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  • Need for Speed: Most Wanted im Test: Spektakuläre Rennaction mit Konzept-Lücken - Update zur PC-Version

    Need for Speed: Most Wanted im Test: Das neue Criterion-Rennspiel bietet actionreiches und spektakuläres Gameplay. Leider kann nicht jede unkonventionelle Neuerung in Need for Speed: Most Wanted überzeugen. Außerdem ruckelt die PlayStation 3-Fassung von Need for Speed: Most Wanted viel zu oft. Die PC-Version ruckelt auch, wenn die Hardware für die eingestellten Details zu schwach ist - was schnell passieren kann.

    Need for Speed: Most Wanted im Test: "Warum sollte man ein gewöhnliches Rennspiel erschaffen, wenn man doch auch ein unkonventionelles erschaffen kann?" Diese Frage stammt aus einem Schreiben der Need for Speed: Most Wanted-Entwickler, welches unserer Testversion beilag. Und unsere Antwort an die Damen und Herren von Criterion lautet: "Weil unkonventionell nicht immer gleichbedeutend mit sinnvoll ist!" Der neue Need for Speed-Teil versucht nämlich geradezu krampfhaft, möglichst anders, möglichst extravagant zu sein – und schießt dabei gerne mal übers Ziel hinaus.

    Deshalb ist Need for Speed Most Wanted noch lange kein schlechtes Spiel, aber es kann unsere hohen Erwartungen niemals erfüllen. Zwar bietet Need for Speed: Most Wanted spektakuläres Arcade-Gameplay, trotzdem nerven Ungereimtheiten im Spielkonzept sowie die auffälligen und vor allem häufigen Ruckler. Diese Ruckler treten bei der PS3-Version auf, aber auch auf dem PC - sofern die Hardware für die eingestellten Grafikoptionen zu schwach ist. Mehr dazu im folgenden Absatz.

    Die PC-Version von Most Wanted sieht mit maximalen Grafik-Details in hoher Auflösung geradezu unverschämt gut aus. Die Fahrzeuge sind herrlich detailreich gestaltet und das Schadensmodell kann sich sehen lassen. Besonders gut sind den Entwicklern die Lichteffekte gelungen, wenngleich Criterion es damit stellenweise fast ein wenig übertreibt. Die Sonne blendet bei Tag-Rennen außerhalb der Stadt teilweise so stark, dass man andere Fahrzeuge oder Hindernisse sehr spät wahr nimmt. Eine derartige Grafikpracht erfordert (vor allem in höheren Auflösungen) aber einiges an Rechenpower. Ohne Quad-Core-CPU und potenter, DX11-kompatibler Grafikkarte guckt ihr da schnell in die Röhre. Und selbst, wenn ihr über eine ordentliche Hardware-Ausstattung verfügen, werdet ihr nicht umhinkommen, für eine flüssige Darstellung mit durchgehenden 60 Frames auf eine niedrige Auflösung umzuschalten oder auf das eine oder andere Grafikdetail zu verzichten.

    Need for Speed: Most Wanted im Test - Das hat uns gefallen:

    Geniales Easydrive-Schnellmenü

    Die größte und gleichzeitig auch sinnvollste Neuerung von Need for Speed: Most Wanted ist das Easydrive. Hinter diesem EA-typisch cool betitelten Feature steckt nicht mehr und nicht weniger als ein Schnellmenü, das euch ein erstaunliches Maß an Komfort bietet. Ein Druck auf das Digikreuz genügt – und schon erscheint am oberen linken Bildrand die Easydrive-Liste. Diese enthält zum Beispiel alle eure bisher gefundenen Autos: Wagenwechsel in Sekundenschnelle gefällig? Kein Problem! Ein Navigationssystem ist ebenfalls eingebaut: Wählt einfach das gewünschte Rennen aus, schon zeigt euch Easydrive den direkten Weg zu der Veranstaltung. Und wenn ihr dort scheitert, bietet euch der Bordcomputer automatisch den sofortigen Neustart des Rennens an. Selbst das (leider ziemlich rudimentäre) Tuning wird mittels Schnellmenü abgewickelt: Ihr verändert im Handumdrehen die Bereifung eures Untersatzes oder baut ein neues Getriebe ein – ohne aus dem Spielgeschehen herausgerissen zu werden. Wären doch nur alle Elemente von Most Wanted so durchdacht designt ...

    Spektakuläres Arcade-Gameplay

    Frei nach diesem Motto "Macht kaputt, was euch kaputt macht" geht es in Most Wanted betont ruppig zu. Wer einen Gegner von der Straße rammt, wird mit Punkten belohnt. Wer das so richtig spektakulär tut, der wird mit noch mehr Punkten belohnt. Aber keine Sorge: Schäden sind hier nur optischer Natur, nach jedem noch so schlimmen Unfall geht das Rennen sofort weiter. Zerstörerische Zocker kommen auch abseits der Rennen auf ihre Kosten: Denn auch die Sammelobjekte sollen nicht wirklich gesammelt, sondern vielmehr zu Klump gefahren werden. Durch Werbeschilder springen oder Sicherheitstore aus ihrer Verankerung reißen – das alles kennen wir schon aus Burnout Paradise. Apropos Siege: In Sachen unterschiedliche Renntypen bietet Most Wanted das Genre-Standardprogramm. Folglich brettert ihr über Rundkurse, klappert Kontrollpunkte ab oder versucht, möglichst schnell einer Meute Streifenwagen zu entkommen.

    Von der Norm weichen nur die Tempoläufe ab: In diesen müsst ihr auf einer bestimmten Strecke ein vorgegebenes Durchschnittstempo einhalten – was ebenso spannend wie knifflig ist. Ansonsten hält sich der Schwierigkeitsgrad arg in Grenzen: Zwar werden die einzelnen Events in drei Kategorien (Leicht, Mittel, Schwer) eingeteilt, eklatante Unterschiede sind aber kaum auszumachen. Das liegt vor allem an der traditionellen Need for Speed-Gummiband-KI: Um die Raserei möglichst spannend zu halten, passt sich das Fahrerfeld bis zu einem gewissen Grad eurer Leistung an. Allerdings muss man positiv anerkennen, dass die CPU-Meute recht authentisch um ihre Position kämpft – und rempelt! In Sachen Steuerung findet Criterion abermals die perfekte Mischung aus Anspruch und Arcade-Fahrgefühl – eine der großen Stärken des Spiels.

    Coole, frei befahrbare Spielwelt

    Im Gegensatz zum mauen Need for Speed: The Run spielt Most Wanted in einer frei befahrbaren Spielwelt. Die fiktionale Stadt Fairhaven bietet alles, was das Raserherz begehrt: enge Straßenschluchten, weitläufige Highways, Schotterpisten und ein authentisches Maß an zivilem Verkehr. Allerdings fällt schnell auf, dass die virtuelle Metropole nur die Ausmaße einer Kleinstadt hat: Zu schnell hat man alle Bereiche gesehen, zu schnell sämtliche Bezirke abgegrast. Dafür wird schon das blanke Herumcruisen fürstlich entlohnt: Für waghalsige Fahrmanöver wie Drifts oder Beinahe-Unfälle erhaltet ihr Speedpunkte, die wiederum über eure Position in den Rasercharts entscheiden. Euer großes Spielziel: den ersten Platz der Rangliste erklimmen und der meistgesuchte ("Most Wanted") Fahrer werden. Klar, dass die örtliche Polizei da nicht tatenlos zuschaut: Fahrt ihr beispielsweise mit 280 Sachen durch eine Radarfalle, so nehmen die Ordnungshüter sofort die Verfolgung auf. Je länger ihr euch wehrt, desto höher steigt das Fahndungslevel und desto drastischer werden die Methoden der Cops: Von einfachen Streifenwagen über Straßensperren bis hin zu Nagelbändern reicht das staatliche Sortiment. Wer die stets eingeblendete Minimap im Auge behält, der wird die Polente aber recht schnell abhängen: Bringt eure Karre einfach außer Sichtweite und färbt sie in einer der zahlreichen Lackierereien um – schon seid ihr in Sicherheit.


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    Need for Speed: Most Wanted im Test
    Spielecover zu Need for Speed: Most Wanted 2
    Need for Speed: Most Wanted 2
  • Need for Speed: Most Wanted 2

    Need for Speed: Most Wanted 2

    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Criterion Games
    Release
    31.10.2012
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 73 Kommentare zum Artikel
    Von Enisra
    naja, was will man erwarten von Leuten die Satzzeichen für Rudeltiere haltenUnd wenn, dann sollte man sich bei den…
    Von Crysisheld
    Ähm die PC Version ruckelt genauso beschissen wie es beschrieben wurde, an der Hardware liegt das nicht, das HP super…
    Von Chrisn12345
    Ach was... Echt? Das Spiel ruckelt, wenn meine Hardware zu schwach ist? Das ist ja mal was völlig neues. Welch eine…

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    • Es gibt 73 Kommentare zum Artikel

      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        Zitat von Crysisheld
        Was du hier schreibst mit Magazin umbenennen oder Arbeitsplatz wechseln ist völliger Blödsinn. Wenn dir nicht passt was die PCG schreibt, dann kauf sie einfach nicht, oder lies andere Zeitungen. Dir aber anzumaßen wie die Redakteure bzw. die Chefredaktion ihre…
      • Von Crysisheld Community Officer
        Zitat von Chrisn12345
        Ach was... Echt? Das Spiel ruckelt, wenn meine Hardware zu schwach ist? Das ist ja mal was völlig neues. Welch eine Erkenntnis !!!!
        Entschuldige liebe pcgames.de, aber wollt ihr uns verarschen? Wir sind PC Gamer. Wir wissen mit Hardware und Grafikeinstellungen…
      • Von Chrisn12345 Neuer Benutzer
        Zitat von Thorsten Küchler
        Diese Ruckler treten (..) auf, sofern die Hardware für die eingestellten Grafikoptionen zu schwach ist
        Ach was... Echt? Das Spiel ruckelt, wenn meine Hardware zu schwach ist? Das ist ja mal was völlig neues. Welch eine Erkenntnis !!!!

        Entschuldige liebe pcgames.de, aber…
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1033063
Need for Speed: Most Wanted 2
Need for Speed: Most Wanted im Test: Spektakuläre Rennaction mit Konzept-Lücken - Update zur PC-Version
Need for Speed: Most Wanted im Test: Das neue Criterion-Rennspiel bietet actionreiches und spektakuläres Gameplay. Leider kann nicht jede unkonventionelle Neuerung in Need for Speed: Most Wanted überzeugen. Außerdem ruckelt die PlayStation 3-Fassung von Need for Speed: Most Wanted viel zu oft. Die PC-Version ruckelt auch, wenn die Hardware für die eingestellten Details zu schwach ist - was schnell passieren kann.
http://www.pcgames.de/Need-for-Speed-Most-Wanted-2-Spiel-24724/Tests/Need-for-Speed-Most-Wanted-im-Test-Heute-Release-1033063/
31.10.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/10/need_for_speed_most_wanted_test_review_04_klein.jpg
need for speed,ea electronic arts,rennspiel
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