Need for Speed: Hot Pursuit-Test - Brachiale Rennspiel-Action
Need for Speed: Hot Pursuit ist das erste Need for Speed der Burnout-Macher. Es besinnt sich auf alte Tugenden: Brachiale Oldschool-Action ohne großen Realismus. Das sieht toll aus, macht Spaß und tut der Spieleserie unglaublich gut! Lesen Sie unseren Test.
Eines der Rennen in Need for Speed: Hot Pursuit heißt "Blast from the Past". Darin scheuchen Sie einen McLaren F1 über die Straßen des virtuellen US-Bezirks Seacrest County. Die Karre wurde in den Neunzigern gebaut, hat weder Servolenkung noch Bremshilfen, gehört aber auch heute noch zu den schnellsten Wagen mit Straßenzulassung. Einen F1 zu steuern, ist eine unglaublich brutale und beeindruckende Erfahrung. Und irgendwie beschreibt das ziemlich gut, was Sie in Hot Pursuit erwartet: Brutal schnelle und kompromisslose Oldschool-Rennaction. Es ist ein Spiel wie anno dazumal - altbacken, leicht bescheuert, ganz schrecklich unterhaltsam und in einigen Aspekten leider nicht wirklich zeitgemäß.
Pro
Die stimmige Spielwelt
In Hot Pursuit gibt es keine einzelnen Strecken, sondern ein zusammenhängendes Straßennetz, das etwa 200 Kilometer umfasst. In dieser recht kompakten Spielwelt verbauten die Macher erstaunlich viele markante Umgebungen. Sie rasen durch staubtrockene Wüsten, über kurvige Gebirgspässe, breite Küsten-Highways oder durch schattige Waldgebiete. Alle Abschnitte gehen wunderbar fließend ineinander über. Auch wenn man binnen fünf Minuten durch drei Klimazonen donnert, wirkt das dennoch natürlich. Und das Beste: Immer wieder erinnern Teilstrecken an die Kurse des alten Spiels.
Quelle: EA
Bei normalen Rennen ohne Polizei und Waffeneinsatz kommt es auf gute Streckenkenntnis und cleveres Nitro-Sammeln an.
Schnelle, spaßige Action
Im titelgebenden Hot-Pursuit-Modus des Spiels mischen Sie als Raser oder Polizist illegale Straßenrennen auf. Als Raser müssen Sie vor Ihren aggressiven Konkurrenten das Ziel erreichen, dem teils heftigen Widerstand der Polizei entkommen, dem Zivilverkehr ausweichen und aufpassen, dass Sie keinen Totalschaden bauen. Als Polizist ist es Ihre Aufgabe, möglichst alle Raser von der Strecke zu rammen, bevor sie das Ziel erreichen. Beiden Parteien stehen diverse Waffen und Hightech-Gadgets zur Verfügung, die aus einigen Events wahre Materialschlachten machen. Sehr schön: Da alle Waffen in Ihrer Anzahl begrenzt sind und eine gewisse Cooldown-Zeit Dauerfeuer verhindert, verkommen die Rennen nie zur Baller-Orgie. Das aus Burnout bekannte Nitro-System belohnt riskante Fahrmanöver und motiviert dazu, stets das Maximum zu geben.
Ein toller Sound
Die Soundkulisse von Need for Speed: Hot Pursuit ist Musik für Autonarren-Ohren. Die Motorensounds sind herrlich voluminös und knackig, die Reifen quietschen beim Driften schrill und der exzellente Soundtrack rundet den positiven Gesamteindruck ab.
Schöne Grafik
Die Automodelle sind herrlich detailreich, die Weitsicht ist enorm und die Umgebungstexturen können sich ebenfalls sehen lassen. Obwohl es den Strecken ein wenig an Details fehlt, sieht das Spiel durchweg hübsch aus. Gerade die PC-Fassung profitiert von der besseren Hardwarepower der Heim-Rechner. Im Vergleich zur Konsolen-Fassungen läuft sie flüssiger, bietet prächtigere Effekte und höhere Auflösungen. Die Grafik-Optionen im Spiel erlauben jedoch leider nur eine sehr grobe Anpassung der Anzeigequalität. Dafür läuft das Teil auch auf Mittelklasse-Rechnern sauber.
Autolog motiviert
Autolog ist eine zentrale Säule von Hot Pursuit. Die Zeiten und Erfolge Ihrer Freunde schweben durchs Hauptmenü, werden auf der Event-Übersichtskarte eingeblendet oder Ihnen werden im Autolog-Menü Events vorgeschlagen, bei denen Sie Ihre Online-Kontakte schlagen könnten. Und nach jedem Rennen erfahren Sie, wo Sie im Vergleich zu Ihren Freunden stehen und wessen Zeiten für Sie am einfachsten zu unterbieten sind. Autolog ist eine große Bereicherung für Hot Pursuit. Es verführt euch erfolgreich dazu, wieder und wieder ins Spiel zu starten. Was, da hat Sie ein Kumpel um 0,2 Sekunden unterboten? Das muss doch zu schaffen sein! Ein Tastendruck genügt und Sie rasen los!
Quelle: EA
Im Fotomodus lassen sich mit etwas Herumprobieren tolle Bilder knipsen.
Der Fotomodus
Sie können jederzeit das Spiel pausieren, die Kamera frei um die Rennaction bewegen und damit einige beeindruckende Bilder fabrizieren. Sehr schön: Sie können alle Effekte der Grafikengine nach Belieben einstellen, also die Umgebungsfarbe verringern oder Unschärfeeffekte einfügen. Mit etwas Übung gelingen bald tolle kleine Meisterwerke. Sie können mittels Autolog mit Freunden geteilt werden und landen außerdem als Bilddatei in Ihrem "Eigene Bilder"-Ordner.
Ordentlicher Umfang
Im Spiel sind 108 Rennevents enthalten. Um die alle zu schaffen, obendrein alle Wagen freizuschalten und den Fotomodus sowie Autolog auszutesten benötigten wir exakt 20 Stunden. Das ist reichlich Spielspaß im Solo-Modus! Dazu kommt noch ein durchaus solider Mehrspielermodus, der Sie jedoch deutlich mehr fordert als die Rennen gegen K.I.-Gegner. Menschliche Mitspieler nutzen fiese Tricks und fahren Ihnen gerne davon. Das könnte frustrieren!

Nun habe ich es mal angespielt und muss wirklich sagen: "DAS SCHLECHTESTE NFS ALLER ZEITEN!". Mein Gott, wie kann man so einen guten Namen so in den DRECK ziehen! Mal von der komplett unrealistichen, schwammigen Steuerung der Boliden, fehlenden Story, lieblos gestalteten Boni-Screens und dem extrem nervigen Gummibandeffekt mal abgesehen ...
Wie kann es denn sein, daß ich Autos später im Spiel freischalte, die schlechter sind, als welche die ich von Anfang an zur Verfügung habe. Und ein poliger Ford Mustang ist die ultimative Cop-Waffe und schlägt jeden Porsche und Lamborghini in Top-Geschwindigkeit und Beschleunigung? Also bitte!
Da haben die Entwickler auch noch jeglichen Spaß am Freischalten der Boliden genommen, da ich das ganze Spiel mit einem Auto gespielt habe, daß ich nach fünf Minuten bekommen habe.
Ne, ne ... seitdem EA so ein riesen Konzern ist, merkt man deutlich, daß der Profit und nicht die Qulität der Produkte im Vordergrund steht.
Ich denke, es war erstmal wieder das letzte Spiel, daß ich von diese Publisher angefasst habe!
2 Stunden gespielt und deinstalliert. Eine Frechheit mit dem Namen NFS zu werben und dann noch zu behaupten, man orientiere sich an den alten Klassikern. Ja, man konzentriert sich auf schnelle Rennen in einer frei befahrbaren Welt.
Aber welchen Sinn hat ein Rennspiel, bei dem es keine Rolle spielt, ob ich wie ein junger Gott oder wie ein absoluter Anfänger fahre? Ein dezenter Gummibandeffekt macht bei Arcaderacern ja durchaus Sinn. Aber sowas wie hier hat es noch nicht gegeben. Es hängt schlicht vom Zufall abm ob man ein Rennen gewinnt oder eben doch nur 2. wird. Wenn man nicht 1000 Meter vor dem Ziel in Schlagweite ist, kann man gleich abbrechen. Vorher in Führung zu gehen bringt nichts, da man von den cheatenden KI-Fahrern immer überholt wird.
Da ist es fast nebensächlich, dass die technische Umsetzung mau ist (Menü = Konsolenmist; gelbe Autos im Rückspiegel; schlechte Lenkradunterstützung usw.).
Mich hat das Spiel so gar nicht überzeugt (allein schon deswegen, weil es mal abgesehen von den Sequenzen auch kein besonderes Rennspiel ist.). Könnte ich, würde ich es wahrscheinlich zurückgeben, denn 40 € war es auf alle Fälle nicht wert!
Nach jedem Rennen bin ich gezwungen mir unterirdisch langweilige
Sequenzen anzuschauen, was ich doch gerade für ach so tolle Autos oder
Ähnliches freigeschaltet habe.....UNERTRÄGLICH!!!!
Das nervt mich soo extrem ... plus das mein gamepad nur auf Feldwegen vibriert oO Pc version