Qualmende Reifen! Need for Speed: Undercover im PC Games-Test
Erfolgreiche ältere Geschwister können ein Gräuel sein. Need for Speed: Undercover versucht, genauso gut zu sein wie der ältere Bruder Most Wanted, von dem alle immer sprechen. Wäre der jüngste Spross der NfS-Familie doch besser seinen eigenen Weg gegangen!
ABGEFLOGEN Wer die Polizei lange genug auf Trab hält, riskiert ein Einschreiten der Bundespolizei. Die Agenten rücken direkt mit Porsche- und SUV-Fahrern an. Trotzdem werden die Gesetzeshüter nur im Rudel gefährlich und damit spielspaßfördernd
Dabei bringt das neue Rennspiel aus dem Hause Black Box alles mit, was den besten Teil der Serie 2005 ausmachte: coole Spielmodi, illegale Straßenrennen mit der Polizei im Nacken und eine kernige Story. Als Undercover-Polizist schickt Sie Ihre dralle Vorgesetzte in die Hafenstadt Tri City, um einen Schmugglerring von innen zu unterwandern.
Fortan erfahren Sie sich Respekt in den einzelnen Bezirken der Stadt und schalten nach und nach die berüchtigten Gangster aus. Damit Ihre Deckung nicht auffliegt, legen Sie sich mit der Polizei an. Die geht aber in Undercover nicht aggressiv genug vor und lässt sich zu leicht überlisten, was die Ordnungshüter-Hatz weniger spaßig macht als bei früheren Teilen der Serie. Der neue Spielmodus, bei dem Sie die Polizei durch möglichst viel Sachschaden auf sich aufmerksam machen sollen, scheitert außerdem daran, dass die Strecken einfach zu wenige zerstörbare Gegenstände bieten.


Jetzt mach aber mal einen Punkt!
Sry, der musste jetzt einfach sein.