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No Man's Land (PC)

Release:
19.09.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
cdv Software Entertainment AG (DE)

Neues Spiel mit neuem Schliff

06.10.2003 13:00 Uhr
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Spanier und Engländer stechen mit stattlichen Schiffen in See. Spanier und Engländer stechen mit stattlichen Schiffen in See. Eine Terminverschiebung um mehr als einen Monat nahmen Entwickler Related Designs und Vertrieb CDV in Kauf, um dem Wildwest-Abenteuer No Man's Land den letzten Feinschliff zu geben. Eine lohnende Investition, denn die Verkaufsversion - seit dem 26. September im Handel - ist nun wesentlich runder als die ursprüngliche Testversion. Nach wie vor kämpfen Sie in den 32 Missionen der drei Kampagnen als Offizier Carvinez gegen den englischen Freibeuter Drake, vertreiben mit Wald- und Prärie-Indianern die Kolonialmächte aus dem heiligen Land der Urahnen und erleben den Werdegang der Pionier-Familie Sanders. Dank Verbesserungen im Bereich der Steuerung spielt sich all das jedoch wesentlich angenehmer. So lassen sich Gebäude und Einheiten inzwischen problemlos selektieren, ohne dass Sie Hotspots mit chirurgischer Genauigkeit anvisieren müssen. Auch die künstliche Intelligenz erfuhr Änderungen, die das Nervenkostüm schonen. So wurden beispielsweise Ihre Truppen in die Benimmschule geschickt und leisten nun brav Gehorsam. Außerdem klumpen die Kolonialstreitkräfte und Rothäute im Angriffsfall nicht mehr zusammen, sondern verteilen sich besser auf dem Schlachtfeld. Darüber hinaus drosseln schnellere Einheiten ihre Geschwindigkeit mit Rücksicht auf langsamere Kameraden, sofern sie in der gleichen Formation marschieren.

   
Bildergalerie: No Man's Land
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
81 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
David Bergmann
No Man's Land macht nun deutlich mehr Spaß.
Würden alle Entwickler und Publisher ähnlich reagieren wie Related Designs (America) und CDV – die Welt wäre wieder ein wenig spielenswerter. No Man's Land lässt sich in der Verkaufsversion endlich vernünftig steuern. Sie verlieren keine Truppen mehr, weil Ihr Gefolge gerade in den Sitzstreik getreten ist und es scheitern auch keine groß angelegten Angriffe mehr, weil es Ihnen erst nach einer halben Minute gelingt, den gegnerischen Wachturm anzuklicken. Neben diesen groben Schnitzern in der Steuerung wurden auch diverse andere Bugs bereinigt. So bleiben Pferde beispielsweise nicht mehr in Formationen gelis-tet, wenn ihr ehemaliger Reiter das Zeitliche segnet. Alles in allem macht No Man's Land deutlich mehr Spaß und hat sich eine Aufwertung redlich ver-dient. Nur die etwas träge Geschichte und das Fehlen wirklicher Innovationen versagen dem Titel nach wie vor den Sprung in die absolute Referenzklasse.
   
Online-Redakteur
Moderation
06.10.2003 13:00 Uhr
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