Das Jahrhundert der Luftfahrt
Auf einem modernen Flugplatz fühlt man sich als Oldtimer-Pilot fehl am Platze.
Ganze 25 Flugzeuge surren um die Geburtstagstorte. Der Wright Flyer der Gebrüder Wright und Charles Lindberghs Spirit of St. Louis sind die berühmtesten der zehn historischen Meilensteine, die der Flight Simula- tor 2004 optisch und physikalisch originalgetreu nachbildet. Zwölf moderne Passagierflugzeuge, zwei Helikopter und ein Segelflugzeug runden den Fahrzeugpark ab. In der Simulation selbst hat sich einiges getan. Ein dynamisches Wettersystem sorgt für realistische Wolkenbrüche, zwei GPS-Empfänger für mehr Informationen während des Fluges. Sämtliche Knöpfe aller Cockpits können endlich mit der Maus bedient werden und die 3D-Grafikbeschleunigung funktioniert nun problemlos auf mehreren Bildschirmen. Eine mit aktuellen Spielen konkurrenzfähige Grafik bietet der Flight Simulator 2004 aber immer noch nicht.
Ebenso wenig unterhaltsame Missionen: Zwar kann man rund 100 vorgefertigte, größtenteils historische Flüge auswählen, ob man es aber tatsächlich innerhalb von 45 Tagen (Echtzeit!) von England bis nach Südafrika geschafft hat, wird weder ausgewertet noch mit Punkten belohnt. Immerhin gibt es aber ein "Learning Center" genanntes Informationssystem, das Handbuch, Tutorial, Lexikon und vieles mehr zusammenfasst, um PC-Piloten und Flugschülern während der ersten Flugstunden zur Hand zu gehen.

