Die Online-Rollenspielhoffnung aus Deutschland.
Statt Orks mit Magie, bekämpfen Neocron-Bürger Kampfroboter mit Raketenwerfern.
Auch wenn statt Orks und Drachen Cybersöldner und Hacker die namensgebende Zukunftsmetropole bevölkern, steht Neocron ganz in der Tradition von Ultima Online, Everquest und Konsorten - übrigens auch, was die technischen Startschwierigkeiten anbelangt. Wer die Kollegen kennt, ist klar im Vorteil. Das Handbuch lässt Neulinge ziemlich alleine; ein Tutorial gibt's nur zum Herunterladen. Die ersten Stunden verbringt jeder damit, in der Kanalisation auf Insektenjagd zu gehen oder kleine Aufträge wie Botengänge für eines der vielen Syndikate zu erledigen. Nur so gibt's Kohle für bessere Ausrüstung und wertvolle Erfahrungspunkte. Weil niemand alle Fähigkeiten zugleich trainieren kann, spezialisiert man sich auf ein, zwei Wissensgebiete. Die einen steuern Drohnen fern, andere implantieren gegen Bares künstliche Knochen und Reaktionsbooster, wieder andere handeln mit Aktien. Das intelligente Charaktersystem bietet viel Raum für schräge Typen. Ebenso wie die detaillierte Science-Fiction-Welt: Wer mag, kann als Kanonier zusammen mit zwei Kollegen im Panzer auf Monsterjagd gehen, mit Clan-Freunden Reichtümer in einer gekaperten Basis anhäufen oder als Ingenieur die ultimative Laserwaffe erforschen. Sechs Wochen darf jeder Käufer ohne weitere Kosten spielen, danach sind zwischen 7,5 und 10 Euro pro Monat fällig.

