Napoleon: Total War-Vorschau: Kriegserklärung an Napoleon, plus: Neue Screenshots
Die große strategische Karte ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Total War-Spiele. In Napoleon wurde sie um einige wichtige Aspekte erweitert. In Napoleon geht es vor allem um strategische Schlachten, das typische Total War-Drumherum aus Diplomatie und Städtebau wird nun anders gewichtet. Das sieht man der neuen Weltkarte auf den ersten Blick an: Wege und Hindernisse sind für Armeen klar ersichtlich, Detailreichtum schmeichelt dem Auge. Darüber hinaus sind einzelne Provinzen nun deutlich belebter, da Sie auf einem viel kleineren Areal um die Herrschaft kämpfen.
Besonders schön: Die Entwickler bemühen sich, das Interface im Vergleich zum Vorgänger noch weiter aufzuräumen. Ein Beispiel dafür ist die Moral, die Sie jetzt direkt als kleine blaue Leiste an Ihren Truppen finden. Nach erfolgreicher Schlacht geben uns die Entwickler einen Überblick über die neue strategische Karte, dem Herzstück von Napoleon: Total War. Sofort fällt die detailliertere Optik auf: Nebel wabert in Tälern, Berge strecken sich in den Himmel. Kleine Details wie diese haben die Macher zuhauf eingebaut. Da Napoleon einen weitaus kürzeren Zeitraum als der Vorgänger behandelt, finden Rundenzüge im virtuellen Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Das bedeutet vor allem strategisches Umdenken für die Spieler, da nun nicht mehr Monate zur Verfügung stehen, um eine gut ausgerüstete Armee auf die Beine zu stellen. Dementsprechend müssen Sie auf Ihre vorhandenen Armeen wie ein Fuchs aufpassen. Denn lange, entbehrungsreiche Wege schwächen die Truppen. Ein Marsch durch die Wüste kann schon mal die halbe Armee dahinraffen. Um das zu verhindern, müssen Sie eine funktionierende Nachschublinie mit Gebäuden einrichten.
Artillerie wird noch eff ektiver. Außerdem sind die Einschläge schön in Szene gesetzt.
Angeschlagene Truppenteile sind jetzt schwerer zu ersetzen. Im letzten Teil nahm Ihnen ein kleines Plus-Zeichen am Einheitenporträt diese Arbeit ab. Das funktioniert nun nicht mehr im Nirgendwo, sondern nur noch an entsprechenden Produktionsstätten. Auch die immens wichtigen Generäle dürfen Sie nicht einfach selbst ernennen. Dafür gibt es ein eigenes Gebäude, in dem die Strategen ausgebildet werden. Noch dazu ist jeder General einzigartig. Meucheln Sie also mit einem Spion die Anführer der gegnerischen Armeen, können Sie sicher sein, auf verängstigte und moralisch angeschlagene Gegner zu treffen. All jene unter Ihnen, die gerne im Mehrspieler-Modus mit Kollegen in die Schlacht ziehen, wird diese Nachricht freuen: Die Entwickler arbeiten zurzeit an einem "Drop in"-System, das Ihnen erlaubt, bei Schlachten in der Einzelspielerkampagne andere Spieler einzuladen, die dann die Rolle des Computers übernehmen. Das Ganze soll aber nur bei einigermaßen ausgeglichenem Kräfteverhältnis funktionieren. Sie dürfen also nicht hinterhältig Ihren besten Kumpel in eine aussichtslose Schlacht werfen. Außer Sie wollen, dass Ihr Name wie der von Napoleon in Zukunft negativ behaftet sein wird.
Bildergalerie: Neue Screenshots zu Napoleon: Total War


Wann erfährt man denn wer zu Sneak peak mit darf?
Da wurden die Gewinner schon benachrichtigt. Einer davon bin ich