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  • Murdered: Soul Suspect in der Vorschau - Atmosphärische Gruselei mit Gameplay-Schwächen

    Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los - in Ronan O'Connors Fall vor allem deswegen, weil er selbst als ruhelose Seele durch die Welt wandelt. Wir konnten das Abenteuer Murdered: Soul Suspect in London anspielen und verraten euch unsere Eindrücke. Überzeugt die Tatort-Gruselei auch spielerisch oder fliegt Ronan auf die Geister-Nase? In unserer Vorschau zu Murdered: Soul Suspect erfahrt ihr es.

    Murdered: Soul Suspect versetzt euch in die Rolle von Ronan O'Connor, der im unter Horrorstory-affinen Menschen bekannten amerikanischen Städtchen Salem schon in den ersten Spielminuten das Zeitliche segnet. Der Grund: ein Sturz aus dem vierten Stock mit einer anschließenden, unangenehm hohen Dosis an Pistolenkugeln in die Brust. Wo es in anderen Spielen "Game Over" heißen würde, legt Ronan aber erst so richtig los und macht sich auf, als Untoter seinen mysteriösen Mörder zu jagen.

    Dazu greift er vor allem auf seine deduktiven Fähigkeiten zurück, die er sich in seinem zu Lebzeiten ausgeübten Beruf als Polizist zu eigen gemacht hat. Ihr durchstreift also Tatorte, sammelt allerlei Beweise und Hinweise und kombiniert diese anschließend, um in typischer Adventure-Manier weiter in der Story voranzuschreiten. Das funktioniert zwar, läuft aber zumindest in der Preview-Version, in welcher wir uns durch die ersten paar Spielstunden des geistreichen Abenteuers rätselten, ausgesprochen linear ab und bietet keinerlei Improvisationsspielraum.

    Hobby-Exorzist

    Ronan hat sich seine Geister-Existenz natülich nicht freiwillig ausgesucht. Trotzdem bringt sie einige Vorteile mit sich. Tische, Wände und die meisten anderen Gegenstände stellen bei seinen Ermittlungen keine Hindernisse mehr dar. Ronan hat sich seine Geister-Existenz natülich nicht freiwillig ausgesucht. Trotzdem bringt sie einige Vorteile mit sich. Tische, Wände und die meisten anderen Gegenstände stellen bei seinen Ermittlungen keine Hindernisse mehr dar. Quelle: Square Enix Dasselbe gilt für die "Kämpfe" gegen Dämonen. Diese sind in Wahrheit ebenfalls kleine Puzzles. Es geht nicht darum, den bösen Gesellen mit Schmackes die Rübe einzuhauen, sondern sich möglichst unentdeckt von hinten an sie heranzuschleichen. Ist euch das gelungen, fährt Ronan in sie hinein und bringt sie zum Implodieren. Hilfreich, um unbemerkt zur Rückansicht der Bösewichte zu gelangen, sind Ronans diverse Geister-Fähigkeiten. Die außergewöhnlichste darunter: Er kann durch Wände und Gegenstände einfach hindurchspazieren. Blockiert wird er nur von speziell markierten Gegenständen sowie den Außenmauern von Gebäuden.

    Zudem kann er in die Köpfe von NPCs fahren und sie indirekt beeinflussen. So ruft er etwa einer Zeugin seines Mordes ein übergangenes Detail ins Gedächtnis, damit sie sich an einen bestimmten Sachverhalt erinnert, liest die Gedanken der ahnungslosen Lebenden oder beobachtet durch ihre Augen die Welt. Diese Kräfte sind für die diversen Rätsel natürlich von großer Bedeutung. So interessant diese Spielidee ist, habt ihr auch hier jedoch kaum Spielraum, wie ihr vorgehen wollt, und müsst dem vorgegebenen Lösungsmuster folgen.

    Geister-Treiben

    Wo andere Spiele enden würden, fängt Murdered: Souls Suspect erst an. Nach eurem unerwarteten Ableben blickt ihr auf euren Leichnam hinab und beobachtet Polizei und Schaulustige, die sich nach und nach um eure sterblichen Überreste versammeln. Wo andere Spiele enden würden, fängt Murdered: Souls Suspect erst an. Nach eurem unerwarteten Ableben blickt ihr auf euren Leichnam hinab und beobachtet Polizei und Schaulustige, die sich nach und nach um eure sterblichen Überreste versammeln. Quelle: Square Enix Abseits der Ermittlungen durchstreift ihr frei die Straßen von Salem. Die Oberwelt fällt dabei relativ klein aus, wirkt aber stimmig umgesetzt. Zudem gibt es einiges zu entdecken und aufzusammeln: Alleine in unserer Anspiel-Session entdeckten wir genug Collectables, um damit zwei andere Spiele zu füllen. Weiterhin trefft ihr auf den Straßen auf die Geister von anderen verlorenen Seelen, denen ihr im Rahmen von Nebenmissionen helfen könnt. Zumeist ist es dafür vonnöten, wie in den Hauptquests eine bestimmte Anzahl an in der Gegend verteilten Hinweisen zu finden.

    Wir kommen nicht umhin, uns zu fragen, ob bei aller Liebe zur spannenden Story und zur Atmosphäre nicht das Gameplay ein wenig auf der Strecke bleibt. Trotz der kreativen Geister-Kräfte verkommen Haupt- und Nebenaufgaben bisher hauptsächlich zu exzessiven Sammeleien. Auch die Technik konnte uns bisher nur bedingt überzeugen: Die von uns gespielte PC-Fassung, welche jener für die Xbox One wohl ziemlich ähnlich sein wird, befand sich technisch auf dem Niveau eines moderat hübschen Xbox-360-Spiels. Vor allem die Animationen und die Mimik der Figuren wirken grobschlächtig und reichlich unnatürlich. Wir hoffen, dass das Gameplay im späteren Spielverlauf ein wenig mehr Abwechslung bieten wird als in den ersten Spielstunden und dass die Entwickler bis zum Release noch ein bisschen an der Grafik-Schraube drehen. Die gelungene Geister-Atmosphäre kann die spielerischen Defizite bei Murdered: Soul Suspect bis dato nämlich nur bedingt überdecken.

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    01:50
    Murdered: Soul Suspect - Neuer Trailer "Jeder Hinweis"
    Spielecover zu Murdered: Soul Suspect
    Murdered: Soul Suspect
  • Murdered: Soul Suspect
    Murdered: Soul Suspect
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    06.06.2014

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Murdered: Soul Suspect
Murdered: Soul Suspect in der Vorschau - Atmosphärische Gruselei mit Gameplay-Schwächen
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http://www.pcgames.de/Murdered-Soul-Suspect-Spiel-2581/News/Murdered-Soul-Suspect-in-der-Vorschau-1111515/
28.02.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/02/Murdered_Soul_Suspect_Screenshots_7-pc-games_b2teaser_169.jpg
murdered: soul suspect,square enix,adventure
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