Mirror's Edge-Test: Mit Faith über den Dächern der Großstadt
Die rot eingefärbten Objekte zeigen meist deutlich, welchen Weg Faith einschlagen muss.
So spielt sich Mirror's Edge
Rennend, springend, kletternd und balancierend flitzt Faith über die Dächer der grellweißen, geradezu klinisch sauberen Metropole. Während sie vor der Polizei flüchtet und dabei rauschartig über Baugerüste und durch Büroräume rast, hat sie keine Zeit, sich gemütlich nach dem Ausgang umzusehen. Daher färbt das Spiel wichtige Objekte deutlich erkennbar ein, so dass man in der Regel direkt sieht, welchen Weg man einschlagen soll.
Zusätzlich kann man auch eine Taste drücken, um Faiths Blick in die Richtung des nächsten Zieles zu lenken. Dieses System funktioniert meistens sogar sehr gut, aber eben nicht perfekt: Der "Flow" geht immer dann verloren, wenn man vom starren Levelpfad abweicht, sich verläuft oder eine alternative Route ausprobieren möchte - Mirror‘s Edge ist leider streng linear und bremst sich dadurch oftmals von alleine aus.
Nicht nur rennend, sondern auch kämpfend eifert man dem Levelende entgegen. Hier verbirgt sich Frustpotenzial, denn Faith hält kaum Treffer aus. Wer viel Geduld besitzt, der kann das Spiel meistern, ohne einen Pixelgegner umzubringen, was man grundsätzlich nicht genug loben kann. Doch meist ist es dann doch viel einfacher, eine optionale Zeitlupe zu aktivieren, auf den Gegner loszustürmen und ihm in einer fantastischen Animation die Waffe zu entreißen. Dann kann man nämlich versuchen, die nächsten Feinde mit ein paar Schüssen zu erledigen, und das ist wörtlich gemeint: Pistole, Gewehr, Schrotflinte, sie alle sind nach wenigen Anwendungen leergeballert.
Schießen ist also nicht der Kern von Mirror‘s Edge. Und doch warten gerade in der zweiten Spielhälfte eine Menge Gegner auf Faith, vor denen man nicht immer flüchten kann - schade, dass die Leveldesigner hier nicht mehr Ideen in Form von alternativen Lösungswegen hatten.
Inhalt:
So spielt sich Mirror's Edge
Das Mittendrin-Gefühl
Trial & Error: Stoplersteine im Leveldesign
Grafik und Sound
Die Geschichte: Ungenutztes Potenzial
Fazit / Pro und Contra / Motivationskurve /


kurz :
Grandioses Spiel, absolute Kaufempfehlung
wow, echt toll - das ist vermutlich wirklich mal wieder was, was im gedächtnis bleibt. auch grafisch wirklich ein knaller - finde zumidnest ich, auch wenn das sicher geschmackssache ist.
bitte mehr davon (auch wenn ich vermutlich noch lange nicht durch bin).
Wer bei seiner deutschen Version die Sprache ändern möchte:
Das Spiel wird auf DVD als internationale Version ausgeliefert, entscheidet aber je nach System die Einstellung der Sprache selbständig (die verschiedenen Sprachfiles werden trotzdem installiert, kann man im…