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  • Metro 2033-Vorschau: Kommunisten, Faschisten und Mutanten - Neues zum Untergrund-Shooter

    In unserer Metro 2033-Vorschau begeben wir uns in den Untergrund: Selten war der öffentliche Nahverkehr so aufregend wie im Russland der Zukunft!

    In Metro 2033 machen Ihnen unter anderem hässliche Mutanten das Leben zur Hölle. In Metro 2033 machen Ihnen unter anderem hässliche Mutanten das Leben zur Hölle. Quelle: THQ Abstellgleis in der Moskauer U-Bahn. Zwei einsame Waggons rosten vor sich hin. Ihre Fensterscheiben sind zersplittert, der Lack blättert ab. Das rostige Metall darunter zeugt davon, dass die beiden Blechhaufen hier seit Jahren unbenutzt weilen. Und so wie wir es von unserem auf dem Parallelgleis rollenden Schienenwagen aus erkennen, wird sich das nicht so schnell ändern. Plötzlich durchbricht ein furchterregendes Kreischen die unterirdische Stille. Aus der Dunkelheit hinter den Waggonfenstern tauchen zwei entstellte Körper auf. Blitzschnell streckt der erste seine missgestalteten, langen Arme nach uns aus. Der andere springt ebenso flink auf unser Fahrzeug und schnappt mit seinen gelben, hässlichen Zähnen direkt vor unserem Gesicht zu. Panisch stecken wir ihm unsere doppelläufige Schrotflinte vor die schleimige Nase und drücken ab. Der Angreifer fällt schreiend auf die Gleise. Gerade noch weichen wir den Armen der zweiten Bestie aus, ehe unser Wagen in die Dunkelheit des Tunnels weiterrollt. Würde unser virtueller Held Artjom echte Gefühle zeigen, dann hätte er an dieser Stelle wohl kurz durchgeatmet. Wir hinter dem Monitor tun es nämlich. Wenn auch etwas zu früh: Als wir mit den Augen des Protagonisten wieder in die Fahrtrichtung blicken, erschrecken wir ob eines halben Dutzend weiterer schleimiger Fleischklopse, die scheinbar nur darauf warten, dass unser Wagen sich ihnen nähert. Wir laden die Waffe durch. Der Weg zur nächsten U-Bahn- Station wird steinig …

    Warum ihm zwischen den Stationen seltsame Wesen ans Leder wollen, weiß Artjom nicht. In der dunklen, postapokalyptischen U-Bahn-Welt von Moskau sind diese mutierten Kreaturen auch nicht sein größtes Problem. Die Welt des Ego-Shooters aus der ukrainischen Spieleschmiede 4A Games ging in einer nuklearen Katastrophe unter. Die letzten Überlebenden verschanzten sich in der wie ein Atombunker funktionierenden U-Bahn. Hier wuchs auch Artjom auf. Mit 20 Jahren verließ er zum ersten Mal seine Heimatstation, um Menschen am anderen Ende des verzweigten Moskauer Metro-Netzes vor einer Gefahr zu warnen: den Schwarzen. Was zunächst rassistisch klingen mag, heißt tatsächlich so – im Spiel, wie im gleichnamigen Roman von Dmitry Glukhovski, auf dem das Abenteuer basiert. Die Schwarzen (im Englischen „The Dark Ones“) sind fremde Wesen, die nach der Katastrophe auftauchten, anders als die herkömmlichen Mutanten aber über telepathische Kräfte verfügen und dadurch extrem gefährlich sind. Ebenso gefährlich sind aber auch Artjoms Mitmenschen. In der Version, die wir für unsere letzte Metro 2033-Vorschau gespielt haben, nahmen uns noch „gewöhnliche“ Banditen aufs Korn. Für den vorliegenden Ausblick durften wir eine weiter vorangeschrittene Fassung daddeln. Neu war die Station der „Roten“. Das sind die Anhänger des Kommunismus, die am liebsten in jeder Station Planwirtschaft und Co. einführen würden. Wir entkamen nur knapp einer Haft: Im Verhörzimmer, in dem wir kurz nach unserer Ankunft bei den Kommunisten landeten, befand sich ein regimeuntreuer Genosse. Doch statt die Fragen zweier Sicherheitsmänner zu beantworten, schlug er den beiden unerwartet ins Gesicht, riss sich los und fl oh durch die engen Gänge der U-Bahn. Wir ergriff en ebenso die Flucht und rannten – von feindlichen Kugeln umgeben – dem Kerl nach, bis wir die Verfolger abgeschüttelt hatten. Solche Szenen bringen dem Spieler die Handlung näher und machen die ohnehin dichte Atmosphäre von Metro 2033 noch intensiver.

    Auf der Erdoberfläche herrschen Zerstörung, Strahlung und Gift. Deshalb tragen wir eine Gasmaske. Unser Schweiß macht die Sicht an den Bildschirmrändern unscharf (hier nicht zu sehen). Auf der Erdoberfläche herrschen Zerstörung, Strahlung und Gift. Deshalb tragen wir eine Gasmaske. Unser Schweiß macht die Sicht an den Bildschirmrändern unscharf (hier nicht zu sehen). Quelle: THQ Wie ein interaktiver Actionfilm – so fühlten sich die ersten vier Kapitel unserer Vorschauversion an. Die U-Bahn- Stationen wecken mit ihren Behausungen, Einwohnern und Geschichten unsere Neugier. Die Wege dazwischen versetzen uns mit ihren Monstern, Banditen und Anomalien in Furcht und lassen unseren Adrenalinpegel steigen. Die Entwickler scheinen prächtig dafür zu sorgen, dass die gleisbespannte Unterwelt auf Dauer nicht langweilig wird. So waren wir etwa Zeugen eines blutigen Konfliktes zwischen den Kommunisten und Neonazis. In den Tunnels zwischen den jeweiligen Stationen entbrannte ein erbittertes Gefecht zwischen diesen beiden Gruppierungen. Da wir mit den „Roten“ nur illegale zu der Frontlinie kamen, sahen uns die Kommunisten als Feind an und entluden bei jeder Gelegenheit ihre Waffen in unsere Richtung (mehr zur Vorgeschichte erzählt der Metro 2033-Story-Trailer). Wir mussten jedoch über die ganze Front laufen, um auf die andere Seite (zu den Faschisten) zu gelangen, denn unseren Weg hätten wir erst von dort aus fortsetzen können. Dass die Nazis niemanden willkommen heißen, der sich ihnen von der roten Seite der U-Bahn nähert, spürten wir an Dutzenden von Kugeln. Unsere Versuche gipfelten in interessanten Gefechten: Beide Parteien bekriegten sowohl sich gegenseitig als auch Artjom, der von einem zu dem anderen Übel gelangen musste.

    In unserer vergangenen Metro 2033-Vorschau berichteten wir über die spielinterne Währung, die Munition. In der aktuellen Spielfassung gab es dazu konkretere Informationen. Lediglich die Munition für die Pistole und für Maschinengewehre dient als Zahlungsmittel für Waffen, Medipacks oder Gasmaskenfilter. Und auch nur die aus der Zeit vor der Katastrophe. Nach der Katastrophe bastelten die Menschen notgedrungen an neuer Munition. Die verursacht weniger Schaden, da sie nicht professionell hergestellt wurde. Der Spieler hat also die Wahl: entweder viel von der schwachen, dafür aber billigen Munition benutzen oder die seltenen, teuren Magazine verballern, die aber leistungsstärker sind. Größere Kaliber wie Schrotflinten waren in unserer Version hingegen mit einer einzigen Munitionsart beladen, nämlich mit der neuen (also mit der, die nicht als Währung dient). Wer aufmerksam durch die Metro-Tunnels spaziert, entdeckt hier und da nützliche Gegenstände und Munition. Auch erledigte Gegner lassen Wertvolles fallen. Mit allen Verstecken und Geheimgängen dürften erkundungsfreudige Spieler daher auf mehr als zwölf Stunden Spielzeit kommen, die der Herausgeber THQ uns auf Nachfrage nannte. Ob das stimmt, prüfen wir voraussichtlich im Test in der nächsten Ausgabe.

    Hinweis: Die im Artikel verwendeten Bilder stammen von THQ. Selbst gemachte Screenshots aus unserer Vorschau-Version dürfen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht online anbieten. Das holen wir in naher Zukunft nach.

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    Bildergalerie zu Metro 2033

  • Metro 2033
    Metro 2033
    Publisher
    THQ
    Developer
    4A-Games
    Release
    16.03.2010
    Es gibt 12 Kommentare zum Artikel
    Von VileThings
    Das sind nunmal die drei "Fraktionen" auf die in diesem Artikel näher eingegangen wird. Hauptsache Überschrift lesen…
    Von FragZShoX
    Scheiss auf kommunismus... Das passt gut da rein Faschos, Mutanten und Kommonisten, perfekt!
    Von kaboom1
    "Kommunisten, Faschisten und Mutanten" wiederlicher Kapitalistenverein, ne Frechheit Kommunisten zusammen mit…

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    • Es gibt 12 Kommentare zum Artikel

      • Von VileThings Erfahrener Benutzer
        Zitat von kaboom1
        "Kommunisten, Faschisten und Mutanten" wiederlicher Kapitalistenverein, ne Frechheit Kommunisten zusammen mit Faschisten und Mutanten zu nennen.

        Das sind nunmal die drei "Fraktionen" auf die in diesem Artikel näher eingegangen wird. Hauptsache Überschrift lesen und losflamen 
      • Von FragZShoX Erfahrener Benutzer
        Scheiss auf kommunismus... Das passt gut da rein Faschos, Mutanten und Kommonisten, perfekt!
      • Von kaboom1 Neuer Benutzer
        "Kommunisten, Faschisten und Mutanten" wiederlicher Kapitalistenverein, ne Frechheit Kommunisten zusammen mit Faschisten und Mutanten zu nennen.
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705346
Metro 2033
Metro 2033 Preview
In unserer Metro 2033-Vorschau begeben wir uns in den Untergrund: Selten war der öffentliche Nahverkehr so aufregend wie im Russland der Zukunft!
http://www.pcgames.de/Metro-2033-Spiel-14885/News/Metro-2033-Preview-705346/
23.02.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2009/10/metro_2.jpg
metro 2033,vorschau
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