Operation Flashpoint: Dragon Rising-Vorschau: Kriegerischer Ultrarealismus
Brant Nicholas, Leitender Produzent, lässt gleich zu Beginn der Präsentation keinen Zweifel an der Authentizität seines jüngsten Projekts: "Stellen Sie sich erneut auf eine intensive Erfahrung ein, bei der jeder einzelne Schuss tödlich sein kann. Operation Flashpoint: Dragon Rising bringt Sie näher an den Krieg, als Sie jemals sein möchten!"
50 Vehikel sollen für eine Menge spielerischer Abwechslung sorgen.
Es ist Anfang März und wir sitzen zusammen mit weiteren europäischen Pressevertretern in einem der Meeting-Räume von Codemasters in Warwickshire, etwa eine Autostunde von der britischen Hauptstadt entfernt. Auf dem Tisch vor uns: zahlreiche Kunststoff-Replika diverser Sturmgewehre, Patronenhülsen jeden Kalibers und mehrere Handgranatenattrappen. Das Waffenarsenal impliziert, dass die Entwickler ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Die wichtigsten Fakten zum Spiel - per Beamer auf eine Leinwand projiziert - lesen sich nicht minder beeindruckend. Von einer "lebensnahen Kampferfahrung", dem "bis dato zugänglichsten, eindringlichsten und fesselndsten Sandbox-Kriegsspiel" sowie der "größten militärischen Spielzeugkiste aller Zeiten" ist hier die Rede. Große Marketing-Worte, von deren Wahrheitsgehalt wir uns bei der bevorstehenden Anspiel-Session noch selbst überzeugen werden.
Ortswechsel! Operation Flashpoint: Dragon Rising entführt den Spieler auf die 220 Quadratkilometer große, zur Russischen Föderation gehörende Insel Skira. Aufgrund riesiger Ölvorkommen steht das Eiland an der Schwelle zum Krieg. Als eine Division der chinesischen Volksarmee einmarschiert, starten die USA einen Vergeltungsschlag gegen die Besatzer.
Das Zielen über Kimme und Korn erfordert ein ruhiges Händchen.
Ziel ist die Lösung des Konflikts, ehe die Supermächte in eine globale Krise schlittern. Die Kampagne lässt sich dabei aus zwei Perspektiven erleben: einmal als Infanterist, der direkt an der Front kämpft und viel Unterstützung durch eigene Truppen genießt. Alternativ schlüpfen Sie in die Tarnklamotten eines Spec- Ops-Elitesoldaten und operieren hinter feindlichen Linien.
Auf dem Schlachtfeld bleibt die Vorgehensweise gänzlich Ihnen überlassen. Bei einer derart großen Spielwelt, 50 Fahrzeugen, mehr als 70 aktuellen Waffen und Ausrüstungsgegenständen, einem realistischen Tag-Nacht-Zyklus, dynamischen Wettereffekten und einem Ihnen unterstellten Fireteam dürften die Möglichkeiten geradezu unendlich sein. Fakt aber ist: Möchtegern-Rambos, die ihre KI-Kumpels allzu gern am Startpunkt abstellen und als Einzelkämpfer losziehen, werden schneller ins Gras beißen, als sie ihre Knarre entsichern können.
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Hier wird das Spiel "hochgejubelt", während man bei der Gamestar vorsichtig bleibt.
Mich wundert dieser großer Unterschied.
Und mich wundert wo du hier Jubel rausliest. Auch wenn das preview…