertreten die er aus rein Privaten Gründen vertritt. Er sollte mal darüber nachdenken, was das Leben in einer Demokratie ausmacht. Das ist eben die Persönliche Entfaltung und freie Meinungsäußerung solange dies nicht der Gesellschaft Massiv schadet.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.09.2008 14:11 Uhr
Hm, seltsam holperig formuliert, für einen Politiker. Ist die Quelle verifiziert? Das liest sich, als hätte er es einem Kind erklärt (oder ist das etwa Absicht?)

Immerhin ist er einer der wenigen, die sich für eine Antwort nicht zu schade sind, das sollten wir respektieren.

Seine Argument allerdings sind subjektive Erfahrungen. Alleine die Einschränkung "......nicht nur von Killerspielen", darf mit der Ergänzung: "sondern auch der gesamten Pubertät" gelesen werden. Er ist Vater, er musste leiden, jetzt gibt er es zurück.

Klar ist auch die fehlende Materienkenntnis zu erkennen. Er spricht von "freischalten" und "Noten".

Aber wie gesagt: Danke für die Antwort!

vagantX
- callofduty4.de -
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
14.09.2008 21:32 Uhr
Zitat: (Original von xXMoeJoeXx am 13.09.2008 18:12)


Ja deswegen hab ich ja geschrieben "er sagt doch nix von einem generellen verbot der Spiele" , es gibt spiele die würd selbst ich mir nicht kaufen weils einfach nur kranker sch...ßdreck ist, aber das geht ja mich auch eig nix an, da würds mich nicht stören wenn die auf den index kommen (weiß aber das er damit gta meint, ich aba nicht  )

ich stell mir das so vor, das es solche spiele generell nur ab 18 gibt und wenn sie an minderjährige verkauft wird, mit höhere geldbuse bestraft wird und das sowas auch besser überwacht wird (z.b. geprüft)


Also erstmal muss unterschieden werden. Es gibt die verbindlichen (!) Alterskennzeichnungen auf den Spielepackungen. Das heißt, viele Spiele sind ab 18 und daran muss sich ein Händler auch halten.
Dann können Spiele indiziert werden, diese sind zwar auch legal ab 18 zu kaufen, aber schwer erhältlich da sie nicht öffentlich beworben werden dürfen und somit auch nicht im Saturn im Spieleregal liegen.
Und schlussendlich gibt es auch ein Verbot für Spiele, zum Beispiel mit Nationalsozialistischen Zeichen. In Filmen ist das erlaubt, bei Spielen nicht (hat was damit zu tun, das Filme "Kunst" sind oder so und das dann zur künstlerischen Freiheit zählt).

Also da wir ja verbindliche Altersfreigaben haben, was auch ganz gut funktioniert, weiß ich nicht was man da ändern soll. Spiele können nach wie vor indiziert werden oder in besonderen Fällen verboten. Aber Gantzer will halt ein generelles Verbot für Spiele wie GTA die eben im Moment "nichtmal" indiziert sind. Und das halte ich für groben Unfug.

In dieser ganzen Diskussion über "Killerspiele" wird immer vergessen, dass wir einen guten und funktionierenden Jugendschutz haben.

bye
Spinal
Benutzer
Bewertung: 0
13.09.2008 18:12 Uhr
Zitat: (Original von Spinal am 13.09.2008 13:58)
Zitat: (Original von xXMoeJoeXx am 13.09.2008 13:53)
ich weiß jetzt nicht warum ihr euch so aufregt er sagt doch nix von einem generellen verbot der Spiele, er hat schon irgendwo recht das die alterseinstufung verschärft werden muss.

und ich find schon das man von so spielen aggresiv wird in der hinsicht, meine nicht gewaltätig, das man schneller ausflippt als sonst, aber von gewaltätigkeit kann man hier wirklich nicht sprechen!


Doch, er redet davon, das es einige Spiele gibt, die generell nicht "freigeschaltet" werden sollten, auch für Erwachsene nicht.
Wie stellst du dir eine Verschärfung der Alterseinstufung vor?

bye
Spinal


Ja deswegen hab ich ja geschrieben "er sagt doch nix von einem generellen verbot der Spiele" , es gibt spiele die würd selbst ich mir nicht kaufen weils einfach nur kranker sch...ßdreck ist, aber das geht ja mich auch eig nix an, da würds mich nicht stören wenn die auf den index kommen (weiß aber das er damit gta meint, ich aba nicht  )

ich stell mir das so vor, das es solche spiele generell nur ab 18 gibt und wenn sie an minderjährige verkauft wird, mit höhere geldbuse bestraft wird und das sowas auch besser überwacht wird (z.b. geprüft)
Erfahrener Benutzer
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13.09.2008 13:58 Uhr
Zitat: (Original von xXMoeJoeXx am 13.09.2008 13:53)
ich weiß jetzt nicht warum ihr euch so aufregt er sagt doch nix von einem generellen verbot der Spiele, er hat schon irgendwo recht das die alterseinstufung verschärft werden muss.

und ich find schon das man von so spielen aggresiv wird in der hinsicht, meine nicht gewaltätig, das man schneller ausflippt als sonst, aber von gewaltätigkeit kann man hier wirklich nicht sprechen!


Doch, er redet davon, das es einige Spiele gibt, die generell nicht "freigeschaltet" werden sollten, auch für Erwachsene nicht.
Wie stellst du dir eine Verschärfung der Alterseinstufung vor?

bye
Spinal

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