Ich wähle keine Spielekiller: Die große PC-Games-Aktion - Reloaded
Die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" lief im vergangenen Jahr erfolgreich.
TV-Sender und Zeitungen zeigen Ausschnitte aus PC-Spielen, die in Deutschland in dieser Form gar nicht erhältlich sind. Und keine 24 Stunden, nachdem Tim K. die letzte Patrone abgefeuert hat, kommt von der CDU-/CSU-Fraktion bereits die Forderung nach einem Verbot von "Killerspielen".
Bereits zur bayerischen Landtagswahl im Herbst 2008 hat PC Games die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" gestartet - als Zeichen des Protests gegen Unsachlichkeit, Unkenntnis, voreilige Verbotsforderungen und die Verweigerung einer gründlichen Auseinandersetzung.
Weit über 10.000 Mal wurde der entsprechende Vordruck heruntergeladen, viele tausend User haben ihn unterschrieben an ihren Abgeordneten oder Kandidaten geschickt oder persönlich überreicht, Dutzende von Websites und Zeitungen berichteten.
Im Vorfeld mehrerer Landtagswahlen (Saarland, Sachsen, Thüringen, Brandenburg) plus der Bundestagswahl am 27. September wurde die Redaktion in den vergangenen vielfach um eine Neuauflage der Aktion gebeten. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. Eine neue Version des Protestbriefes inklusive überarbeitetem Logo können Sie hier herunterladen.
"Ich wähle keine Spielekiller" soll dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und in eine sachliche Diskussion einzusteigen. Keine Frage: Kinder und Jugendliche müssen wirksam vor Spielen ohne Jugendfreigabe (umgangssprachlich "USK 18") geschützt werden - hier bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Politik, Eltern, Lehrern, Spielepublishern, Presse, Händlern und Versendern. Gleichzeitig wehren wir uns dagegen, dass Erwachsenen der Zugang zu Spielen wie Grand Theft Auto 4, Crysis, Far Cry 2, Fallout 3 (dt.), Resident Evil 5, F.E.A.R. 2 oder Half-Life 2 erschwert oder gar gänzlich verwehrt wird.
Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, dass die Computerspiele-Entwicklung in Deutschland gefördert wird - wir brauchen internationale Vorzeigeunternehmen wie Crytek, Related Designs, Deck 13, Ascaron, Bright Future oder Radon Labs. Der deutsche Computerspielepreis, der am 31. März mit Unterstützung der Politik erstmals in München verliehen wird, ist hierzu ein erster wichtiger Schritt.
Wir bitten Sie: Beteiligen Sie sich an dieser Aktion und helfen Sie mit, diese Botschaft auch unter Nicht-Computerspielern zu verbreiten. Wenn Sie sich auch ganz öffentlich Farbe bekennen möchten, schickt Ihnen der Merchandising-Versender 3DSupply das offizielle T-Shirt - und zwar gratis (befristet bis 31. März, Sie tragen nur die Versandkosten).
Ebenfalls interessant:
Aus aktuellem Anlass: Frust und Verzweiflung: Der "Killerspiele"-Report
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- Download: Ich wähle keine Spielekiller 2009 [382,29 KB]
- Schlagwörter:
- , killerspiele


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Dagegen werden auch wir uns wehren für internationale Solidarität!
schließlich hat doch jeder der in seinem leben schon mal im RL einen unfall hatte ein Renfahrer spiel zu hause bzw gespielt.
es geht doch schon damit an-das in grundschulen so was wie völkerball gespielt wird--wo es doch darum geht -das ich jemanden von der gegner Gruppen abschießen soll um zu gewinnen.
und wen man es mal ganz genau nimmt - dann gehören die nachrichten auch zu den sachen die erst ab fsk 18 sind--kommt doch auch nur probleme hier pobleme da hier tot da tot.
sorry schon mal für satzbau und Rechtschreibefehler.
Das interessante an deinem ersten Satz ist: Aristoteles hat ihn das erste mal gesagt.
Jede Generation kennt diesen Satz, hat ihn von seinen Eltern gehört und verwendet ihn irgendwann selbst.
"Die Jugend von heute" verroht, wird immer gewaltbereiter und hat schon längst den Respekt vor Erwachsenen verloren... und das seit über 2000 Jahren!
Eigentlich dürfte die Menschheit gar nicht mehr existieren, bei den ganzen gestörten Psychopathen, die wir ja nach dieser Aussage zwangsläufig alle geworden sein müssen.
Aber nein, wir leben noch.
Und die Statistik straft uns Lügen, denn es gibt tendenziell weniger Amokläufe als früher, nur die Berichterstattung ist flächendeckender geworden.
Als das Computerspiel noch nicht erfunden war, haben sich einige Menschen eine Waffe geschnappt und sich gegenseitig das Gesicht weggeschossen.
Ja, auch vor dem Computerspiel gab es Amokläufe.
Damals waren dann gewaltverherrlichende Filme schuld.
Davor waren die Beatles und Elvis verantwortlich für die Entgleisungen der Jugend.
Beethoven galt früher als Rockstar, der ein schlechtes Vorbild für die Jugend darstellte und sie zu einer exzessiven und orgiastischen Lebensweise anspornte.
Als es noch keine Filme gab und Musik noch nicht auf Tonträger gepresst werden konnte, sind regelmäßig Menschen Amok gelaufen, weil sie die falschen Bücher gelesen haben...
Vielleicht sollten wir alle endlich mal begreifen, dass die Gattung Mensch seit ihrer Entstehung immer schon einige entartete Exemplare hervor gebracht hat, die nichts besseres zu tun hatten, als in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Leben zu zerstören, um dem eigenen Leben einen Sinn zu geben.
Und wir suchen und suchen... suchen die Schuld bei Computerspielen, Büchern, Filmen, den Eltern, der Gesellschaft, dem sozialen Umfeld, der blöden Freundin, dem hässlichen Baum im Stadtpark oder dem mangelden Nährstoffgehalt des Knäckebrots vom Frühstück.
Fällt es denn so schwer zu akzeptieren, dass die Schuld nicht bei anderen zu suchen ist, sondern einzig und allein bei dem Stück Scheisse selbst, das Amok gelaufen ist?
Amokläufer: Es gab sie immer, es wird sie immer geben.
Menschen töten Menschen... wir sind nicht alle "gut". Öffnet die Augen.
Respekt - Du triffst den Nagel auf den Kopf !
Das interessante an deinem ersten Satz ist: Aristoteles hat ihn das erste mal gesagt.
Jede Generation kennt diesen Satz, hat ihn von seinen Eltern gehört und verwendet ihn irgendwann selbst.
"Die Jugend von heute" verroht, wird immer gewaltbereiter und hat schon längst den Respekt vor Erwachsenen verloren... und das seit über 2000 Jahren!
Eigentlich dürfte die Menschheit gar nicht mehr existieren, bei den ganzen gestörten Psychopathen, die wir ja nach dieser Aussage zwangsläufig alle geworden sein müssen.
Aber nein, wir leben noch.
Und die Statistik straft uns Lügen, denn es gibt tendenziell weniger Amokläufe als früher, nur die Berichterstattung ist flächendeckender geworden.
Als das Computerspiel noch nicht erfunden war, haben sich einige Menschen eine Waffe geschnappt und sich gegenseitig das Gesicht weggeschossen.
Ja, auch vor dem Computerspiel gab es Amokläufe.
Damals waren dann gewaltverherrlichende Filme schuld.
Davor waren die Beatles und Elvis verantwortlich für die Entgleisungen der Jugend.
Beethoven galt früher als Rockstar, der ein schlechtes Vorbild für die Jugend darstellte und sie zu einer exzessiven und orgiastischen Lebensweise anspornte.
Als es noch keine Filme gab und Musik noch nicht auf Tonträger gepresst werden konnte, sind regelmäßig Menschen Amok gelaufen, weil sie die falschen Bücher gelesen haben...
Vielleicht sollten wir alle endlich mal begreifen, dass die Gattung Mensch seit ihrer Entstehung immer schon einige entartete Exemplare hervor gebracht hat, die nichts besseres zu tun hatten, als in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Leben zu zerstören, um dem eigenen Leben einen Sinn zu geben.
Und wir suchen und suchen... suchen die Schuld bei Computerspielen, Büchern, Filmen, den Eltern, der Gesellschaft, dem sozialen Umfeld, der blöden Freundin, dem hässlichen Baum im Stadtpark oder dem mangelden Nährstoffgehalt des Knäckebrots vom Frühstück.
Fällt es denn so schwer zu akzeptieren, dass die Schuld nicht bei anderen zu suchen ist, sondern einzig und allein bei dem Stück Scheisse selbst, das Amok gelaufen ist?
Amokläufer: Es gab sie immer, es wird sie immer geben.
Menschen töten Menschen... wir sind nicht alle "gut". Öffnet die Augen.
Warum ich darauf kam?
Ich wollte noch ein "lustiges" Video zum Thema Medien und Recherche irgendwo reinstellen:
http://www.youtube.com/wa...
Wie geil ist das denn!!
Ist das der grund warum es kaum noch Live-Fernsehen gibt? Wer will schon die Wahrheit hören.
MfG