Das war die PC Powerplay - Ein Rückblick von Florian Stangl - Teil 1/2
Monat für Monat buhlen Dutzende von Computer-Zeitschriften um die Gunst der Leser - seit Jahren tobt eine regelrechte Vollversions-, Preis- und Exklusivstory-Schlacht am Kiosk. Eine Schlacht, die ihren Tribut fordert: Ende September, kurz vor dem 3. Geburtstag, kommt das endgültige Aus für den ehrgeizigen PC-Games-Konkurrenten PC Powerplay - die Ausgabe 10/07 ist die letzte. Auch wenn der dahinterstehende Cypress-Verlag aus Höchberg (bei Würzburg) schließen muss: Mehrere Magazine - etwa Games Aktuell oder die Playstation-Zeitschrift Play3 - werden fortgeführt und erscheinen ab sofort bei COMPUTEC MEDIA (PC Games, PC Action, SFT). Wir sind glücklich, dass wir bekannte und erfahrene Kollegen aus dem PC-Powerplay-Team - etwa Simon Fistrich, Rüdiger Steidle, Florian Stangl - für COMPUTEC gewinnen können. Auch die bisherigen PC-Powerplay-Abonnenten heißen wir ganz herzlich willkommen bei PC Games: Die Redaktion wird alles daransetzen, dass Sie sich bei Ihrer "neuen" Fachzeitschrift mindestens genauso gut aufgehoben fühlen wie bei PC Powerplay.
Exklusiv bei pcgames.de lässt der ehemalige stellv. Chefredakteur Florian Stangl die PC-Powerplay-Ära Revue passieren und plaudert aus dem Nähkästchen - lesen Sie hier und jetzt Teil 1, der zweite Teil folgt noch in dieser Woche. Viel Vergnügen!


Das hast du glaub ich falsch verstanden, die Kunden der pcpp hatten einen Vertrag, auch Abo genannt, für die PCPP, und genau die PCPP, nix mit 'wenn die nicht lieferbar ist nehm ich die pcg'.
Ich will hier nicht ins Fachjuristische abgleiten, aber an sich nennt man die Umstellung von der pcpp auf die pcg eine gravierende Änderung des Vertragsgegenstands (pcpp<>pcg). Daraus resultiert ein ausserordentliches (Sofortiges, also nix mit Kohle für die 'Test-pcg/pca') Kündigungsrecht des Vertragspartners, worauf ein seriöses Unternehmen von sich aus in einer Rechtsbehelfsbelehrung hinweist und alle anderen rechtlich unsauber agieren. Verbraucherschutz ist was tolles
Den 'Kundenstamm' zu kaufen ist übrigens auch nicht so einfach, weil die weitergabe der Abo-Adressen eine Datenschutzverletzung darstellt, kenne aber den genauen Text der pcpp-Abobedingungen nicht in denne sie sich das evtl zusichern lassen.
Trotzdem schade, wieder ein bisschen Auswahl weniger am Kiosk.
ich hatte die pcpp im abo und war überrascht das doppelpack in der post zu finden. dachte auch zuerst an eine werbeaktion, da ich die pcg jahrelang im abo hatte. dann auch die begrüssung gelesen und das info-blatt gefunden.
mir ist auch NEGATIV aufgefallen, dass man bewusst die möglichkeit der abo-kündigung, weggelassen hat!!
für mich stellte sich die frage nach dem "was jetzt". grundsätzlich finde ich die pcg gut, also warum nicht das abo weiterlaufen lassen? passt schon.
ABER! ich werde das abo NICHT verlängern, weil mir die pcg einfach zu teuer ist....ich schaue eh jeden monat im kiosk vorbei und werde dann entscheiden, welche zeitschrift ich diesmal kaufe, weil so grosse unterschiede gibts nicht.
ausschlaggebend für mich wird sein, welches spiel als beilage dabei ist. 08/15 lückenfühler sind kein kaufgrund. gute spiele, wo ich weiss das ich sie spielen werde, sind es aber!
frage an die redaktion: MUSS ICH DAS ABO, welches ich NICHT bei der pcg abgeschlossen habe, fristgerecht kündigen um nach ablauf des pcpp abos ohne probleme da rauszukommen?
schon mal danke für die kommende konkrete antwort, auf die ich mich später berufen werde
Das hast du glaub ich falsch verstanden, die Kunden der pcpp hatten einen Vertrag, auch Abo genannt, für die PCPP, und genau die PCPP, nix mit 'wenn die nicht lieferbar ist nehm ich die pcg'.
Ich will hier nicht ins Fachjuristische abgleiten, aber an sich nennt man die Umstellung von der pcpp auf die pcg eine gravierende Änderung des Vertragsgegenstands (pcpp<>pcg). Daraus resultiert ein ausserordentliches (Sofortiges, also nix mit Kohle für die 'Test-pcg/pca') Kündigungsrecht des Vertragspartners, worauf ein seriöses Unternehmen von sich aus in einer Rechtsbehelfsbelehrung hinweist und alle anderen rechtlich unsauber agieren. Verbraucherschutz ist was tolles
Den 'Kundenstamm' zu kaufen ist übrigens auch nicht so einfach, weil die weitergabe der Abo-Adressen eine Datenschutzverletzung darstellt, kenne aber den genauen Text der pcpp-Abobedingungen nicht in denne sie sich das evtl zusichern lassen.
Trotzdem schade, wieder ein bisschen Auswahl weniger am Kiosk.
Ich störe ja nur ungerne, aber....
Du befindest dich in deiner History gerade in der Mitte des Jahres 2005 oder kurz danach. GameStar XL kam Ende Februar 2006 an den Kiosk. PC Games Extended erschien Ende April 2006 und Computer Bild Spiele Gold erschien Anfang Juni, ebenfalls 2006.
Nichts für ungut
...ich hab hier mal das anschreiben, das der pcg beilag:
...
Dazu kann ich ja mal erzählen, wie ich davon erfahren habe: Als ich die PCG + PCA gestern bekommen habe, dachte ich zuerst - als ehemaliger PCG-Abonent - es würde sich um eine Werbeaktion seitens Computec handeln. Dann habe ich die kleine Notiz auf dem Titelblatt bemerkt. Das angesprochene beiliegende Infoblatt habe ich erst irgendwo zwischen den Seiten beim Durchblättern entdeckt.
Außerdem habe ich mir mal Gedanken gemacht; nehmen wir an, ich würde mein "PCPP-Abo" fristgemäß zur Ausgabe 04/08 (das Abo ist bis einschließlich 03/08 bezahlt) kündigen, habe ich dann trotzdem die 12-monatige Computec-Sperre für Prämien am Hals?
MfG Jokka
Sorry, aber das zu erwarten ist schlichtweg einfach naiv (hehe, jetzt hat es dich schon wieder erwischt, Bonkic!
ok, dann bin ich halt naiv.
ich sehs aber leider so, dass diese vorgehensweise nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch rechtlich sehr wahrscheinlich zumindest nicht ganz astrein ist.
es ist schlicht keine "kündigung" vonnöten.
computec kann den vertrag mit den (ehem-) pcpp abonennten schlicht nicht einhalten und macht diesen eine neues angebot (bzw. liefert eine quasi "mangelhafte" sache).
dieses angebot kann dann angenommen werden oder eben auch nicht.
darauf muss hingewiesen werden!
sorry, achzo aber dieses mal kommen wir nicht zusammen- da bin ich wirklich grundlegend anderer meinung.