Nintendo: "Hochwertige Spiele werden sich immer verkaufen, trotz Softwarepiraterie"
Super Mario is not amused: Vor allem Nintendos Handheldkonsole DS leidet unter Softwarepiraterie.
Raubkopien sind längst nicht mehr nur ein PC-exklusives Thema. Insbesondere Handhelds wie der Nintendo DS und Sonys PSP leiden zunehmend unter diesem Problem. Dementsprechend lassen sich Publisher und Entwickler der öfteren zu der Aussage hinreißen, dass vor allem Softwarepiraten für das Scheitern eines Titels verantwortlich zu machen seien. Als Gegenmaßnahme versuchen sich Teile der Industrie (unter anderem Ubisoft) seit einiger Zeit an der Einführung drakonischer Kopierschutzmechanismen, die allerdings nicht selten in erster Linie den ehrlichen Käufer drangsalieren.
Natürlich setzt auch Nintendo auf Maßnahmen zur Verhinderung von Raubkopien. In einer aktuellen Fragestunde mit Investoren bestätigte Nintendo-CEO Satoru Iwata, dass man derzeit derzeit nach Lösungen suche, wie man den kommenden 3DS besser schützen könne. Allerdings betrachten die Japaner die Sache offenbar durchaus differenziert: "So lange wir Produkte machen (...), welche die Konsumenten in einer herausragenden Art und Weise unterhalten, werden wir es damit auch an die Spitze der Charts schaffen. (...) Natürlich wird Piraterie immer eine Rolle spielen, aber entscheidend wird sein dass wir es schaffen immer mehr Leute davon zu überzeugen, Geld für unsere Produkte auszugeben."
Quelle: Nintendo via Eurogamer
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Ich denke aber auch, dass sich gute Spiele verkaufen, sowas hat man ja auch gerne im Regal.