Nosferatu
Für wenige Sekunden hält das Kreuz die Vampire in Schach
danach gehts in den Nahkampf über.
Ein Obervampir hat im Jahr 1902 eine geniale Geschäftsidee: Er bietet Verlobten an, die Hochzeit auf seinem Schloss zu feiern - und überfällt in der Nacht sämtliche Gäste. Nur einer kommt etwas später an: Sie. Ihre Aufgabe lautet, die Familienangehörigen zu retten, bevor das Zeitlimit abläuft. Geschlagene drei Stunden lang hetzen Sie durchs Schloss, kämpfen mit Kruzifix, Flinte und Säbel gegen Untote und befreien möglichst viele Verwandte. Die stehen anschließend im Vorhof und helfen Ihnen; der Arzt beispielsweise heilt Wunden, der Priester verteilt Weihwasser - ein willkommener Ausgleich für die spärlich verteilten Erste-Hilfe-Kästen! Sobald es ein Uhr nachts schlägt, stehen Sie dem Schlossherren im letzten Gefecht gegenüber, ob Sie wollen oder nicht. Danach ist das Spiel zu Ende. Das Besondere an Nosferatu ist, dass es als Ego-Shooter fast ganz ohne geskriptete Ereignisse auskommt. Im Gegenteil: Das Programm generiert vor jedem Spielbeginn ein Zufallsschloss mit anderen Räumen und neu verteilten Monstern und Gegenständen. Das vertieft den Eindruck, durch lieblos aneinander gereihte Zimmer zu laufen, führt aber auch zu konstanter Angespanntheit: Man kann nie voraussagen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Selbst ein simpler Quickload beeinflusst den Spielablauf und die Position der Monster.

