Medieval 2: Total War
Von langer Hand geplant
Sie verbringen mehr als 50 Prozent der Spielzeit im Runden-Strategie-Modus und planen Ihre Züge auf einer animierten Karte der Spielwelt.
Die meisten spielerischen Neuerungen gegenüber den Vorgängern haben die Entwickler am Strategie-Modus vorgenommen. Die wahrscheinlich wichtigste Änderung neben dem mittelalterlichen Szenario sind die beiden unterschiedlichen Siedlungstypen: In Rome: Total War waren Städte sowohl für wirtschaftliche als auch militärische Belange zuständig. In Medieval 2 übernehmen Burgen nun größtenteils die Ausbildung und Aufwertung der Truppen.
Die neuen Festungen besitzen auch eine wichtige strategische Bedeutung: Weil sie schwer zu erobern sind, muss man sich genau überlegen, in welchem Land man eine Burg oder eine Stadt platziert. Zwar lassen sich Burgen jederzeit in Städte verwandeln, diese allerdings nur bis zur Ausbaustufe "Stadt" zurück in eine Burg. Ob Sie aus dem kleinen Fischerdorf an der französischen Mittelmeerküste eine blühende Handelsmetropole oder einen militärischen Stützpunkt mit Hafen für zukünftige Eroberungsfeldzüge machen, ist daher nur eine der zahlreichen strategischen Entscheidungen, die sich erheblich auf den Verlauf der Kampagne auswirken.
Simpel, aber gut
Burgen wie Städte lassen sich stets auf die gleiche Weise ausbauen: Man wählt aus einer Liste Gebäude wie Kirchen, Bordelle oder Kasernen aus, und je nach Typ ziert das Bauwerk ein paar Runden später die Siedlung. Das war's. Forschung im Stil von Civilization gibt es nicht, alle Parteien im Spiel können bis auf ein paar wenige Ausnahmen dieselben oder zumindest vergleichbare Gebäude errichten. Die technologische Stufe - Städte besitzen sechs, Burgen bringen es auf fünf - bestimmt, welche Art von Gebäuden Sie errichten dürfen.
Diese ist wiederum nur davon abhängig, wie viele Menschen in einer Siedlung leben. Sie merken schon, der Aufbauteil von Medieval 2 ist wirklich simpel. Trotzdem hält er einen auf Trab; selbst wenn man im Laufe einer Kampagne sämtliche Gebäude aus der Bauliste errichtet, freut man sich doch jedes Mal aufs neue über stärkere Festungsmauern, größere Häfen oder bessere Ausbildungsstätten für die eigenen Soldaten.
Dennoch gibt es Gebäude, die in Städten unbedingt als Erste auf die Bauliste wandern sollten, um Unruhen und Aufstände zu vermeiden. Beispielsweise Kirchen oder Moscheen, wichtige Instrumente im Kampf gegen Ketzerei oder falschen Glauben. Denn die Zufriedenheit der Menschen hängt stark davon ab, welcher Religion sie anhängen und ob gerade ein schäbiger Ketzer oder eine knorrige alte Hexe durch die Lande streift und die Menschen aufwiegelt.
Hier kommen die eigenen Agenten ins Spiel: Eine Vielzahl unterschiedlicher Spielfiguren sorgt dafür, dass die diplomatische Seite von Medieval 2 nicht zu kurz kommt. Attentäter können beispielsweise andere unliebsame feindliche Agenten wie Diplomaten, Generäle oder Spione ausschalten, für religiöse Übeltäter wie den eingangs erwähnten Ketzer ist auch ein Priester geeignet. Über Prinzessinnen und Diplomaten verhandelt man mit anderen Völkern, Spione besorgen wichtige Informationen und besitzen die Chance, die Tore feindlicher Siedlungen im Falle einer Belagerung zu öffnen, wenn man sie vorher dort einschmuggelt.


Schade!
Ärgerlich!
Super!
Eine "super" grund-idee, eigentlich genau das was ich gerne ganze wochenenden lang spielen würde!
Aber "ärgerlicherweise" wird durch die miserable ki das ganze spiel zerstört! Die unachvollziehbare…
Schade!
Ärgerlich!
Super!
Eine "super" grund-idee, eigentlich genau das was ich gerne ganze wochenenden lang spielen würde!
Aber "ärgerlicherweise" wird durch die miserable ki das ganze spiel zerstört! Die unachvollziehbare wegfindung auf der übersichts karte ist…