Neue Technologien

Physikerin erstellt Schallplatte mit 3D-Drucker

23.12.2012 15:30 Uhr
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3D-Drucker sind in der Lage, verschiedenste Gegenstände auf Wunsch herzustellen. Eine Physikern hat nun eine funktionierende Schallplatte mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt. Die Qualität ist zwar noch unterirdisch, zeigt allerdings, wozu 3D-Drucker in Zukunft in der Lage sein könnten.

3D-Drucker sind heute nur bedingt funktional und extrem teuer. Das könnte sich allerdings schnell ändern. 3D-Drucker sind heute nur bedingt funktional und extrem teuer. Das könnte sich allerdings schnell ändern. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Schon heute sind 3D-Drucker in der Lage, verschiedene Objekte auf Knopfdruck herzustellen. Die Technologie ist allerdings noch in der Anfangsphase. Was in der Zukunft allerdings noch möglich sein könnte, demonstriert die Phyikerin Amanda Ghassaei. Sie hat es geschafft, eine funktionierende Schallplatte mit dem 3D-Drucker herzustellen.

Das fertige Produkt hat zwar eine eher unterirdische Tonqualität, immerhin erkennt man die Songs von Interpreten wie Nirvana, Radiohead oder den Pixies doch recht schnell. Das Experiment ist also eher als Proof of Concept zu verstehen. Wirklich serienreif sind Schallplatten aus dem 3D-Drucker beim besten Willen noch nicht, in Zukunft könnte sich das allerdings ändern.

Die Schallplatte stellte die Physikerin mit dem Objet Connex 500 her. Dieser 3D-Drucker kostet etwa 250.000 US-Dollar. Als Privatperson kann man sich hochwertige 3D-Drucker also eher nicht leisten. Auch das könnte sich in Zukunft ändern. 3D-Drucker zuhause könnten dann unter anderem dazu eingesetzt werden, Gegenstände des Alltagsgebrauchs herzustellen.

Daniel Herbig Google+
Erfahrener Benutzer
23.12.2012 15:30 Uhr

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