Need for Speed: The Run im Test von PC Games - Tolle Grafik, rasante Rennen, Story aber nur unbefriedigend - Ab heute im Handel!
Need for Speed: The Run im Test. PC Games hat den Singleplayer-Part ausgiebig angespielt [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wir haben die Testversion von Need for Speed: The Run ausgiebig gespielt und verraten euch in unserem PC Games-Test, ob uns das Entwicklerstudio Blackbox mit dem ambitionierten Rennspiel begeistert hat oder nicht. Als Draufgänger Jack Rourke schicken uns die Macher auf ein Rennen quer durch die USA von San Francisco nach New York. Der Protagonist hat Schulden und die Mafia ist ihm auf den Fersen. Hilfe gibt es von der hübschen Sam Harper: soweit die Rahmenhandlung, die Electronic Arts mit wenigen In-Game-Sequenzen, (zum Glück) wenigen Quicktime-Events und alles in allem mit wenig Spannung, Tiefgang und Überraschungen erzählt. Die Story-Umsetzung bleibt unbefriedigend, da sie viele Fragen nicht beantwortet. Hinweis: Unsere Testversion hat sich mangels Mitspieler noch nicht für einen Mehrspielertest angeboten. Wir konzentrieren uns daher auf den Singleplayer-Part.
Optisches Highlight: Die neunte Etappe in den Wäldern. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Im Kern bleibt Need for Speed: The Run dennoch ein gutes Action-Rennspiel. Wer in einem solchen ohnehin wenig Wert auf Geschichten, Motive und Hintergründe legt, erlebt hübsche und rasante Rennspielaction. Die Frostbite Engine 2.0 von DICE (Battlefield 3) sorgt weitgehend für atemberaubend hübsch gestaltete Strecken und satten Sound. Die insgesamt zehn Etappen durch die USA sind wenig überraschend nicht im Originalmaßstab umgesetzt. Statt rund 5.000 Kilometern Strecke in der Realität toben wir uns auf Streckenabschnitten von insgesamt etwa einem Zehntel der Länge aus. Diese sind dafür abwechslungsreich gestaltet, bieten viele optische Höhepunkte und fordern einem Rennspieler teilweise ordentlich fahrerisches Können ab. Dafür sorgen allerdings nicht nur enge Kurven, sondern auch eine Gummiband-KI sowie eine restriktive Auto-Reset-Funktion, die kleinste Fehler bestraft.
Auf den nächsten Seiten des Artikels verraten wir euch im Detail, was uns gefallen hat und was nicht. Anschließend gibt es natürlich auch die Wertung. An dieser Stelle folgen Fakten zur Version wie Systemanforderungen und Kopierschutz. In der Galerie warten Screenshots und außerdem haben wir auch ein Test-Video für euch. Viele weitere interessante Artikel mit Grafikvergleichen, Gameplay-Videos und mehr erwarten euch auf unserer Need for Speed: The Run-Themenseite.
Kopierschutz
Der Publisher Electronic Arts setzt bei Need for Speed: The Run auf die Distributionsplattform Origin. Diese unterstützt Cloud-Saving, automatische Updates, Freundeslisten, Chats und einen Offline-Modus. Ihr benötigt für eine Aktivierung lediglich während der Installation einmalig eine aktive Internetverbindung.
Systemanforderungen
Die offiziellen Systemanforderungen sind in der empfohlenen Variante sehr großzügig angegeben. Auf unserem Testsystem mit einem Intel Core i5-750-Prozessor (2,6 GHz) mit 4 GB DDR3-RAM und einer Nvidia Geforce GTX 460 waren jederzeit spielbare Bildwiederholraten möglich. Da (auch auf dem PC) eine FPS-Begrenzung von maximal 30 Bildern pro Sekunde aktiv war und die Werte auf genanntem PC nie ernsthaft einbrachen, gibt es Entwarnung für Spieler mit PCs, die den offiziellen Empfehlungen nicht entsprechen.
Hinweis: Wir haben in FullHD (1920 x 1080) auf Ultra-Settings gespielt. Änderungen auf niedrigere Einstellungen bei den Settings haben in unserer Testversion zu einer schlechteren Performance geführt, bei nicht sichtbaren optischen Unterschieden. Das gilt auch für treiberseitig forcierte Kantenglättung. Hier gab es sogar Abstürze. Diese Informationen müssen nicht zwangsläufig der Retailversion entsprechen.
Minimal
OS: Windows Vista SP2 32-bit
DirectX: DirectX 10
CPU: 2.4 GHz Intel Core 2 Duo or equal AMD
Memory: 3 GB
HDD: 18 GB
Graphics (AMD): 512 MB RAM ATI Radeon 4870 or better
Graphics (NVIDIA): 512 MB RAM NVIDIA GeForce 9800 GT or better
Sound: DirectX compatible
Input: Keyboard, Gamepad or Wheel, DVD Rom
Online: 512 KBPS Internet connection or better
Empfohlen
OS: Windows 7 SP1 64-bit
DirectX: DirectX 11
CPU: 3.0 GHz Intel Core 2 Quad or equal AMD
Memory: 4 GB
HDD: 18 GB
Graphics (AMD): 1024 MB RAM ATI Radeon 6950
Graphics (NVIDIA): 1024 MB RAM NVIDIA GeForce GTX560
Sound: DirectX compatible
Input: Keyboard, Gamepad or Wheel, DVD Rom
Online: 512 KBPS Internet connection or better
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Um es vorweg zu nehmen - Nur drei Dinge können in diesem Spiel überzeugen: Die Grafik, der Sound und die Musik. Mal ehrlich - wer will bescheuerte "Wer drück als erstes X, A oder Y" Geschicklichkeitstest spielen, wenn er Need For Speed kauft? NIEMAND. EA, werdet…
In meinen Augen war NFS noch nie ne Spielreihe die eine packende Story zu bieten hatte (aber deswegen…