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Nosferatu: The Wrath of Malachi (PC)

Release:
05.2003
Genre:
Action
Publisher:
Eidos

Nosferatu

02.01.2004 15:00 Uhr
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Für wenige Sekunden hält das Kreuz die Vampire in Schach … danach geht’s in den Nahkampf über. Für wenige Sekunden hält das Kreuz die Vampire in Schach … danach geht’s in den Nahkampf über. Ein Obervampir hat im Jahr 1902 eine geniale Geschäftsidee: Er bietet Verlobten an, die Hochzeit auf seinem Schloss zu feiern - und überfällt in der Nacht sämtliche Gäste. Nur einer kommt etwas später an: Sie. Ihre Aufgabe lautet, die Familienangehörigen zu retten, bevor das Zeitlimit abläuft. Geschlagene drei Stunden lang hetzen Sie durchs Schloss, kämpfen mit Kruzifix, Flinte und Säbel gegen Untote und befreien möglichst viele Verwandte. Die stehen anschließend im Vorhof und helfen Ihnen; der Arzt beispielsweise heilt Wunden, der Priester verteilt Weihwasser - ein willkommener Ausgleich für die spärlich verteilten Erste-Hilfe-Kästen! Sobald es ein Uhr nachts schlägt, stehen Sie dem Schlossherren im letzten Gefecht gegenüber, ob Sie wollen oder nicht. Danach ist das Spiel zu Ende. Das Besondere an Nosferatu ist, dass es als Ego-Shooter fast ganz ohne geskriptete Ereignisse auskommt. Im Gegenteil: Das Programm generiert vor jedem Spielbeginn ein Zufallsschloss mit anderen Räumen und neu verteilten Monstern und Gegenständen. Das vertieft den Eindruck, durch lieblos aneinander gereihte Zimmer zu laufen, führt aber auch zu konstanter Angespanntheit: Man kann nie voraussagen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Selbst ein simpler Quickload beeinflusst den Spielablauf und die Position der Monster.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
66 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Thomas Weiß
Als kurzer Schreck für zwischendurch ist Nosferatu ganz brauchbar.
Technisch ist Nosferatu ein Trabbi - und bezieht genau daraus seinen Reiz. Das Bild rauscht körnig, Texturen ziehen Schlieren und Monster zucken in abgehackten Animationen. Es entsteht der Eindruck, einen Stummfilm aus den Zwanzigern zu spielen. Die Kämpfe sind simpel: Mit der Maus klicke ich wild auf Vampire ein, bis der Ausdauerbalken meiner Spielfigur auf null sinkt. Irgendwann klebe ich am Boden fest wie in einem Albtraum, wenn die Füße zu Brei werden – beängstigend! Doch manchmal geht’s auch mir zu weit: zu viele Gegner, zu wenig Erste-Hilfe-Kästen. Das Balancing leidet klar unter den Zufallsräumen, den immer anders verteilten Monstern und Gegenständen. Ich möchte Nosferatu trotzdem empfehlen: Hier zeigt ein Entwickler-Team, wie man aus wenig viel machen kann.
   
Moderation
02.01.2004 15:00 Uhr
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