Unsere Vorschau zu Need for Speed Pro Street
Die Liste der Kritikpunkte am Vorgängerspiel Need for Speed: Carbon war lang: Eine schlechte KI, ein unausgewogenes Balancing, unnötig hart durchgreifende Polizei, eine schwammige Steuerung und altbekannte Renn-Events in der Nacht trübten die illegalen Straßenrennen. Punkte, die Electronic Arts wohl lange vor der Veröffentlichung des Titels befürchtete, denn zeitgleich mit Carbon arbeitete man bereits an Need for Speed Pro Street und schlug damit ganz neue Wege ein.
Die frei befahrbare Stadt mit ihren Renn-Events jenseits der Legalität tauscht Pro Street gegen abgesteckte Parcours und straff organisierte Wettbewerbe. Hier orientiert man sich laut Produzent John Doyle an der Realität. Sie treten rund um den Globus gegen die besten Fahrer der Welt an. Wie immer arbeiten Sie sich von ganz unten nach ganz oben, um schließlich den Titel "Street King" zu verdienen. Die Rennen umfassen Strecken in der Wüste Nevadas, auf deutschen Autobahnen oder in den Docks Tokios. Auf dem harten Weg an die Spitze heißt es zunächst, der beste Fahrer jeder Örtlichkeit zu werden, wo Sie in mehreren Läufen in den verschiedenen Disziplinen antreten. Dadurch erwecken Sie nach und nach Aufsehen und fordern die fähigsten Piloten der vier Rennmodi Speed Challenge, Grip, Drift und Drag heraus.
Die wichtigste Neuerung stellt gleichzeitig die größte Herausforderung dar: das Schadensmodell. Seit Need for Speed: Porsche aus dem Jahr 2000 hatte Ihre Fahrweise keinen Einfluss mehr auf Ihren Wagen. Pro Street lässt es nun - auf Kosten mancher nicht mehr im Spiel enthaltener Automarke - richtig krachen. Wenn Sie an einer Mauer entlangschlittern, sprühen Funken, der Lack zerkratzt, der Seitenspiegel verabschiedet sich. Rammen Sie einen Gegner von der Strecke, drücken die während des Aufpralls frei werdenden Kräfte Ihre Motorhaube ein, Ihr Kontrahent überschlägt sich, Spoiler und andere Teile fliegen Ihnen um die Ohren. Ein Frontal-Crash gegen eine Laterne, Wand oder ein anderes Hindernis bedeutet oft das Aus. Haben Sie lediglich einen fahrbaren Untersatz am Rennwochenende im Gepäck, ist der Event dann gegessen. Denn die erforderliche Reperatur benötigt kostbare Zeit und wirkt sich negativ auf die Gesamtwertung aus. Ein einfacher Neustart ist nicht möglich.


Ob dies bei NFS:PS auch der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Ich würd's ihm nicht wünschen, werde aber meine Erwartungen auch nicht zu hoch stecken.
Was mich nervt, ist nur die Musik...Ich hasse Hip Hop. In den Vorgängern konnte man noch auswählen, welche Musik abgespielt werden soll. Ich hoffe mal, dass das bei Pro Street wieder so sein wird - ansonsten Top Titel
In diesem neuen Trailer ist von Hip-Hop allerdings keine Rede. Punk, Hard Rock und Techno gibts da.
Mich würde auch mal ganz gerne interessieren, welche Automarken für das Schadensmodell gehen mussten!
MfG