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Medieval 2: Total War (PC)

Release:
13.12.2010
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Medieval 2: Total War

23.10.2006 00:10 Uhr
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Dieses Spiel ist wie ein Monumentalfilm aus den 60ern. Es geht um große Reiche, große Herrscher, große Armeen. Und um verdammt große Schlachten!

Zur Ablenkung schicken wir einen Trupp Speerträger mit Leitern an die linke Flanke. Der Trick klappt, die Verteidiger teilen sich auf. Zur Ablenkung schicken wir einen Trupp Speerträger mit Leitern an die linke Flanke. Der Trick klappt, die Verteidiger teilen sich auf. Kommen wir gleich auf den Punkt: Medieval 2: Total War hat nichts, aber auch gar nichts mit Popcorn-Strategie à la Command & Conquer oder Age of Empires gemein. Man gewinnt hier nicht, weil man in 60 Sekunden 300 Kommandos per Tastaturkürzel rausfeuert oder mit einem überzüchteten Testosteron-Helden alles niedermäht. Man gewinnt, weil man im Vorfeld die richtige Strategie gewählt hat: Gelände, Wind und Wetter zu seinem Vorteil nutzt, die Stärken des Gegners und die eigenen Schwächen kennt. Und weil man warten kann. Warten auf den richtigen Moment, in dem die eigene Kavallerie wie die Faust eines Boxers in die Flanke des Feindes rauscht und Schilder, Rüstungen, Schwerter, Knochen und die Siegesträume des Gegners zerbrechen lässt wie morsches Holz.

Hollywood interaktiv

Das neue optionale Interface ist in drei separate Bereiche aufgeteilt: Unten stehen die Einheitensymbole, rechts oben die Minikarte, ganz oben die Kommandoleiste. Alle drei Elemente lassen sich beliebig ein- und ausblenden. Das neue optionale Interface ist in drei separate Bereiche aufgeteilt: Unten stehen die Einheitensymbole, rechts oben die Minikarte, ganz oben die Kommandoleiste. Alle drei Elemente lassen sich beliebig ein- und ausblenden. Medieval 2: Total War ist genau wie seine Vorgänger Medieval und Rome ein Mix aus Runden-Strategie und Echtzeit-Schlachten, wobei der Strategieteil bei fortschreitender Spieldauer klar überwiegt. Anders als in Schlacht um Mittelerde 2 können Sie in den Echtzeit-Kämpfen keinerlei Gebäude bauen und weitere Einheiten produzieren, sondern müssen mit den Truppen klarkommen, die Sie mit in die Schlacht genommen haben.

Das Ganze spielt sich ein bisschen so, als würde man zusammen mit Freunden eine Runde Risiko daddeln, während nebenbei im Fernseher Braveheart oder Troja läuft: Jeder grübelt konzentriert über seinen nächsten Zug, aber sobald die grandiosen Schlachtszenen laufen, schauen alle für ein paar Minuten fasziniert in die Flimmerkiste.

Geschichte, ja bitte!

Ein wichtiges neues Feature in Medieval 2 ist die Möglichkeit, in einem Gebiet entweder eine Burg oder eine Stadt zu errichten. Ein wichtiges neues Feature in Medieval 2 ist die Möglichkeit, in einem Gebiet entweder eine Burg oder eine Stadt zu errichten. Die Solokampagne von Medieval 2 startet im Jahr 1080 und endet 1530, umfasst also die Epoche des Hochmittelalters. Zur Wahl stehen zunächst fünf Völker: Engländer, Franzosen, Spanier, Portugiesen und das Heilige Römische Reich, sprich die Deutschen. Je nach Volk und Länge der Kampagne sind die Ziele unterschiedlich: Für die "große" Kampagne sind 45 Länder sowie besondere Städte wie Jerusalem oder Rom einzunehmen. Damit allein ist man mindestens 50 Stunden beschäftigt. Für die "kleine" Tour reichen 15 Länder - das schaffen Profis in knapp 20 Stunden. Hat man erst mal eine Kampagne erfolgreich abgeschlossen, darf man auch auf Seiten der Schotten, Türken oder Byzantiner spielen - macht insgesamt 17 Völker.

Der Schwierigkeitsgrad lässt sich separat für Runden-Strategie- und Echtzeit-Modus einstellen; Total War-Veteranen sollten gleich den allerhöchsten Schwierigkeitsgrad wählen, sonst droht akute Unterforderung. Neben den Kampagnen bietet Medieval 2 noch die Möglichkeit, historische Schlachten wie jene um Hastings im Jahr 1066 nachzuspielen oder sich eigene Gefechte anhand von Parametern wie Volk, Gelände, Jahreszeit, Wetter und technologische Ausbaustufe zusammenzustellen. Ungeduldige drücken auf die Option "Schnelle Schlacht" und überlassen alles dem Zufall. Alle drei Möglichkeiten beschränken sich freilich nur auf den Echtzeit-Kampf, eine Planungsphase wie im Runden-Strategie-Modus der Kampagne entfällt.

Benutzer
Moderation
23.10.2006 00:10 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.07.2011 14:06 Uhr
Zitat: (Original von mab72;9313569)
Drei wörter fallen mir zu diesem spiel ein!
Schade!
Ärgerlich!
Super!
Eine "super" grund-idee, eigentlich genau das was ich gerne ganze wochenenden lang spielen würde!
Aber "ärgerlicherweise" wird durch die miserable ki das ganze spiel zerstört! Die unachvollziehbare wegfindung auf der übersichts karte ist schon schlimm genug, aber wenn man schlachten verliert weil die truppen sich schlicht weigern die befehle auszuführen und lieber hin und her laufen, oder im kreis, oder auf halben weg stoppen, oder sich gar nicht bewegen...dann ist dieses spiel einfach nicht spielbar!!!
Und das ist, wenn man sich das theoretisch mögliche ansieht, "schade" sehr, sehr, sehr, sehr, sehr "SCHADE"!!!


Also ich spiele das Spiel seit ner Woche (du hast es nicht zufällig aus der Computer-Bild-Spiele, oder? *g*) und habe bisher keinen deiner Punkte miterlebt. Bei mir stoppen die Einheiten nach ner Zeit bei längeren Wegen auch, aber nur, wenn eine gegnerische Einheit sie blockiert (Blockaden sind mehr oder weniger ein wichtiger Teil des Spiels). Bei den Schlachten muss ich sagen: Ich lasse die immer automatisch entscheiden, weil ich mich das Mittelalter nur als Strategie-Szenario fasziniert. Für richtige Kämpfe ziehe ich dann etwas modernes vor, Codename: Panzers z.B. Aber gestern habe ich eine Schlacht aus Spaß mal geschlagen, weil ich vom HRR angegriffen wurde, kurz nachdem ich denen Frankfurt abgekauft hatte. Zack standen die Jungs vor meiner Tür und wollten die Stadt zurückerobern, obwohl ich ihnen zehn runden 2000 Gulden Tribut zahlen wollte ... na ja, dachte ich mir, kein Thema. Hab ich dann ordentlich Einheiten noch gebaut, sollten noch 7 Runden bis zur Kapitulation sein. Eine Runde später (!) greifen die mich an, Armeeverhältnis 1:1, nach 5 maligem Neuladen immer eine klare Niederlage (die KI hatte da vorher 3 Katapulte und 1 Balliste gebaut ... also als noch das HRR da regiert hat). Dann habe ich aus Spaß mal die Schlacht so geschlagen und hab auch herausgefunden, was das Problem war ... die KI hatte dort vorher keine Bogenschützen rekrutiert. Die Positionierung der Einheiten jedoch ist etwas merkwürdig. Ich wollte die Katapulte umstellen und erst nach 5 Sekunden werden sie wirklich umgestellt.

An für sich finde ich das Spiel hammergeil, erinnert mich daran, demnächst nochmal Europa Universalis zu installieren. Das einzige Problem, was ich habe, ist die dämliche Kamerasteuerung wenn man dann doch mal eine Schlacht schlagen möchte. Da steuer ich inzwischen mit den Pfeiltasten besser als mit der Maus ...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
28.06.2011 02:37 Uhr
Drei wörter fallen mir zu diesem spiel ein!
Schade!
Ärgerlich!
Super!
Eine "super" grund-idee, eigentlich genau das was ich gerne ganze wochenenden lang spielen würde!
Aber "ärgerlicherweise" wird durch die miserable ki das ganze spiel zerstört! Die unachvollziehbare wegfindung auf der übersichts karte ist schon schlimm genug, aber wenn man schlachten verliert weil die truppen sich schlicht weigern die befehle auszuführen und lieber hin und her laufen, oder im kreis, oder auf halben weg stoppen, oder sich gar nicht bewegen...dann ist dieses spiel einfach nicht spielbar!!!
Und das ist, wenn man sich das theoretisch mögliche ansieht, "schade" sehr, sehr, sehr, sehr, sehr "SCHADE"!!!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
18.10.2009 16:05 Uhr
Alter halt die fresse
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
12.11.2008 18:34 Uhr
ganz ehrlich??
mich überzeugt Medieval nicht so wirklich, obwohl ich auch wieder sagen muss das es schon ein gutes Spiel ist nur es fesselt mich einfach nicht an den PC ich freue mich nicht wenn ich aus der Schule komme und im Bus sitze gleich zuhause eine runde medieval 2 zu spielen und genau so etwas muss ein klasse spiel schon bringen sonst gehört es nicht zu meiner favouriten liste

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