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  • Overwatch: Beta angespielt - Blizzard kann Shooter!

    Seit dem gestrigen Dienstagabend läuft die Overwatch Beta. Wir haben den Team-Shooter von Blizzard mehrere Stunden lang gespielt und sind durchaus angetan. Das radikal auf unkomplizierten Spielspaß getrimmte bunte Action-Spektakel unterhält dank umfangreicher Heldenriege und kurzweiligen Modi. Ungeklärt bleibt aber die Frage nach der Langzeitmotivation und dem Bezahlmodell. Unseren Ersteindruck von der Beta-Version von Overwatch entnehmt ihr der Vorschau und dem Let's Play-Video!


    Die Overwatch Beta ist da! Lange haben Fans darauf gewartet, nun ist Blizzards erster First-Person-Shooter spielbar. Die Kalifornier halten sich zwar noch mit Einladungen zur geschlossenen Testphase zurück, schließlich sollen die Server nicht sofort unter dem Ansturm zusammenbrechen. Doch schon in den kommenden Tagen und Wochen dürfte sich die Zahl jener, die Overwatch selbst ausprobieren dürfen, vervielfachen. Das Warten lohnt sich, soviel können wir euch nach mehreren Stunden in der Overwatch Beta verraten.

    Experimentierfreude geweckt

    Bis der Funke auf uns übersprang, stand vor allem Rumprobieren auf dem Plan: 18 Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen stehen in der Beta-Version zur Auswahl. Die einzelnen Heroen sind einer der vier Klassen Offensiv, Defensiv, Tank und Unterstützung zugeordnet. Ein gemischtes Team mit mindestens einem Held jeder Klasse wird empfohlen, aber die Wahl liegt bei euch. Wer mit sechs Scharfschützen in die Schlacht ziehen möchte, nur zu! Anders als in MOBAs könnt ihr die Helden während der laufenden Partie wechseln. Es besteht also kein Anlass, nicht experimentierfreudig zu sein.

    Achtung, Sniper! Widowmaker ist eine gefährliche Schützin. Mithilfe ihres Greifhakens kann die Dame auch Vorsprünge erklimmen. Achtung, Sniper! Widowmaker ist eine gefährliche Schützin. Mithilfe ihres Greifhakens kann die Dame auch Vorsprünge erklimmen. Quelle: Blizzard Zu Beginn empfiehlt sich Held Soldier 76. Der mit einem Impulsgewehr bewaffnete Soldat entspricht aufgrund seines Sprint-Talents und heilendem Kraftfeld am ehesten dem Typus Allrounder. Erfahrene UT- und Quake-Veteranen werden hingegen mit der Ägypterin Pharah ihre Freude haben, die mit Raketenwerfer verheerenden Umgebungsschaden anrichtet und sich dank Senkrechtstarter-Fähigkeit in luftige Höhe katapultiert. Aus sicherer Distanz agiert Zwerg Tobjörn, der einen autonomen Geschützturm platzieren kann. Und seid ihr ein echter Teamplayer, spielt ihr Mercy und heilt verwundete Kameraden auf dem Schlachtfeld oder verstärkten deren Schadenswirkung. Diese Varianz ist eine der Stärken von Overwatch. Jeder Held ist prinzipiell wertvoll und spielt sich dank unterschiedlicher Fähigkeiten anders. Overwatch hat für nahezu jeden Spielertyp den richtigen Helden parat.

    Teamplay ist essentiell, das lernten wir schon sehr früh. Wer blind ins Feindfeuer rennt und das Zeitliche segnet, wird nach einigen Sekunden in der Basis wiederbelebt, die jedoch meist weit vom Zielpunkt entfernt liegt. Bis man wieder die Front erreicht, verstreichen unter Umständen wertvolle Sekunden, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. Doch Kamikaze-Aktionen müssen nicht grundsätzlich schädlich sein. Etwa, wenn ihr nach eurem Ableben eine anderen Helden wählt, der in der aktuellen Spielsituation vorteilhaft erscheint. Als wir zum Beispiel partout nicht am Schutzschild des Tanks Reinhardt vorbeikamen, entschieden wir kurzerhand Tracer zu spielen. Die zierliche aber sehr agile Kämpferin kann sich mittels Kurzstrecken-Teleport einfach durch die Barriere beamen und Reinhardt mit wenigen Treffern von hinten erledigen. Problem gelöst.

    Wir spielen die Overwatch Beta!
    30:23
    Overwatch: Closed Beta - Let's Play Video mit allen Infos

    Kurzweilige Spielmodi, Fragezeichen hinter Dauermotivation

    Overwatch: Mercy mit Pistole Heilerin Mercy ist Schweizerin (!) und spricht mit entsprechendem Dialekt. Quelle: Blizzard Sechs optisch abwechslungsreichen Karten und die beiden Spielmodi Punkteroberung und Frachtbeförderung bieten Raum, um die Helden zu testen. Welchen Modus ihr spielt, wird von der jeweiligen Map bestimmt. In Punkteroberung verteidigen wir eine farblich gekennzeichnete Zone vor dem gegnerischen Team, während in Frachtbeförderung ein Raumgleiter zu einem bestimmten Punkt auf der Karte geleitet werden muss. Das Fahrzeug bewegt sich aber nur, wenn Teamkameraden in unmittelbarer Nähe stehen. Beide Spielmodi sind kurzweilig, Partien dauern keine zehn Minuten und das Ziel verliert ihr aufgrund der überschaubaren Kartengröße nie aus den Augen. Abgesehen von Health Packs sind auch keine Power-ups verteilt; der Munitionsvorrat ist unbegrenzt. In Overwatch steht klar das Erfüllen der teambasierten Ziele im Fokus. Die Simplifizierung muss man nicht mögen, wir konnten uns mit der Design-Entscheidung in den ersten Stunden aber anfreunden.

    Wie komme ich an die Overwatch Beta?
    Aktuell ist die Testphase geschlossen; Blizzard muss euch also für die Overwatch Beta freischalten. Anmelden könnt ihr euch über die offizielle Webseite zum Spiel. Die glücklichen Teilnehmer werden über E-Mail informiert. In unserem Artikel zur Overwatch Beta und Keys haben wir alle Informationen zum Zugang zusammengefasst.
    Ob Overwatch auf Dauer motiviert, dahinter müssen wir indes noch ein Fragezeichen setzen. Wer alle bisherigen Helden in Blizzards Team-Shooter ausprobiert hat, findet aktuell womöglich wenig Anreize, weiterzuspielen. Ein Fortschrittssystem gibt es in der Overwatch Beta nicht. Es gibt keinen Bildschirm, der euch über euren aktuellen Spiellevel informiert. Auch freischaltbare Objekte oder ähnliches sucht man bisher vergebens. Möglicherweise ist das Feature an das Bezahlmodell geknüpft, über das Blizzard derzeit den Mantel des Schweigens legt. Wir vermuten, dass Overwatch wie der Sammelkarten-Hit Hearthstone grundsätzlich kostenlos spielbar sein wird und die Refinanzierung über Mikrotransaktionen (Stichwort: Ingame-Shop für kosmetische Gegenstände) läuft. Die wichtigste Erkenntnis aus der Beta ist für uns aber, dass Overwatch in den ersten Stunden unglaublich viel Spaß macht. Die Zeichen für einen Hit stehen also nicht schlecht.

    05:01
    Overwatch: Betastart-Video
    • Es gibt 36 Kommentare zum Artikel

      • Von SmokeOnFire Erfahrener Benutzer
        Wirkt auf mich wie Heroes of the Storm (viele Heldenlkassen) meets Team Fortress (Gameplay, Look, einige Klassen). Find ich interessant. Mach zwar jetzt nix mit Beta, aber guck dann sicher rein. Frage bleibt nur das Bezahlmodell und ob und wie mal Helden freischaltet. Wobei es da ja bisher nix wirklich…
      • Von Batze Erfahrener Benutzer
        Zitat von MadFox80
        *wartet noch auf beta invite*
        *seufz*
        :-(
        Stell dich gefälligst hinten an.  Erst die alten alten Hasen, vordrängeln gilt nicht.:-D:-P
      • Von Briareos Erfahrener Benutzer
        @BiJay
        Aber bei F2P-Titeln ist es üblich, dass auch das Shopsystem in der Beta getestet wird. Entweder der Entwickler stellt den Betatestern kostenlos einen bestimmten Betrag Premiumwährung zur Verfügung oder nach Ende der Beta werden alle Shopaktivitäten rückgängig gemacht und man erhält die eingesetzte Premiumwährung zurück. Von daher ...
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Overwatch: Beta angespielt - Blizzard kann Shooter!
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http://www.pcgames.de/Overwatch-Spiel-55018/Specials/Beta-Vorschau-Angespielt-1175985/
28.10.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/10/overwatchersti-pc-games_b2teaser_169.jpg
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