Genialer Mod 7th Serpent: Genesis für Max Payne 2 erschienen
Serpent Vincent Petero hechtet in einer Toilette und nimmt seine Gegner im Flug unter Beschuss.
Mit Genesis erschien am heutigen 10. Dezember 2008 der zweite Teil der Max Payne 2-Mod 7th Serpent. Die Total Conversion war von Anfang an als Episoden-Mod geplant und legte mit der ersten Episode Crossfire im März 2006 einen furiosen Auftakt hin. Auch diesmal sind Sie gentechnisch manipulierter Prototyp einer schmutzigen Zukunft unterwegs...
Ein rückwärtiger Shootdodge brachte die Rettung vor dem brennenden Benzin, das der Feind am Ende des Ganges entzündet hatte.
Die Firma Serpent Industries pflanzte Ihnen übermenschliche Kräfte ein und pfuschte nebenbei noch etwas an Ihrem Hirn herum. So empfinden Sie keine Emotionen mehr und tun einfach, was man Ihnen sagt. Meist ist das die Drecksarbeit für Serpent Industries. Seit die Firma nämlich auch noch Staatsgelder einsackt, um am ultimativen Supersoldaten weiter zu experimentieren, gehen dem nämlich etliche Widerstandsverbände auf den virtuellen Sack. Deshalb lautet Ihr neuer Job, den Vorstand der Kritikerfirma Hryfter Armament Technologies (H.A.R.M.) zu liquidieren. Zumindest ist das das, was Sie gesagt bekommen.
Während des Endkampfes fliegen fortwährend Brandbomben.
Als namensgebendem siebter Serpent Vincent Petero steht Ihnen diesmal mit Abraham O‘Connor, Serpent Nr. 3, ein Kollege zur Seite. Im typischen Stil von Max Payne 2 kämpfen Sie sich zum Konferenzraum des Gebäudes vor. Sie rennen durch die Bude, ballern aus allen Rohren und setzen die gute alte Bullet-Time (Zeitlupen-Modus) und den Shootdodge ein, um der Gegnerhorden Herr zu werden.
Während Ihr Kollege eine Bombe anbringt, müssen Sie ihn vor den anstürmenden Wachen schützen.
Die Mod ist mit Zwischensequenzen und einem prächtigen orchestralen Soundtrack filmreif inszeniert. Blöd: Kollege Abraham scheint aber wegen der Wirtschaftskrise nur in Teilzeit eingestellt worden zu sein, denn in den meisten Gefechten lassen Sie allein die Ballermänner sprechen. Ansonsten haben wir kaum etwas zu meckern. Gerade die neuen Waffen machen richtig Laune - allen voran der Raketenwerfer. Obwohl das Schmeißen von Granaten und Molotov-Cocktails im Spiel natürlich nicht minder reizvoll ist...
Leider viel zu selten greift auch Ihr KI-gesteuerter Serpent-Kollege ein.
Übrigens entstand Teil 2 nicht mehr unter der Projekleitung von Diego "Aavenr” Jimenez, der mittlerweile bei den Battlefield-Machern D.I.C.E. in Schweden seine Brötchen verdient. Diesmal hatte Clément "Corwin” Melendez (u. a. Max Payne 2-Mods Hall of Mirrors und Max Payne Chronicles) die Zügel in der Hand. Allerdings bliebt Diego dem Genesis-Team trotzdem als Lead Level Designer erhalten. Am besten laden Sie die knackigen 247 MB, die 7th Serpent: Genesis auf die Downloadwage bringt, gleich herunter, installieren das geniale Ding und legen sofort los. Es lohnt sich! Außerdem finden Sie auf der Downloadseite auch coole Musikstücke und Wallpaper.


Mann, war das "damals" cool.
Na dann hier mal ein kleiner Tipp: win98 Kompabilitätsmodus + Geduld, dann rennt das Spiel echt sauber auch unter XP und Vista