OnLive: Cloud-Gaming-Service startet im Juni in den USA - Monatliche Kosten bekannt
OnLive startet zuerst in den USA.
OnLive, der Cloud-Gaming-Service aus den USA, soll in Nordamerika bereits am 17. Juni an den Start gehen. Die monatlichen Kosten für den Nutzer belaufen sich auf 14,95 US-Dollar. Das System läuft sowohl auf PCs als auch auf Macs. Ein Datum für den europäischen Markt nannte der Hersteller allerdings nicht. Flankiert wird der Release von namhaften Herstellern wie Electronic Arts, Take-Two, THQ und Warner Bros, welche Spiele zu Beginn mit dabei sind, ist jedoch unbekannt. Im Vorfeld der E3 im Juni wollen die Publisher genauer werden. Mike McGarvey, Finanzchef von OnLive, ließ aber bereits eine Auswahl an Titeln durchsickern. Demnach sind Assassin’s Creed 2, Prince of Persia: Die Vergessene Zeit und Metro 2033 auf jeden Fall am Start. Weitere Details zu OnLive erfahren Sie im GDC-Vor-Ort-Bericht von MCV.
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Mich erinnert das ganze System an die Spielhallen in den 80ern. Nichts gehört mir. Weder die Hardware noch das Spiel und immer wenn ich spielen will, muss ich 'ne Münze einwerfen. Sorry, aber da geht bei mir jegliches Flair verloren. Ich war schon früher nie in Spielhallen, weil ich das Geschäftsmodell doof fand.
Also ich fand das Flair cool.
Aber eine Game in einer Spielhalle zu spielen oder zu Hause kann man doch eh nicht vergleichen. Da spielte einer und die restlichen Kumpels standen daneben und feuerten an. Grade letztens in nem Pub Galaga gespielt.
Der Hammer
Eben WEIL man was nachwerfen muss, kommt nochmals Spannung auf.
Aber ist wohl Ansichtssache.
Mit Onlive wird ein neuer Spielertyp geboren.
Der Ökogamer
Denn :
Egal, wo gerechnet wird: bei den Onlive Servern oder bei dir zuhause: Für Crysis muß die Rechenpower X zur Verfügung gestellt werden.
Allerdings kommt beim Onlive eben noch hinzu, daß eben diese Rechenleistung auch noch bis zu dir nach Hause durch die Leitung geschoiben werden muß.
Sprich:
Ohne OnLive = 1 Crysis Rechenpower Einheit
Mit OnLive = Crysis Rechenpowereinheit + eine Datenübertragungseinheit
=> Mit OnLive wird mehr Energie verbraten als mit einem lokal installierten Spiel.
Ich dachte da mehr an Kurzzeitspieler ala "nur in den Semesterferien oder im Winter" oder "Für Spiel XY meld ich mich mal zwei Monate an"
Aber du hast natürlich recht, durch die fortlaufende Grundgebühr ist man da schnell in ähnlichen Preisdimensionen.
Mich erinnert das ganze System an die Spielhallen in den 80ern. Nichts gehört mir. Weder die Hardware noch das Spiel und immer wenn ich spielen will, muss ich 'ne Münze einwerfen. Sorry, aber da geht bei mir jegliches Flair verloren. Ich war schon früher nie in Spielhallen, weil ich das Geschäftsmodell doof fand.
Da hast du vollkommen recht und deswegen und wegen zahlreicher anderer Gründe würde ich Onlive in absehbarer Zukunft auch nicht nutzen.
ABER es hat seine Vorteile und angenehmen Seiten und ich denke es GIBT eine Zielgruppe, die in Zukunft wachsen wird, die solche Dienste nutzen. Die Zahl der HighEnd PCs wächst ja nicht gerade. Notebooks und allgemein tragbare Geräte sind doch stark im Kommen bzw schon längst zahlenmäßig überlegen. Und gerade solche leistungsschwachen Geräte profitieren doch davon. Wählen zwischen Uni-Notebook oder Spielerechner? Gibts dann nicht mehr ....
Ich garantiere dir, dass du mit OnLive keinen Cent gegenüber einem PC oder einer Konsole sparen wirst. Alleine durch die Grundgebühr hast du in einem Jahr das ausgegeben, was eine XBox360 kostet und dabei musst du dir mal vor Augen halten, was du nach einem Jahr besitzt?! Richtig: NICHTS.
Das Märchen dass die geringeren Vertriebskosten dem Konsumenten zugute kommen, sollte doch spätestens seit Steam und den dort veranschlagten Preisen (die grundsätzlich der UVP im Laden entsprechen) klar sein.
Da es auch Menschen gibt, die für eine reine Downloadversion 49.90 bezahlen, wird man diese Preise auch bei OnLive anstreben und wenn einer aufmuckt auf die gesparten Hardwarekosten verweisen und dabei aber verschweigen, dass man diese alleine durch die monatliche Grundgebühr nach spätestens 2 Jahren übertroffen hat.
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Mich erinnert das ganze System an die Spielhallen in den 80ern. Nichts gehört mir. Weder die Hardware noch das Spiel und immer wenn ich spielen will, muss ich 'ne Münze einwerfen. Sorry, aber da geht bei mir jegliches Flair verloren. Ich war schon früher nie in Spielhallen, weil ich das Geschäftsmodell doof fand.
Ein PC Spiele Client ist kein Server den man einfach in mehreren Instanzen laufen lassen kann. Immerhin muss der Client auch die Grafik berechnen, was eigentlich auch die meiste Rechenleistung verbraucht. Ein Server braucht das nicht......
Die meisten Spiele neueren Datums lasten nen Dual Core voll aus, von der Grafikkarte ganz zu schweigen. Selbst wenn da durch Einheitliche Hardware und speziell für Onlive angepasste Versionen noch einiges optimiert werden kann, wird man da sicher nicht mit 3-4 Stacker in nem Rechenzentrum auskommen.
Und da solche investionen sich nicht in 4-5 Jahren abgeschrieben sind, wird da dann auch so schnell keine neuere/bessere Hardware dazukommen, was im Endeffekt technologischer Stillstand bedeutet (wie es die Konsolen bereits jetzt vormachen)
du kannst deinen heimischen pc nicht mit serverfarmen vergleichen, statt einen rechner kriegt jeder eine virtuelle maschine (wie schon erwähnt) die ein teil der gesamtleistung der kompletten serverfarm zur verfügung gestellt bekommt --> ressourcenmanagment. das sind ganz andere strukturen.
auf deinem rechner laufen ja auch noch hunderte andere sachen und das bs, all das fällt beiner serverfarm weg, da kann man 100% der puren hardware leistung von vergleichsweise 10000den von heimrechnern nutzen und wenns nicht reicht werden einfach neue komponenten nachgerüstet