Obscure
Wie in Silent Hill 3 sind die meisten der Monster recht groteske Scheusale.
Robert Rodriguez eiferte 1998 mit The Faculty dem Teenie-Horrorstreifen Scream nach. Der nicht ganz ernst gemeinte Film um die Invasion durstiger Aliens stand nun offensichtlich Pate für Obscure: Das Action-Adventure weist mit seiner mysteriösen Mordserie an einer Highschool nicht nur deutliche Handlungsparallelen auf und beginnt mit einem dreist kopierten Intro - zu allem Überfluss sieht einer der fünf Hauptdarsteller noch Teenie-Schwarm Josh Hartnett zum Verwechseln ähnlich. Von den fünf Helden steuern Sie immer nur zwei über das Schulgelände - der Rest steht auf Abruf bereit. Die Charakterwahl ist wichtig, da jeder der Pennäler über eine Spezialfähigkeit verfügt. Während Stan etwa ein echter Pro- fi im Schlösserknacken ist, hat Shannon stets einen klugen Rat parat. Viel wichtiger ist jedoch ein schneller Abzugsfinger, denn mit Pistolen und Schrotflinten befördern Sie in bester Resident Evil-Tradition allerlei Monster endgültig ins Jenseits. Ähnlich wie Silent Hill bietet Obscure außerdem durchaus knifflige Rätsel, die über simples Schalterdrücken hinausgehen. Der Clou: Auf Wunsch gehen Sie zu zweit mit einem Freund auf Zombie-Jagd. Aufgrund der vorhersehbaren Geschichte, wenig Abwechslung bei den anämischen Widersachern und einer Spieldauer von unter zehn Stunden reicht es allerdings "nur" für eine nette Alternative zu den Horror-Referenzen.


Aber das nun wegen
Die…
Was mich an Obscure besonders angetan hat war die bedrückende Stimmung, die mich stark an die Silent Hill Reihe erinnerte. Doch waren die Levels durchweg etwas 'heller' als in der 'Genere-Referenz', was sehr zur Übersichtlichkeit beitrug ohne das Horror-Flair…
Besser spät als nie: Obscure
orientiert sich als erstes Action-
Adventure an Horrorfilmen
aus Hollywood.
Das kann ich jetzt nicht so stehen lassen. Ohne besonders in meinem Gedächtnis wühlen zu müssen fallen mir da "The Thing", "It came from the desert" , "Elvira" und "Plan 9…