pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Neverwinter Nights: Schatten von Undernzit (PC)

Release:
30.06.2003
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
k.A.

Neverwinter Nights: Der Schatten von Underznzit

08.07.2003 16:59 Uhr
|
|

Vor allem der Schneelandschaft sieht man an, dass die Grafikengine bereits ein Jahr alt ist. Vor allem der Schneelandschaft sieht man an, dass die Grafikengine bereits ein Jahr alt ist. Zu eintönig, zu unpersönlich, zu textlastig -Rollenspieler waren mit Neverwinter Nights nie restlos zufrieden. Die meisten Kritikpunkte bügelt das Add-on Der Schatten von Undernzit aus: Die Story wird durch deutlich kürzere Textfenster erzählt, auf die unwichtigen Seiteninformationen wird verzichtet. Dennoch erschließt sich dem Spieler eine komplette Welt, in der jeder der vergleichsweise wenigen NPCs seine Aufgabe hat und dem Spieler endlich das Gefühl gibt, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. Dabei handelt es sich um eine der üblichen Fantasy-Geschichten: Als Zauberlehrling bekommt man den Auftrag, sich in den Ruinen der vor langer Zeit abgestürzten, ehemals fliegenden Magierstadt Undernzit umzusehen. Dabei kommt man unversehens einem Komplott böser Mächte auf die Spur und gerät in die Pflicht, die Welt zu retten.

Wie auch im Hauptprogramm verläuft die Geschichte weitgehend linear und erinnert fast schon an ein Adventure. Dieses Feature wird durch geskriptete Sequenzen noch betont: Beispielsweise steht der Spieler einem Heer von Bogenschützen gegenüber. Anstatt nun im offenen Kampf das Leben zu riskieren, kann er auch die Tür des Schweinestalls öffnen und zusehen, wie die Tiere die Bogenschützen in die Flucht schlagen. Erfahrungspunkte gibt es für beide Herangehensweisen. Das Add-on in Zahlen: 50 zusätzliche Zaubersprüche, 30 neue Talente, fünf Klassen wie zum Beispiel Attentäter und Feuertänzer, 19 weitere Gegnertypen, drei weitere Grafiksets (Wüste, Ruinen, Schnee) und endlich Waffen, die großflächig Feuer, Säure oder Gift verteilen.

   
Bildergalerie: Neverwinter Nights: Schatten von Undernzit
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild um die Bilderstrecke zu starten! (3 Bilder)
PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
84 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Moderation
08.07.2003 16:59 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
27.12.2008 02:15 Uhr
Zitat: (Original von chodo am 09.07.2003 14:38)
am 08.07.03 um 21:44 schrieb Fat_Kanickel:
Au, Au, Au. Jetzt muß ich PCGames mal wirklich kritisieren. Werden eigentlich die Spiele noch getestet oder denkt man sich den Artikel einfach aus (vom Hörensagen). Also erstmal ist man da nicht ein Zauberlehrling (sondern Schüler an einer Abenteurerakademie). Nach Undernzit kommt man erst später im Spiel. Ausserdem handelt es sich um Einen Kuhstall (besser gesagt Ochsen -> die Dinger sind grösser als Schweine und haben Hörner) und die Kobolde werden nicht in die Flucht geschlagen, sondern getötet.
Diese "unwichtigen Seiteninformationen" machen ein RPG erst interessant (siehe BG-Reihe). Ansonsten kann ich mir auch ein simples Hack'n'Slash wie DiabloII kaufen (hat wahrscheinlich sowieso jeder). Das Ausmalen der Welt durch weitere Informationen macht die Fantasywelt so real (naja, mehr oder weniger).

Bitte testet die Spiele das nächste mal ordentlich (besonders so Inhalt) bevor ihr den Artikel schreibt.
Das größte Problem ist, dass die PCG keinen RPG-Sachverständigen mehr an Bord hat. Wenn der Tester RPG's ständig mit Adventures (die anscheinend sein einziges Fachgebiet sind) vergleicht und dabei völlig aus den Augen verliert,was ein RPG auszeichnet, offenbart er sein Unwissen über das RPG-Genre. Es tut mir leid, aber Harald Wagner hat wirklich keine Ahnung von Rollenspielen. Auch Baldurs Gate 2 hat er anscheinend noch nie gespielt, wenn er allen ernstes zu behaupten wagt, IWD2 böte mehr spielerischen Freiraum. Ich wäre dafür, dass die PCG einen echtne RPG-Spezialisten einstellt und meinetwegen im Zuge dessen die personellen Konsequenzen für andere Angestellte bedenkt.


Also, zum Ersten muss ich mal sagen, dass es gar nicht so schlimm ist, wie es hier beschrieben wird und zum zweiten, dass ich weiß, dass das Spiel 5 Jahre schon alt ist. Um meine Meinung einmal über diesen "starken Tesfehltritt" zu sagen:

Ich spiele das Spiel jetzt erst und muss nach den ersten Stunden sagen, wie hervorragend es gegenüber dem Hauptspiel gemacht wurde: Soviel stimmt schonmal überein. Des Weiteren hat es auch auf mich den ersten Eindruck von bisschen Adventure gemacht, soviel auch schon überein. Weiter kann ich nur sagen, dass die Fehler "Zauberlehrling" und "Schweine" statt Ochsen nun wirklich nicht der Rede wert sind...(Der Zauberer von Thay am Anfang kann den Anstoss zum Zauberlehrling gegeben haben und das Schwein wie Ochs is gehops wie gesprungen, also, Quatsch...) und den Vorwurf des Vergleichs zwischen IWD2 und BG2 kann ich nur sagen: was die Charaktererstellung angeht hat man mit den neuen D&D 3rd Edition Regeln tatsächlich mehr Freiheiten in IWD2 als in BG2, was die Freiheit im Storyablauf angeht, natürlich nicht.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.07.2003 14:38 Uhr
am 08.07.03 um 21:44 schrieb Fat_Kanickel:
Au, Au, Au. Jetzt muß ich PCGames mal wirklich kritisieren. Werden eigentlich die Spiele noch getestet oder denkt man sich den Artikel einfach aus (vom Hörensagen). Also erstmal ist man da nicht ein Zauberlehrling (sondern Schüler an einer Abenteurerakademie). Nach Undernzit kommt man erst später im Spiel. Ausserdem handelt es sich um Einen Kuhstall (besser gesagt Ochsen -> die Dinger sind grösser als Schweine und haben Hörner) und die Kobolde werden nicht in die Flucht geschlagen, sondern getötet.
Diese "unwichtigen Seiteninformationen" machen ein RPG erst interessant (siehe BG-Reihe). Ansonsten kann ich mir auch ein simples Hack'n'Slash wie DiabloII kaufen (hat wahrscheinlich sowieso jeder). Das Ausmalen der Welt durch weitere Informationen macht die Fantasywelt so real (naja, mehr oder weniger).

Bitte testet die Spiele das nächste mal ordentlich (besonders so Inhalt) bevor ihr den Artikel schreibt.
Das größte Problem ist, dass die PCG keinen RPG-Sachverständigen mehr an Bord hat. Wenn der Tester RPG's ständig mit Adventures (die anscheinend sein einziges Fachgebiet sind) vergleicht und dabei völlig aus den Augen verliert,was ein RPG auszeichnet, offenbart er sein Unwissen über das RPG-Genre. Es tut mir leid, aber Harald Wagner hat wirklich keine Ahnung von Rollenspielen. Auch Baldurs Gate 2 hat er anscheinend noch nie gespielt, wenn er allen ernstes zu behaupten wagt, IWD2 böte mehr spielerischen Freiraum. Ich wäre dafür, dass die PCG einen echtne RPG-Spezialisten einstellt und meinetwegen im Zuge dessen die personellen Konsequenzen für andere Angestellte bedenkt.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
08.07.2003 18:10 Uhr
am 08.07.03 um 17:58 schrieb Wastello:
am 08.07.03 um 17:50 schrieb Balthamel:
Äääh waren hier nicht gerade noch ein paar Kommentare da??


Ja, einige. Bei den meisten kam der Test und PCG nicht allzu gut weg.
Was auch immer das zu bedeuten hat ... .


in diesem Thread: http://www.pcgames.de/ind...