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  • Overwatch erstmals auf PS4 gespielt: Auch mit Gamepad eine gute Partie

    Mit Overwatch entwickelt Blizzard einen bunten Team-Shooter, der bewusst auf aufblähende Gameplay-Mechaniken verzichtet. Vielmehr sollen schnelle Action, eine große Heldenriege und kurzweilige Modi für mächtig Spielspaß sorgen. Im Blizzard-Hauptquartier konnten wir erstmals die PS4- sowie Xbox-One-Versionen spielen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit waren wir durchaus angetan: Overwatch erinnert mit seinem flotten Gameplay an Arena-Klassiker wie Quake und Unreal Tournament.

    Blizzard wagt sich in ein neues Territorium: Der Diablo- und WoW-Hersteller will mit Overwatch Fuß im umkämpften Genre der Team-Shooter fassen. Wir sind einer Einladung von Blizzard gefolgt und haben im Hauptquartier des kalifornischen Entwicklerstudios erstmals die PS4- und Xbox-One-Versionen des schnellen Team-Shooters stundenlang gespielt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hatten wir jede Menge Spaß - nicht zuletzt wegen eines unkomplizierten und auf schnelle Action getrimmten Gameplays. Auf aufblähende Spielmechaniken verzichten die Entwickler bewusst: 21 Helden mit jeweils eigenen Stärken und Schwächen sowie kurzweilige Spielmodi sollen frischen Wind in das Shooter-Genre bringen. Und das scheint den in Irvine ansässigen Entwicklern durchaus zu gelingen. Ob Overwatch aber auch auf lange Sicht unterhält, können wir nach dem Event nicht abschätzen. Denn dafür fehlte etwa noch das Fortschrittssystem, das Blizzard neulich in die derzeit laufende PC-Closed-Beta integrierte.

    Overwatch auf Konsole gespielt
    - 60 Bilder pro Sekunde
    - Einwandfreie Controller-Steuerung
    - Neubelegung der Tasten möglich
    - Crossplay zwischen PC und Xbox in Planung
    - DLCs nach Release
    - Fortschrittssystem mit Loot-Boxen
    Wenige Wochen vor der Veröffentlichung erhalten Spieler die Möglichkeit, Overwatch in einer offenen Beta auf PC, PlayStation 4 und Xbox One zu spielen. Vorbesteller probieren den Team-Shooter am 3. und 4. Mai frühzeitig aus. Alle anderen Spieler stürzen sich vom 5. bis 9. Mai in die bunten Mehrspielerschlachten. Welche Inhalte sich in der Open Beta von Overwatch testen lassen, wollte Blizzard auf unsere Nachfrage noch nicht kommentieren. Sobald uns nähere Informationen erreichen, erfahrt ihr das wie gewohnt auf unserer Themenseite zu Overwatch. Der Release des Team-Shooters ist für den 24. Mai geplant. Für alle, die sich mit Overwatch noch nicht so gut auskennen, fassen wir nachfolgend die wichtigsten Infos zusammen. Alle anderen springen per Inhaltsverzeichnis zu den Konsoleneindrücken.

    Handlung im Häppchenformat

          

    Die Handlung von Overwatch erzählt Blizzard in Comics, Making-Ofs und Kurzfilmen. Die Handlung von Overwatch erzählt Blizzard in Comics, Making-Ofs und Kurzfilmen. Quelle: Blizzard In Overwatch kämpfen Soldaten, Wissenschaftler, Abenteurer und Außenseiter zusammen. Während einer globalen Krise wurde eine internationale Eingreiftruppe aus Helden gebildet, die der von Krieg zerrissenen Welt den Frieden wiedergeben sollte. Die Helden beendeten die Krise und halfen in den folgenden Jahrzehnten, den Frieden zu sichern. Es folgte ein Zeitalter der Entdeckungen und Innovationen. Doch mit den Jahren ging der Einfluss von Overwatch zurück, bis die Organisation schließlich ganz aufgelöst wurde. Nun ist Overwatch zwar Vergangenheit. Helden braucht die Erde aber auch weiterhin. Die Entwickler verzichten im Spiel bewusst auf Zwischensequenzen - sie wollen den Spieler nicht aus der schnellen Koop-Action herausreißen. Stattdessen veröffentlicht Blizzard Story-Details per Comics, Making-Ofs und Cinematic-Kurzfilmen. Der erste Clip - Recall - erzählt die Geschichte des genetisch modifizierten und sich furchtbar langweilenden Gorillas Winston. Um seinem Leben wieder etwas mehr Action einzuhauchen, denkt er schon seit Längerem darüber nach, die Agenten von Overwatch wieder zu reaktivieren. Erleichtert wird ihm die Entscheidung durch einen einen Angriff der Talon auf sein Laboratorium in Gibraltar. Der Kurzfilm soll nicht der einzige bleiben: Bis zum Release von Overwatch will Blizzard weitere dieser hochwertig produzierten Filmchen veröffentlichen. Hintergrundinfos zu den einzelnen Charakteren liefert auch die Heldenübersicht auf battle.net.

    07:54
    Overwatch: "Recall" - Achtminütiger Kurzfilm zu Blizzards Shooter

    21 Helden mit eigenen Stärken und Schwächen

          

    Bevor wir auf den übersichtlichen und durchdachten Maps einen Gegner nach dem anderen vom Bildschirm beförderten, dauerte es ein wenig. Zunächst machten wir uns mit der großen Heldenriege vertraut. Anders als in anderen Genre-Vertretern stehen uns in Overwatch insgesamt 21 Champions mit jeweils eigenen Stärken und Schwächen zur Auswahl. Jedem Held ist eine der vier Klassen Offensiv, Defensiv, Tank und Unterstützung zugeordnet. Anders als in MOBAs können wir die Helden im flotten Blizzard-Shooter während einer laufenden Partie nach Belieben wechseln. Das ist durchaus nötig, wenn das gegnerische Team seine Taktik ändert und plötzlich nur mit Nahkämpfern agiert. Vorgesehen ist eine solche Spielweise aber nicht: Overwatch empfiehlt gemischte Sechser-Teams mit mindestens einem Helden jeder Klasse. Eingespielte Gruppen gehen mit der richtigen Heldenwahl taktisch geschickt vor.

    Die Heldenriege ist umfangreich: Overwatch enthält 21 Champions mit jeweils eigenen Stärken und Schwächen. Die Heldenriege ist umfangreich: Overwatch enthält 21 Champions mit jeweils eigenen Stärken und Schwächen. Quelle: Blizzard Schnell zählte Soldier: 76 zu unseren Favoriten - auch bei unseren Mitspielern. Der Soldat greift auf ein vollautomatisches Impulsgewehr zurück und beherrscht eine hilfreiche Sprinten-Funktion, mit der er sich flink über das Schlachtfeld bewegen kann. Als besonders praktisch stellt sich sein biotisches Feld heraus, dessen Energiefeld sowohl ihn als auch seine Mitspieler heilt. Mit seinen Allrounder-Fähigkeiten erweist er sich als perfekter Held für den Spieleinstieg. Zur ultimativen Fähigkeit des Soldaten zählt ein taktisches Visier, mit dem er seine Waffe auf den Gegner richtet, der sich in seiner Nähe befindet. Permanent einsatzbereit sind die ultimativen Fähigkeiten nicht: Die Spezialkräfte der Helden laden sich nach der Nutzung erst allmählich wieder auf. Erfahrene Spieler dürften ihre Freude mit Lucio haben, der Schallprojektile auf die Gegner feuert und dank Crossfade-Fähigkeit wahlweise Trefferpunkte oder die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht. Wer sich für den Zwerg Torbjörn entscheidet, platziert auf dem Schlachtfeld sogar einen automatisch schießenden Geschützturm. Das bringt vor allem dann einen erheblichen Vorteil, wenn die Kanone strategisch wichtige Kartenpunkte überwacht.

    Mit Junkrat freundeten wir uns ebenfalls an: Der durchgeknallte Anarchist sorgte mit einem Granatwerfer und einer ferngezündeten Mine für mächtigen Trubel. Als besonders hilfreich erweist sich seine mit Metallzähnen bestückte Falle. Tappen Gegenspieler hinein, können wir sie wegen ihrer kurzzeitigen Bewegungsunfähigkeit ordentlich unter Beschuss nehmen. Bei der Haudegenauswahl ist für jeden Spielertypen etwas dabei. Blizzard scheint das Balancing hervorragend auszurichten. Während unserer Anspielsession probierten wir jeden enthaltenen Helden aus, benachteiligt fühlten wir uns nie. Grundsätzlich spielt sich jeder Held anders. Großartig! Power-Ups, mit denen sich die Waffen modifizieren lassen, sind auf den Karten übrigens nicht verteilt. Lediglich Medipacks zur Regenerierung der Energieleiste können eingesammelt werden.

    Alles unter Kontrolle

          

    Im Modus 'Kontrolle' versuchen wir, eine farblich gekennzeichnete Zone solange wie möglich zu halten. Im Modus "Kontrolle" versuchen wir, eine farblich gekennzeichnete Zone solange wie möglich zu halten. Quelle: Blizzard In der uns auf PS4 und Xbox One gespielten Version testeten wir die taffen Helden im Spielmodus Kontrolle. Hier mussten wir eine farblich gekennzeichnete Zone vor dem gegnerischen Team verteidigen. Für jede Eroberung bekommen wir einen Fortschritt angerechnet. Wer zuerst die Marke von 100 Prozent erreicht, geht als Sieger aus den rund zehnminütigen Runden hervor. Egal, welchen Charakter wir für unsere Schlachten schließlich wählen: Groß geschrieben wird vor allem das Teamplay. Wer nicht mit seinen Mitspielern kommuniziert und sich blind in die Gefechte stürzt, bekommt rasch eine auf die Zwölf und findet sich kurze Zeit später an einem womöglich weit vom Geschehen entfernten Wiederbelebungspunkt wieder. Dann sollte rasch gehandelt und flink zurück zum Gefechtsort gelaufen werden.

    Das Tempo der Overwatch-Partien ist zu jedem Zeitpunkt angenehm hoch - da fühlen wir uns als Fans von Arena-Shootern wie Quake und Unreal Tournament direkt heimisch. Das liegt auch an den überschaubaren Kartengrößen. Zwar wollen die Maps - wie auch bei anderen Genre-Vertretern - zunächst fleißig studiert werden, um mögliche Abkürzungen und Laufwege der Gegner kennenzulernen. Eine lange Einarbeitung erfordern die Kartenlayouts aber nicht. Hier zeigt sich einmal mehr, auf was es Blizzard ankommt: einen unkomplizierten und schnellen Spielspaß. Für Abwechslung sorgen mehr als ein Dutzend Maps, die an real existierende Orte angelehnt sind, darunter Hollywood, Nepal und London. Auf welcher Karte wir spielen, entscheidet der gewählte Spielmodus. Kontrolle führt Spieler etwa nach "Nepal" und zum "Lijiang Tower". Was euch bei den Eskorte- und Punkteroberung-Modi erwartet, lest ihr in unserer Vorschau zur PC-Beta von Overwatch.

    01:19
    Overwatch: Launchtrailer - Release am 24. Mai 2016

    Fortschrittssystem mit Beutekisten

          

    Technisch sind die Konsolenversionen bereits weit fortgeschritten. Overwatch läuft sowohl auf PS4 als auch Xbox One in butterweichen 60 Bildern pro Sekunde. Die Steuerung mit Controller geht wunderbar von der Hand, auf Wunsch lassen sich die einzelnen Aktionstasten nach Belieben zuweisen. Inhaltlich hinkte die uns gezeigte Fassung der PC-Beta aber noch hinterher. Etwa war das jüngst in die PC-Version integrierte Fortschrittssystem auf PS4 und Xbox One nur optisch enthalten - unser erspielter Fortschritt wurde nicht aufgezeichnet. Aus der PC-Beta wissen wir: Mit jeder abgeschlossenen Partie, jeder Medaille und jeder Errungenschaft steigt unser EXP-Balken. Einen Stufenaufstieg belohnt Overwatch mit Beutekisten, die uns mit Objekten wie Emotes, Sprays, Skins, Sprüche, Siegerposen und Icons für die Helden beschenken. Sollten wir einen Gegenstand doppelt erhalten, wandert eine gewisse Anzahl an Ingame-Credits auf unser Konto. Damit können wir unsere gewünschten Objekte später auch im Spieleshop erwerben. Auf das Balancing wirken sich die Gegenstände nicht aus, sie dienen lediglich kosmetischer Zwecke. Den jeweiligen Rang des Spielers zeigt ein kleines Bild neben dessen Namen an. Eine Levelobergrenze Den Stufenaufstieg belohnt Overwatch mit Loot-Boxen, die kosmetische Objekte wie Sprüche, Outfits und Emotes enthalten. Den Stufenaufstieg belohnt Overwatch mit Loot-Boxen, die kosmetische Objekte wie Sprüche, Outfits und Emotes enthalten. Quelle: Blizzard ist nicht vorgesehen, wie uns Blizzard im Gespräch mitteilte. Wie lange Overwatch tatsächlich unterhält, wird sich zeigen müssen. Der Blizzard-Shooter schlägt aber die richtige Richtung ein: Die ersten Stunden sorgen für jede Menge Unterhaltung. Nach der Veröffentlichung sind für Overwatch übrigens weitere Maps und Helden in Form von DLCs vorstellbar. Über eine Crossplay-Funktion, also dem plattformübergreifenden Spielen, denkt Blizzard ebenfalls nach. Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Zum Launch steht diese Funktion aber wohl nicht bereit. Das stört uns nicht im Geringsten! Wir können es kaum erwarten, die bunten Schlachtfelder mit unserem liebgewonnen Soldier: 76 erneut zu erobern. Am 24. Mai geht's rund...

    Fünf Gründe, warum Overwatch rockt

          
    05:09
    Overwatch: 5 Gründe, warum Blizzards Shooter rockt - Video-Special
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von AC3 Erfahrener Benutzer
        ich finde es ganz gut, aber es ist kein spiel, dass ich mir für eine konsole kaufen würde.
        passt überhaupt nicht zur konsolenplattform.

        werde mir irgendwann die pc fassung holen.
      • Von LouisLoiselle VIP
        Kann mir nicht helfen, aber ich mag das Design einfach nicht. Nicht die Bohne.
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1190545
Overwatch
Overwatch erstmals auf PS4 gespielt: Auch mit Gamepad eine gute Partie
Mit Overwatch entwickelt Blizzard einen bunten Team-Shooter, der bewusst auf aufblähende Gameplay-Mechaniken verzichtet. Vielmehr sollen schnelle Action, eine große Heldenriege und kurzweilige Modi für mächtig Spielspaß sorgen. Im Blizzard-Hauptquartier konnten wir erstmals die PS4- sowie Xbox-One-Versionen spielen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit waren wir durchaus angetan: Overwatch erinnert mit seinem flotten Gameplay an Arena-Klassiker wie Quake und Unreal Tournament.
http://www.pcgames.de/Overwatch-Spiel-55018/News/Vorschau-zur-PS4-Version-des-Blizzard-Shooters-1190545/
29.03.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/03/Overwatch_PS4_Screenshots_12-pc-games_b2teaser_169.jpg
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