Microsoft: Analysten vermuten schlechte Quartalsbilanz und Entlassungen
Am kommenden Donnerstag wird Microsoft die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal des aktuellen Fiskaljahres bekannt geben. Wirtschaftsanalysten vermuten, der Konzern habe es nicht geschafft, die zuvor angegebenen Gewinnprognosen zu erfüllen. Aus diesem Grund sei in naher Zukunft mit einem Stellenabbau zu rechnen.
"Prüfungen der Finanzlage des Redmonder Unternehmens lassen darauf schließen, dass Microsoft zwischen 6000 und 8000 Mitarbeiter entlassen wird. Das entspricht knapp sechs beziehungsweise acht Prozent der 95.000 Arbeitsplätze", prophezeit Wirtschaftsanalyst Sid Parakh gegenüber Reuters.com. "Außerdem sehen wir die Möglichkeit weiterer Kürzungen im späteren Verlauf des Jahres."
Analysten gingen laut der Nachrichtenseite davon aus, Microsoft habe im abgelaufenen Finanzquartal (Ende: 31. Dezember 2008) durchschnittlich 0,49 US-Dollar Gewinn pro Aktie gemacht. Die Prognose des Unternehmens allerdings belaufe sich auf eine Ertragssteigerung von 0,51 US-Dollar bis 0,53 US-Dollar pro Aktie. Detaillierte Ergebnisse gibt der Branchenriese voraussichtlich am 22. Januar bekannt.
Zu Beginn des Jahres spekulierte die Internetseite Fudzilla bereits über Stellenstreichungen bei Microsoft. Sie äußerte die Vermutung, dass rund 15.000 Mitarbeiter den Konzern verlassen müssen.
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