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  • Obduction im Test: Bockschweres Adventure der alten Myst-Schule
    Quelle: PC Games

    Obduction Review: Bockschweres, gelungenes Adventure für Liebhaber der Myst-Reihe

    Obduction im Test: In einem Jahrzehnt vor unserer Zeit, da waren Adventures vor allem eines: Unheimlich, unheimlich schwer. Myst und Co. boten Rätsel, die dermaßen viel Denkarbeit erforderten, aber gleichzeitig so wenig erklärten, dass sich manche Spieler bis heute die Zähne daran ausbeißen. Obduction, der geistige Myst-Nachfolger, will dieses Spielgefühl wieder aufleben lassen. Ob ihm das gelingt, verraten wir in unserem Review zum Spiel!

    Geschätzt 90 Prozent aller Spieler, die sich an Obduction heranwagen, werden es wohl niemals beenden. Damit befindet es sich in bester Gesellschaft zu Myst und dessen diversen Sequels. Kein Wunder, schließlich geht Obduction als geistiger Nachfolger - finanziert via Kickstarter und entwickelt vom selben Team wie die 90er-Jahre-Adventures - der Klassiker ins Rennen. Der Grund, warum nur wenige Spieler sich bis zum Abspann durchknobeln werden, ist schlicht der, dass Obduction wirklich unheimlich, unheimlich schwer ist. Zum Glück verfügt es aber noch über eine weitere, weniger frustrierende Eigenschaft: Es ist auch ziemlich gut.

    Diese Qualitätseinschätzung kommt jedoch mit einem großen "Aber" daher. Adventure-Fans, die vor allem mit den Telltale-Titeln und Spielen wie Firewatch oder Gone Home ihre Liebe zum Genre entdeckt haben, erwartet hier ein gänzlich anderes Erlebnis, das auf eine nicht gerade riesige Zielgruppe zugeschnitten ist - Adventure-Liebhaber ältester Schule nämlich, die Wochen, teils Monate in die Myst-Abenteuer investiert haben, ohne frustriert den Rechner aus dem Fenster zu werfen; die bereit sind, Zusammenhänge zwischen scheinbar vollkommen willkürlich gesetzten Objekten in der virtuellen Umwelt zu verstehen und diese zu kombinieren; die sich auch von Unmengen an Ingame-Textdokumenten nicht abschrecken lassen, um sich einerseits einen Gutteil der Handlung selbst zu erarbeiten und andererseits, um eventuell darin verborgene spielentscheidende Hinweise wie Türcodes oder Dechiffrier-Schlüssel zu entdecken.

    06:12
    Obduction: Bockschweres Adventure alter Schule im Test-Video

    Obduction im Test: Alleine im Nirgendwo

          

    Kontakt mit Menschen ist in Obduction rar gesät. Abgesehen von diesem netten Herren helfen uns lediglich eine Handvoll von über Hunrath verteilten Hologrammen gegen unsere Einsamkeit. Kontakt mit Menschen ist in Obduction rar gesät. Abgesehen von diesem netten Herren helfen uns lediglich eine Handvoll von über Hunrath verteilten Hologrammen gegen unsere Einsamkeit. Quelle: PC Games Doch worum geht es in Obduction? Als namenloser, stummer Held - wahlweise männlich oder weiblich, was jedoch nur den geworfenen Schatten definiert - gelangen wir nach einem mysteriösen Zwischenfall in die fast vollständig verlassene Stadt Hunrath inmitten einer rötlich gefärbten Geröllwüste. Dort ist nicht alles so, wie es scheint. Seltsame, nicht von dieser Welt scheinende Felsen in der Ferne, mysteriöse Laserstrahlen, welche den Himmel erhellen und andere ungewöhnliche Elemente deuten darauf hin, dass wir uns wahrscheinlich nicht mehr auf der Erde befinden. Die Hologramme längst von hier verschwundener Bewohner sind vorerst alles, was menschlichem Kontakt in dieser Welt nahe kommt.

    Wie schon in Myst trägt die Gestaltung der Welt ebensoviel zur Atmosphäre des Spiels bei wie die Geschichte. Wie schon in Myst trägt die Gestaltung der Welt ebensoviel zur Atmosphäre des Spiels bei wie die Geschichte. Quelle: PC Games Viel mehr als diese Prämisse sei an dieser Stelle nicht verraten, denn wie schon bei der Myst-Reihe machen die Geschichte und die ausführlich ausgearbeiteten Hintergründe der Spielwelt einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Reiz des Abenteuers aus. Hält man sich stur an die Aufgaben, die zu erledigen sind, wird man vieles davon gar nicht mitbekommen. Wer jedoch alle Dokumente komplett liest, aufmerksam die Umgebung beobachtet und neugierig ist wird merken, wie viel Mühe in der Gestaltung der Spielwelt steckt. Obduction ist also eines dieser Spiele, in denen man sich die Geschichte selbst erarbeiten und etwaige Lücken in der Erzählung selbst erklären muss. Das muss man nicht mögen, es funktioniert im Rahmen des Spiels aber sehr gut. Schade bloß, dass die von echten Menschen eingespielten Hologramme sowie sonstige Kontakte mit Figuren dermaßen stümperhaft produziert daherkommen. Wir beschweren uns nicht darüber, dass hier echte Menschen agieren - dabei handelt es sich natürlich um eine von unzähligen Hommagen an Myst - sondern darüber, dass die Schauspieler ihre Rolle nicht gut machen und uns damit ein wenig aus der ansonsten sehr stimmigen Atmosphäre reißen.

    Obduction im Test: Schöne, ruckelnde Einöde

          

    Grafisch überzeugt das Spiel auf künstlerischer Ebene, die technische Seite jedoch leidet unter einigen nervigen Problemchen. Die Welt ist stimmig gestaltet, die bewusst deplatziert wirkende und gerade deswegen passende Mischung aus alltäglichen und völlig fremd aussehenden Elementen sorgt für eine ganz eigene Atmosphäre. Zudem gibt's dank Unreal Engine knackige Texturen, schöne Leucht- und Partikeleffekte und andere nette Grafik-Spielereien. Dem gegenüber steht jedoch eine Framerate, die auch auf leistungsstarken Rechnern gerne mal ordentlich in die Knie geht, sobald etwas mehr auf dem Bildschirm los ist. Hinzu kommen kleine, aber regelmäßige Bugs - mehr als einmal blieb unsere Figur unvermittelt an einer Kante oder einer Wand hängen und ließ sich nur noch mit Mühe befreien - und Ladezeiten beim Wechsel zwischen per speziellen Portalen verbundenen Gebieten, die zwar durch hübsche Grafik-Spielereien nett anzusehen sind, aber viel zu lange in Anspruch nehmen.
    In manchen Momenten ist Obduction geradezu atemberaubend schön. Gerade dann ruckelt's aber gerne mal merklich. In manchen Momenten ist Obduction geradezu atemberaubend schön. Gerade dann ruckelt's aber gerne mal merklich. Quelle: PC Games Das ist aber alles im Rahmen des Erträglichen, denn schnelle Reflexe, welche durch die Ruckler unmöglich wären, verlangt einem das Spiel Genre-bedingt ohnehin nicht ab. Und spielerisch gibt es sich ausgesprochen kompetent darin, genau das abzuliefern, was es verspricht. Wir erforschen die Umgebungen wahlweise frei aus der Ego-Perspektive oder springen - ähnlich dem Point&Click-System vergangener Tage - von Point of Interest zu Point of Interest. Zu Beginn ist das Gebiet, welches wir erforschen, noch relativ übersichtlich, jedoch weit davon entfernt, uns linear von Rätsel zu Rätsel zu bugsieren. Gleich mehrere Maschinen, deren Bedeutung wir nicht kennen, säumen unseren Weg, versperrte Türen weisen allenthalben auf weitere Areale hin und scheinbar sinnlose Anordnungen von Gegenständen sorgen dafür, dass wir uns zunächst heillos überfordert fühlen.

    Obduction im Test: Auf Frust folgt Freude

          

    Von Anfang an wird man mit Maschinen konfrontiert, deren Zweck einem erst einmal verborgen bleibt. Erst nach und nach machen die verschiedenen Dinger Sinn, Von Anfang an wird man mit Maschinen konfrontiert, deren Zweck einem erst einmal verborgen bleibt. Erst nach und nach machen die verschiedenen Dinger Sinn, Quelle: PC Games Obduction nimmt uns nämlich nicht einmal im Ansatz bei der Hand. Keinerlei Tutorials, keine Map, keine Pfeile, die uns in die richtige Richtung lenken - gar nichts. Die größte Hilfestellung, die wir optional auswählen können, ist ein leichter Schimmer, der sich auf Objekte legt, mit denen wir interagieren können. Somit laufen wir erst einmal ziellos herum, untersuchen alle potenziell interessanten Orte und haben schon bald das Gefühl, dass wir aufgeben wollen, bevor wir auch nur ein einziges Rätsel gelöst haben.

    Nach einiger Zeit jedoch stellt sich irgendwann der Effekt ein, der auch Myst und Co. zu dem Phänomenen gemacht hat, die sie sind: Dann nämlich macht es auf einmal "Klick", und plötzlich verstehen wir, was es mit dieser oder jener Apparatur auf sich hat; wir blicken dahinter, wie sie mit einem anderen Objekt in der Spielwelt zusammenhängt - und je mehr Einblick wir uns in die verschiedenen Funktionsweisen erarbeiten, desto leichter fällt es uns, die innere Logik des Spiels nachzuvollziehen. Obduction erzieht uns, nach seinen Regeln zu agieren, die zwar nicht immer schlüssig, aber doch meist logisch sind.

    Zu Beginn des Spiels wird die Grenze der Spielwelt strickt durch diese unsichtbare Wand vorgegeben. Später erforschen wir noch zahlreiche weitere Gebiete. Zu Beginn des Spiels wird die Grenze der Spielwelt strickt durch diese unsichtbare Wand vorgegeben. Später erforschen wir noch zahlreiche weitere Gebiete. Quelle: PC Games Stück für Stück also bringen wir Sinn in das Rätsel-Chaos und eröffnen gleichzeitig immer weitere Bereiche der Welt; was anfangs ein übersichtliches Stück Erde ist, entwickelt sich zu einem wahren Labyrinth aus Räumen, Gängen und via unzähligen Shortcuts miteinander verbundenen Arealen. Ebenso eröffnen sich immer mehr Spielmechaniken, die wir uns zu Eigen machen müssen, um voranzukommen. Reicht es zu Beginn noch, zum Öffnen eines Zahlenschlosses den dafür benötigten Code zu finden, müssen wir uns später etwa mit einem komplexen Muster-System auseinandersetzen, für das zumindest grundlegende mathematische Kenntnisse unabdingbar sind. Und der Zeitpunkt, ab dem wir mit Portalen zwischen scheinbar zusammenhangslosen Gebieten hin- und herspringen können, stellt auch unser bis dato angeeignetes Wissen bezüglich der Geographie der Welt auf den Kopf.

    Obduction im Test: Kein Spiel für Jedermann

          

    Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird einem auch klar: Ein gutes Gedächtnis alleine reicht höchstwahrscheinlich nicht aus, um das Spiel zu knacken. Ein Notizblock oder zumindest ein entsprechendes Word-Dokument, in dem wir alle aus Dokumenten gezogenen Hinweise und andere Auffälligkeiten in der Spielwelt dokumentieren, ist fast unumgänglich. Je weiter wir kommen, desto schwerer wird der Titel. Viele Stunden, ja Tage lang nach dem einen entscheidenden Puzzlestück eines Rätsels zu suchen, ist irgendwann völlig normal. Ein Labyrinth-Rätsel gegen Ende des Abenteuers trieb uns während des Tests nahe an den Rand des Wahnsinns. Genau das dürften sich die Fans der Quasi-Vorgänger wünschen - für die meisten Spieler dürfte das aber wohl viel zu weit gehen. Wie bereits erwähnt: Für seine Nische ist Obduction ein Meisterstück, aber eben nur da. Es als frustrierenden Mist abzutun, ist zwar etwas kurz gedacht, aber durchaus legitim. Das Design aus vergangenen Zeiten ist schlicht Geschmackssache.
    Je weiter man im Spiel vorankommt, desto mehr lässt man die relativ realistische Kulisse von Hunrath hinter sich. Je weiter man im Spiel vorankommt, desto mehr lässt man die relativ realistische Kulisse von Hunrath hinter sich. Quelle: PC Games

    Obduction im Test: Fehler im Detail

          

    Diese Codefelder benötigen ein bestimmtes, mathematisch berechenbares Muster, um voranzukommen. Bis man es versteht, dauert es lange. Leider kommen die Apparaturen zu oft vor. Diese Codefelder benötigen ein bestimmtes, mathematisch berechenbares Muster, um voranzukommen. Bis man es versteht, dauert es lange. Leider kommen die Apparaturen zu oft vor. Quelle: PC Games Allerdings gibt es einige spielerische Punkte, die sich auch völlig objektiv kritisieren lassen. So haben es die Entwickler mit der Größe der Welt etwas zu gut gemeint. Das große Areal schafft zwar das Gefühl, sich an einem "echten" Ort statt in einem offensichtlich abgesteckten Spiele-Level zu befinden - die Größe ist allerdings auch durch einige Landstriche ohne jede Interaktionsmöglichkeit oder sonstige Highlights erkauft. Zudem wiederholen sich einige Rätselarten zu oft: Die bereits erwähnten Codes für Türen sowie die Muster-Schlüssel lassen sich stets in irgendwelchen Schriftstücken finden oder nach demselben Schema entziffern und langweilen irgendwann. Hinzu kommen Aufgaben, die in keiner Weise unser Gehirn fordern, sondern nur unsere Geduld auf die Probe stellen. Speziell die Bedienung der Lore, die wir recht früh im Spiel finden, zeichnet sich hier negativ aus. Es bietet keinerlei Herausforderung, mit ihr durch die Gegend zu rollen und Steine zu zerstören, nimmt aber recht viel Zeit in Anspruch.* Dasselbe gilt für das Aktivieren der Portal-Maschinen, das sich ebenfalls unnötig in die Länge zieht. Und zu guter Letzt gibt es sie zwar nur sehr selten, aber eben doch: Rätsel, die weniger durch Logik denn durch bloßes Herumprobieren zu lösen sind, weil die Hinweise auf die richtige Antwort schlicht und ergreifend zu verworren sind, selbst für Obduction-Verhältnisse - die alte Krux des Adventure-Genres.

    die Fahrten in der Lore stellen den spielerisch schwächsten Part des Abenteuers dar. die Fahrten in der Lore stellen den spielerisch schwächsten Part des Abenteuers dar. Quelle: PC Games Nichtsdestoweniger hat sich das Abenteuer all das Lob verdient, welches es derzeit vielerorts einheimst. Obduction erfüllt das, was es sich vorgenommen hat, vollumfänglich und weiß ganz genau, was es sein will - und wird genau deswegen längst nicht jedem gefallen. Wenn man sich jedoch darauf einlässt und bereit ist, Stunden oder auch Tage in die Rätsel zu investieren - und der Versuchung widerstehen kann, Komplettlösungen zu Rate zu ziehen -, dann wird man mit einem Spielerlebnis belohnt, welches einem noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.

    *Hinweis: In einer früheren Version des Textes hatten wir behauptet, dass es notwendig ist, zum Aktivieren der Weichen während der Loren-Fahrten auszusteigen und diesen Punkt kritisiert. Richtig ist, dass man die Weichen auch von der Lore aus aktivieren kann. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler.


    Obduction (PC)

    Spielspaß
    81 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Bietet genau das, was es verspricht
    Extrem befriedigendes Gefühl, wenn man eines der Rätsel gelöst hat
    Nach und nach eingeführte, neue Spielelemente
    Toll gestaltete Spielwelt
    Schönes Erkundungs-Gameplay, bei dem man nach und nach immer mehr Teile der Welt aufdeckt
    Interessante Geschichte, die man sich selbst erarbeiten muss
    Hübsche Grafik mit schönen Effekten
    Lange Spielzeit
    Passiert nur selten, aber manche Rästel entpuppen sich als abstrus und unlogisch
    Starke Ruckeleinlagen, recht lange (ins Gameplay eingebundene) Ladepausen
    Teil zu leere Gebiete ohne Interaktionsmöglichkeiten, aber mit langen Laufwegen
    Einige nervige Beschäftigungs-Aufgaben, allen voran die Lorenfahrten
    Zu häufige Code-Rätsel

    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von MichaelG Erfahrener Benutzer
        Bei Adventures müssen die Rätsel schon logisch sein. Können ruhig schwer sein aber es muß eine Logik dahinterstehen und die Lösung in irgendeiner Form nachvollziehbar sein. Rein unlogische Kombis und an den Haaren herbeigezogene gefallen mir dann auch nicht.

        Daher habe ich z.B. die Geheimakte-Serie gemocht…
      • Von JackieR Neuer Benutzer
          Danke..jetzt wissen wir über Deine persönlichen Vorlieben.
        Aber was sagt das über das Spiel aus?
      • Von Wut-Gamer Erfahrener Benutzer
        Ich mag schwierige Adventures nicht. Wenn ich in einem Shooter nicht weiterkomme, muss ich besser zielen, wenn ich in einem Strategiespiel nicht weiterkomme, brauche ich einen besseren Plan. Wenn ich in einem Adventure nicht weiterkomme, probiere ich solange sinnlose Kombinationen aus, bis es zufällig passt. Das kann ich auch billiger haben, da bitte ich einfach jemanden, das Schloss an meinem Koffer zu verstellen...
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Obduction
Obduction Review: Bockschweres, gelungenes Adventure für Liebhaber der Myst-Reihe
Obduction im Test: In einem Jahrzehnt vor unserer Zeit, da waren Adventures vor allem eines: Unheimlich, unheimlich schwer. Myst und Co. boten Rätsel, die dermaßen viel Denkarbeit erforderten, aber gleichzeitig so wenig erklärten, dass sich manche Spieler bis heute die Zähne daran ausbeißen. Obduction, der geistige Myst-Nachfolger, will dieses Spielgefühl wieder aufleben lassen. Ob ihm das gelingt, verraten wir in unserem Review zum Spiel!
http://www.pcgames.de/Obduction-Spiel-56793/Tests/Review-Bockschweres-gelungenes-Adventure-1206238/
31.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/Obduction_Test-10--pc-games_b2teaser_169.jpg
obduction
tests