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Mount & Blade (PC)

Release:
13.03.2009
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Paradox Entertainment

Rollenspiel unter türkischer Flagge: Unsere Vorschau zu Mount & Blade

28.07.2008 13:24 Uhr
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Neu
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Hässliches Entlein?
Im Licht eines kitschigen Postkarten-Sonnenaufgangs stürmen rund 50 Ritter und Söldner einen Hügel. Ziel: Die dort trutzende Feindes-Burg einzunehmen. Mittendrin Sie, als Anführer der Armee, um vom Rücken Ihres gepanzerten Streitrosses mit kräftigen Schwertschlägen, deren Wucht der Spieler bestimmt, Schaden unter den Gegnern anzurichten.

Mount & Blade: Hoch zu Ross starten Sie Ihr Abenteuer in der mittelalterlichen Welt von Calradia. Mount & Blade: Hoch zu Ross starten Sie Ihr Abenteuer in der mittelalterlichen Welt von Calradia. Das ist das Spielgefühl, welches das türkische Entwicklerteam Taleworlds in ihrem Rollenspiel Mount & Blade vermitteln will. Seit 2005 raspeln Designer-Feilen am Konzept, doch erst zu Beginn dieses Jahres fand sich mit Paradox Interactive ein Publisher. In diesem September kommt das Spiel nun über Koch Media bei uns in den Handel.

Wer sich die Screenshots in der Bildergalerie anschaut, schlägt vielleicht die Hände vor Entsetzen zusammen, denn von technischer Seite betrachtet, macht Mount & Blade einen ernüchternden Eindruck. Warum es trotzdem unser Interesse geweckt hat? Einfach weiterlesen!

Kämpfen und Siegen!
Aktuell gibt es eine frei verfügbare Beta-Version in der Version 0.960 zum Download. Die haben wir uns angeschaut. Mount & Blade rückt sein unkonventionelles Kampfsystem in den Mittelpunkt, indem Sie zu Fuß oder vom Rücken eines Pferdes aus blocken und parieren oder Ihre Attacken starten. Der Kampf hoch zu Ross ist gut umgesetzt:
Mount & Blade: Ein Blick in die Ferne bei Sonnenaufgang. Mount & Blade: Ein Blick in die Ferne bei Sonnenaufgang. Während Sie mit den Pfeiltasten auf der Tastatur Geschwindigkeit und Laufrichtung Ihres Zossen bestimmen, reagiert Ihr Charakter auf Mausbewegung. Geschwindigkeit spielt eine wichtige Rolle im Kampf. So verursacht ein Hieb im vollen Galopp deutlich mehr Schaden als einer vom stillstehenden Pferd aus.

Die Steuerung ist tückisch, aber nicht etwa ihrer besonderen Komplexität wegen. Sie ist schlicht ungewöhnlich." Ähnlich wie bei The Witcher kommt es auf das Timing an. Sie müssen im richtigen Moment rechtsklicken, um einen Angriff abzuwehren beziehungsweise linksklicken, wenn Sie einen Treffer anbringen wollen. Richtig fordernd läuft der Fernkampf ab - aus vollem Galopp mit angelegter Armbrust einen Gegner gezielt zu treffen erfordert Übung. Doch darin besteht der eigentliche Reiz, seine Figur entsprechend gut zu beherrschen.

Wo ist das Rollenspiel?
Obwohl sich Mount & Blade als Rollenspiel ausgibt, vermissen wir tragende Elemente dafür. Es gibt keine Rassen- oder Klassenwahl, vielmehr bestimmt eine Frage-Antwort-Sequenz, mit welchen Startwerten und Eigenschaften Sie die Spielwelt Calradia betreten. Darüberhinaus verteilen Sie Punkte für Fertigkeiten und Attribute, wenn Sie eine Stufe aufsteigen. Es gibt keine Hintergrundgeschichte und lediglich belanglose Dialoge oder wortkarge Aufgabenbeschreibungen, die sich bei den Gesprächen mit NPCs ständig wiederholen. Im Mittelpunkt stehen die Kämpfe, die Sie alleine oder zusammen mit rekrutierten Helfern bestreiten. In der Schlacht hat man eher das Gefühl, ein Total War aus der Ego-Perspektive zu erleben. Mount & Blade ist daher mehr eine Kampf-Simulation mit Rollenspiel-Elementen.

Reisen und Questen
Calradia stellt Mount & Blade anhand einer frei begehbaren Übersichtskarte dar. Schön ist diese Karte nicht, eher funktional. Sie klappern mit Ihrem Start-Zossen die Ortschaften und Burgen ab. Dort finden Sie beispielsweise rollenspieltypische Händler, Waffen- und Rüstungsschmiede und natürlich auch Questgeber. Diese halten nur eine Handvoll Aufgaben bereit, die sich nach dem Zufallsprinzip verteilen. Banditen jagen, eine Karawane eskortieren oder Bauern zur Dorfmiliz trainieren, solche Aufträge laufen in der Beta-Version immer nach dem gleichen Schema ab, was schnell langweilt.

Ein Heerführer sein
Mithilfe erfüllter Quests wächst der Inhalt Ihres Goldsäckels. Von dem Geld heuern Sie Söldner an, um sich Stück für Stück ein regelrechtes Heer aufzubauen. Damit schlagen Sie größere Feld- oder sogar Belagerungsschlachten. Ihre Truppen steigen im Laufe der Zeit im Level auf (sofern sie ein Gemetzel überlebt haben) und lassen sich aufwerten.

Fertigprodukt?
Wie Mount & Blade in der finalen Version aussehen wird, dürfte die spannendste Frage sein. Denn Baustellen findet man noch viele: Dorfbewohner laufen meist wie ein Schwarm aufgescheuchter Hühner durch die Gegend, die Grafik der Figuren wirkt veraltet und die Kämpfe mutieren mitunter zum Steuerungskrampf, wenn die Einheiten wild durcheinanderlaufen.

Redakteur
Moderation
28.07.2008 13:24 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
20.09.2008 09:24 Uhr
Das Spiel muss man einfach haben!!! Wie schon oben genannt stört kein Interface, es gibt keine Bugs (zumindest sind bei mir keine Aufgetreten) und das Spiel ist Atmosphärisch!!
Die Türken können neben Döner also doch noch was!!!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
08.08.2008 16:30 Uhr
Mal zum Spiel selbst:
Ich finde es verdammt gelungen!
Mir hat Drakan damals schon sehr gut gefallen. Das Spielprinzip ist fordernd, die Steuerung einfach und intuitiv (mag jemand anders sehen als ich).
Und vor allem kein störendes Interface während des Kampfes!
Ein kleiner Lebensbalken, das war's 
Ich werd jetzt mal ein paar Mods ausprobieren und dann glaube ich, brauch ich erstmal kein anderes Spiel mehr...

Grüße
Benutzer
Bewertung: 0
30.07.2008 22:57 Uhr
weiß ich nicht mehr ... hab die auf der seite ausprobiert...

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