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  • Might & Magic: Heroes 7 - Vorschau: Suchtfaktor mit Extraportion Märchengrafik

    Die Kämpfe sehen dank der Unreal-3-Engine hübsch aus. Quelle: PC Games

    Wir durften in Hamburg den vielversprechenden Nachfolger der Heroes-Reihe spielen. In unserer Vorschau verraten wir euch, warum Limbic Entertainments liebevolles Fantasy-Strategiespiel Might & Magic: Heroes 7 das Zeug hat, langjährige Serienveteranen mehr als glücklich zu stellen.

    Might & Magic: Heroes 7 in der Vorschau: Erfolgreiche Spieleserien, die bereits 20 Jahre auf dem Buckel haben, sind rar gesät. Publisher Ubisoft darf sich entsprechend glücklich schätzen, dass er nach 3DOs Bankrott vor zwölf Jahren die Rechte an der Fantasy-Strategiereihe Heroes of Might & Magic erworben hat. Und wir dürfen uns im Gegenzug glücklich schätzen, dass der französische Hersteller sich stets liebevoll um die Klassikerreihe gekümmert hat. So haben die Franzosen bereits seit Teil 5 – dem ersten aus dem Hause Ubisoft - auf die Wünsche der Fans gehört und so nach dem eher unbeliebten Heroes of Might & Magic: Heroes 4 die Reihe wieder zu dem gemacht, was langjährige Serienliebhaber erwarten: einem süchtig machendem Rundenstrategiespiel mit einer Extraportion Märchengrafik.

    Die Community geht vor

    Die Zyklopen gehören zu den stärksten Einheiten der von uns gespielten Bastions-Fraktion. Die Zyklopen gehören zu den stärksten Einheiten der von uns gespielten Bastions-Fraktion. Quelle: PC Games Auch beim siebten Teil der Serie setzt Ubisoft wieder auf eine starke Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern und der Community. Das Frankfurter Studio Limbic Entertainment, das sein Gespür für die Fantasy-Welt mit dem liebevollen Oldschool-RPG Might & Magic X: Legacy unter Beweis gestellt hat, hört nicht nur auf die Fans, sondern gestaltet sogar die Spielwelt nach ihren Wünschen. So durfte die Community zum Beispiel zwei der insgesamt sechs spielbaren Fraktionen bestimmen und entschied sich am Ende wenig überraschend für zwei Elfenvölker: die Dungeon und die Waldfestung.Eine Wahl, die für die Entwicklung tiefgreifende Konsequenzen hat. Denn in Might & Magic: Heroes 7 übernehmt ihr in sechs etwa zehn Stunden langen Kampagnen jeweils die Kontrolle über eines der Völker und sorgt dafür, dass sie dem heldenhaften Duke Ivan im Bürgerkrieg zur Hilfe eilen. Deshalb mussten die Entwickler nicht nur grafisch schöne Kreaturen für die von der Community gewählten Fraktionen basteln, sondern ebenfalls passende Umgebungen entwerfen und zudem eine zum jeweiligen Volk zugeschnittene Geschichte schreiben, die obendrein mit der Story um Duke Ivans Feldzug im Einklang ist.

    Video-Preview zu Might & Magic: Heroes 7

    03:13
    Might & Magic: Heroes 7: Video zum kommenden Rundenstrategie-Hit

    Unter Zeitdruck

    Bei unserem Besuch in Hamburg durften wir unsere Zähne an zwei beinharten Missionen der Bastions-Kampagne ausbeißen. Darin zieht die Ork-Heerführerin Imani in die Schlacht, damit die geistig eher minderbemittelten Grünhäute sich von ihren Erschaffern, den Magiern, befreien können. Heroes 7 setzt bei der nicht ganz so bierernsten Erzählung auf handzeichnete Zwischensequenzen, aber ebenso auf gut vertonte Dialoge. Die Gespräche zwischen den einzelnen Helden sind nett geschrieben und geben auch wichtige Hinweise darauf, was in einer Mission erledigt werden muss und was uns dabei behilflich sein könnte.

    In Heroes 7 können wir die Umgebungen auf der Strategiekarte verändern, indem wir etwa die Statue im Bild zum Einstürzen bringen. In Heroes 7 können wir die Umgebungen auf der Strategiekarte verändern, indem wir etwa die Statue im Bild zum Einstürzen bringen. Quelle: PC Games So hatten wir auf der ersten Karte lediglich einen Monat Zeit, um Truppen zu sammeln und gegen die Schergen unserer Erschaffer zu Felde zu ziehen. Der Hinweis, dass noch weitere unterjochte Völker auf der Karte zu finden sind, gab uns einen lebenswichtigen Tipp, ohne den wir den Auftrag nicht hätten bewältigen können. Der Grund: Wir fingen auf der Karte mit nur einer mickrigen Armee an und nannten auch keine Städte unser Eigen. Dank eines Hinweises im Dialog konnten unsere Truppen aber nach insgesamt vier Mini-Quests kräftig aufstocken, in denen wir zum Beispiel Harpyien und Gnoll-Jägern zur Hilfe eilten. Obendrein konnten wir dank eines Dialoghinweises herausfinden, dass wir eine feindliche Garnison umgehen können, indem wir eine riesige Statue zu einer Brücke umfunktionierten.
    Hätten wir in den Gesprächen nicht aufgepasst, wären wir an vielen NPCs schlicht und einfach vorbeigelaufen, da das Interface in der von uns gespielten Fassung noch kleinere Macken hatten. So werden etwa wichtige Charaktere auf der Karte nicht deutlich genug hervorgehoben und zudem muss man oft im Quest-Log nachschlagen, welche Aufgabe man in einem bestimmten Auftrag tatsächlich zu erledigen hat.

    Sogwirkung

    Die zweite von uns gespielte Mission bot eher gewohnte Heroes-Kost - jedoch im positiven Sinne. Wir hatten theoretisch alle Zeit der Welt, um zwei Ork-Armeen nach und nach aufzubauen, die Fähigkeiten unserer Helden zu verbessern, unsere Städte durch neue Gebäude zu erweitern und natürlich die von Kriegsnebel überschattete Karte zu erkunden. Das eigentliche Ziel auf der Wüstenkarte bestand darin, eine gut verteidigte Zitadelle zu stürmen.

    Es lohnt sich, Feinde von der Flanke oder von Hinten anzugreifen, da ihr so Boni für die Attacken bekommt. Es lohnt sich, Feinde von der Flanke oder von Hinten anzugreifen, da ihr so Boni für die Attacken bekommt. Quelle: PC Games Die für die Reihe typische Sogwirkung war in der Mission fast sofort da, zumal die rundenbasierten und dank Unreal-Engine-3 hübsch animierten Kämpfe wieder einmal unglaublich viel Spaß bereiten. Neu neben dem optischen Level-Aufstieg in den Gefechten ist, dass der Held mehrmals angreifen kann und somit eine etwas prominentere Rolle als noch in den Vorgängern hat. Vom Schwierigkeitsgrad waren die Kämpfe wie gehabt relativ hart, wobei eine kräftig aufgestockte Armee natürlich gegen die meisten Feinde deutlich bessere Chancen hat. Wir konnten zum Beispiel unsere Ork-Einheiten durch eine Mini-Quest mit zusätzlichen Zentauren aufstocken, die in großer Zahl auch starke Kreaturen wie Golems mit ihren Bögen ausschalten können. Zudem können sie sich nach jeder Fernkampfattacke noch bewegen und finden so etwa Schutz hinter einem riesigen Zyklopen oder einem anderen Kameraden. Doch gegen mächtige Drachen vor der Zitadelle konnte sich unsere Armee nicht behaupten. Wir hätten noch ein wenig mehr Spielzeit gebraucht, um etwa weitere Zyklopen oder noch besser Basiliskenreiter anzuheuern und hätten uns so locker die mächtigen Feuerspucker geschlagen. Leider mussten wir davor aber unseren Stuhl räumen und den Heimweg antreten.

    Nur noch eine Runde!

    Wie man es erahnen kann, hätten wir liebend gerne noch stundenlang Might & Magic: Heroes 7 weitergespielt und die zweite Mission beendet - und danach natürlich mit der nächsten Karte angefangen. In den ersten drei Stunden, die wir erlebt haben, kamen alle Stärken der Serie zum Vorschein – vor allem die berüchtigte Sogwirkung der eigentlich relativ simplen Spielmechanik. Einige Fragen bleiben natürlich noch offen, etwa wie es um die KI auf der Strategiekarte steht, ob das Interface noch an einigen Stellen überarbeitet wird oder wie abwechslungsreich die Missionen insgesamt ausfallen. Doch was die liebevolle Optik, die passende Nähe zu den Vorgängern und die herausfordernden Kämpfe angeht, waren wir mehr als zufrieden. Wir hoffen, dass Ubisoft schon bald einen genauen Erscheinungstermin nennt, damit wir unseren Urlaub für die fabelhafte Reise nach Ashan rechtzeitig buchen können.

  • Might & Magic Heroes 7
    Might & Magic Heroes 7
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    2015
    Es gibt 22 Kommentare zum Artikel
    Von steve2025
    Ging mir genauso, obwohls eher bei mir HOMM5 war das ich viel und am liebsten gespielt habe, H6 konnte ich nie lange…
    Von steve2025
    Finde es schade das es kein Inferno mehr gibt, bzw hoffe ich das die mit einem Addon dazu kommen, den ein HOMM ohne…
    Von shaboo
    JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!! ;)Aber ernsthaft: Eine liebevolle, von Grund auf neu entwickelte Hommage an Heroes 3…

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    • Es gibt 22 Kommentare zum Artikel

      • Von steve2025 Neuer Benutzer
        Zitat von Lightbringer667
        Ich habe Teil 3 und Teil 5 wirklich ewig gespielt. Mit Teil 6 konnte ich mich irgendwie nicht so wirklich anfreunden. Die Kampagne wurde mir ziemlich schnell an einer recht unfairen Stelle ziemlich zu Beginn vermießt, Skirmish habe ich noch eine Weile…
      • Von steve2025 Neuer Benutzer
        Finde es schade das es kein Inferno mehr gibt, bzw hoffe ich das die mit einem Addon dazu kommen, den ein HOMM ohne Inferno ist einfach kein vollwertiges HOMM.

        Das "neue" Setting, die "neuen" Einheiten gefallen mir sehr gut, bin schon sehr gespannt auf das Spiel!
      • Von shaboo Erfahrener Benutzer
        Zitat von Lightbringer667
        ... oder am besten nur ein toll aussehendes HoMM3.
        JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!! ;)

        Aber ernsthaft: Eine liebevolle, von Grund auf neu entwickelte Hommage an Heroes 3 (ähnlich wie z.B. "Tomb Raider Anniversary") fände ich persönlich extrem prall ...
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1155022
Might & Magic Heroes 7
Vorschau: Suchtfaktor mit Extraportion Märchengrafik
Wir durften in Hamburg den vielversprechenden Nachfolger der Heroes-Reihe spielen. In unserer Vorschau verraten wir euch, warum Limbic Entertainments liebevolles Fantasy-Strategiespiel Might & Magic: Heroes 7 das Zeug hat, langjährige Serienveteranen mehr als glücklich zu stellen.
http://www.pcgames.de/Might-und-Magic-Heroes-7-Spiel-54751/News/Vorschau-Suchtfaktor-mit-Extraportion-Maerchengrafik-1155022/
30.03.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/03/MMH7_CombatMap3-pc-games_b2teaser_169.png
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