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  • The Climb: Unser Hands-on-Bericht zu Cryteks Virtual-Reality-Spiel mit Oculus Rift

    VR-Spiel von Crytek: The Climb Quelle: Crytek

    Bei Crytek in Frankfurt konnten wir das frisch angekündigte Virtual-Reality-Spiel The Climb ausprobieren. Mit Oculus-Rift-Brille auf dem Kopf verwandelten wir uns in einen Free Climber, der Hunderte Meter über dem virtuellen Erdboden waghalsige Kletteraktionen vollführte. Wie realistisch das Ganze ist und ob es einem dabei unwohl wird, berichtet Games-Aktuell-Redakteur Andreas Szedlak.

    Crytek hat das Virtutal-Reality-Spiel The Climb angekündigt. Wir konnten das Kletterspiel mit Oculus Rift bereits ausprobieren. In unserem Hands-on-Bericht sagen wir euch, wie realistisch sich das Klettern anfühlt und ob es einem Hunderte Meter über dem virtuellen Erdboden unwohl werden kann.

    Risikosport für Schisser

    Niemals würden wir uns im echten Leben trauen, ungesichert in schwindelerregender Höhe eine Wand hochzukraxeln. The Climb lässt uns dies jedoch in unvergleichlicher Authentizität nacherleben. Dank Oculus-Rift-Headset auf dem Kopf hängen wir an einem Felsen und blicken auf unsere virtuellen Hände. Die Steuerung ist ganz simpel: Durch Bewegen des Kopfes zielen wir auf einen Griff. Betätigen wir den rechten Trigger unseres am PC angeschlossenen Xbox-One-Controllers, greifen wir an die entsprechende Stelle. Danach suchen wir den nächsten Griff und lassen die linke Hand per linkem Trigger zuschnappen.

    01:00
    The Climb: Ankündigungs-Trailer zum VR-Spiel von Crytek

    Zwischendurch müssen wir mit den LB- und RB-Tasten unsere verschwitzen Handinnenflächen mit Magnesia einreiben. Besonders vor Sprüngen sollten die Hände trocken sein. Derartige Jumps löst ihr mit der A-Taste aus. Einige Male mussten wir an eine meterweit entfernte Wand hechten, was anfangs tatsächlich Überwindung gekostet hat. Denn das Gehirn lässt sich deutlich leichter austricksen als bei einem herkömmlichen Spiel. Dass Virtual Reality nicht echt ist, müssen wir unserem Oberstübchen erst verklickern.

    VR-Spiel von Crytek: The Climb VR-Spiel von Crytek: The Climb Quelle: Crytek Schaffen wir es nicht, einen Griff zu schnappen, fliegen wir in den Abgrund. Da wir dabei automatisch nach unten schauen müssen, wird es uns ziemlich unwohl - zumindest die ersten Male. Dies sind allerdings die einzigen Momente in denen uns unter Motion Sickness leidendem Probanden ein wenig schwindlig wird.

    Dank fair verteilter Checkpoints müssen wir nicht wieder von vorne anfangen. Zwischendurch erwarten uns auch Aussichtsplattformen, wo wir die Aussicht über die Insel genießen. Natürlich haben wir gleich Cryteks Creative Director Patrick Esteves gefragt, ob man die Insel auch erkunden könne. "Nein, vielleicht beim zweiten Teil", lautete seine enttäuschende Antwort. Auch über die Anzahl der zu besteigenden Berge, hüllt sich der The Climb-Macher in Schweigen. Es soll allerdings Steilwände mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad geben, bei denen die Griffe kleiner und die Sprünge noch herausfordernder sind, als wir es erlebt haben.

    Hübsche virtuelle Realität

    Grafisch konnte sich The Climb durchaus sehen lassen - nachdem wir durch Nachjustieren des Oculus-Rift-Headsets die Bildschärfe erhöhen konnten. Hände, Felsen und Grünzeugs made by Cryengine sehen realistisch aus, was die Immersion verstärkt. Zwar war das Bild trotz des Nachjustierens nicht so knackscharf, wie man es von einem Full-HD-Fernseher oder -Monitor kennt. Doch haben wir uns schnell daran gewöhnt und das unvergleichliche Mittendrin-Gefühl genossen. VR-Spiel von Crytek: The Climb VR-Spiel von Crytek: The Climb Quelle: Crytek

    Nach dem halbstündigen Hands-on war uns in keiner Weise unwohl, was zum einen daran liegt, dass The Climb ohne erkennbare Latenz und mit 90 Bildern pro Sekunde läuft - laut Crytek das absolute Minimum für VR-Spiele. Positiv wirkt sich auf die Verträglichkeit zudem aus, dass man in The Climb das Spieltempo selbst bestimmt und jederzeit eine Kletterpause einlegen kann.

    Für Cryteks CEO Cevat Yerli ist neben Playstation VR - auf dem der VR-Titel Robinson: The Journey läuft-, Oculus eine weitere wichtige VR-Plattform: "Spielen hat uns immer die Möglichkeit gegeben, für uns unmögliche Szenarien zu erleben und dank VR-Technologie wie Rift fühlen wir uns so real wie VR-Spiel von Crytek: The Climb VR-Spiel von Crytek: The Climb Quelle: Crytek noch nie zuvor in diese Szenarien hinein versetzt. The Climb lädt die Spieler dazu ein, die Intensität eine der gefährlichsten Sportarten der Welt hautnah mitzuerleben. Die Spieler werden am eigenen Leib den Nervenkitzel erfahren, wie es sich anfühlt, tausende Meter über dem Boden an einer Felswand zu hängen, mit nichts außer den eigenen Fähigkeiten und ein paar Haltegriffen zur Sicherung.

    Einen genauen Releasetermin für The Climb hat Crytek noch nicht genannt. Das VR-Kletterspiel soll aber innerhalb des Launchfensters von Oculus Rift für PC erscheinen - also voraussichtlich im ersten Halbjahr 2016.

  • Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
    Von nigra
    Kommt denn das auch für die Vive? Denn wenn schon VR, dann in Full HD.
    Von DerBloP
    Also die Steuerung finde ich zZ grausig. Nur gucken und Knöpfchen drücken, Nein, das werde ich mir SO nicht für die VR…
    Von kidou1304
    "Denn das Gehirn lässt sich lange nicht so leicht austricksen, wie bei einem herkömmlichen Spiel. Dass Virtual Reality…
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1180959
Oculus Rift
The Climb: Unser Hands-on-Bericht zu Cryteks Virtual-Reality-Spiel mit Oculus Rift
Bei Crytek in Frankfurt konnten wir das frisch angekündigte Virtual-Reality-Spiel The Climb ausprobieren. Mit Oculus-Rift-Brille auf dem Kopf verwandelten wir uns in einen Free Climber, der Hunderte Meter über dem virtuellen Erdboden waghalsige Kletteraktionen vollführte. Wie realistisch das Ganze ist und ob es einem dabei unwohl wird, berichtet Games-Aktuell-Redakteur Andreas Szedlak.
http://www.pcgames.de/Oculus-Rift-Hardware-256208/News/Hands-on-Bericht-zu-The-Climb-von-Crytek-1180959/
15.12.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/12/The_Climb01-pc-games_b2teaser_169.jpg
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