Das war die PC Powerplay - Ein Rückblick von Florian Stangl - Teil 1/2
Der zweite folgt kurz darauf: Patrick Hartmann geht aus privaten Gründen von Bord. Obwohl wir seine Entscheidung gut verstehen können, fehlt er uns. Rüdigers liebenswerte Kalauer können die Hartmann'schen Filmzitate nicht so ohne weiteres aufwiegen. Auch, wenn Rüdiger es durch schiere Menge versucht.
Um sich weiter von anderen Magazinen abzuheben, packt PC PowerPlay als erstes Magazin hochauflösende Videos im WMV-Format auf die DVD. Vorteil: Endlich sind alle Details auch bei futzeligen Strategiespielen zu erkennen. Nachteil: Die DVD läuft nicht mehr im DVD-Player, was aber kaum jemanden zu stören scheint. Zumindest, wenn es nach den positiven Reaktionen der Leser geht. Viel gebracht hat diese Innovation allerdings nicht: Der seit dem Frühjahr erwartete Anstieg bei den verkauften Heften bleibt aus, der an Neuheiten schwache Sommer hilft den Verkäufen auch nicht auf die Sprünge.
Ohne wirklich zugkräftige exklusive Inhalte und durch die schwächer gewordenen Vollversionen zeichnet sich ein Problem ab: Die etablierte Konkurrenz, durch Kampfpreis und anfangs starke DVDs wachgerüttelt, schlägt mit einer wahren Ausstattungsoffensive zurück. Extended, XXL, Gold - für diesen Fall hat der Verlag keine Reserven vorgesehen. Das Magazin befindet sich in der Investitionsphase, sprich: Noch sind die Verluste einkalkuliert. Doch das muss sich ändern. Ein Aufwärtstrend ist aber nicht in Sicht.
Die Analyse des Marktes ergibt: Es liegt nicht allein an PC PowerPlay, der gesamte Zeitschriftenmarkt wächst nicht mehr, sondern schrumpft. Langsam, aber sichtbar.
(Florian Stangl / Sebastian Thöing)


mir ist auch NEGATIV aufgefallen, dass man bewusst die möglichkeit der abo…