Medieval 2: Total War
Wir garantieren: Der nächste Teil der Total-War-Serie bricht Herzen. Und Schilde. Und Lanzen. Und Mauern.
Wer nah in die Schlacht reinzoomt, erfreut sich an detaillierten Kämpfern und geschmeidigen Animationen.
Es gibt Neuauflagen, die wünscht man sich von ganzem Herzen. Dass Deutschland Fußballweltmeister wird zum Beispiel. Oder ein zweites Wirtschaftswunder. Fragt man Total-War-Fans nach ihrem Favoriten für ein Remake, ist das Ergebnis klar: Medieval, der zweite Teil der epischen Strategie-Serie von Entwickler Creative Assembly. Und siehe da, der Wunsch der Fans wurde erhört: Teil 4 der Total-War-Reihe spielt wieder im Mittelalter - schöner, größer, gewaltiger denn je.
Technisch wechselt Medieval 2 ins Shader-Lager und protzt mit hochauflösenden Texturen, veredelt mit modernen Licht- und Schatteneffekten. Gut, das war zu erwarten. Wirklich herausragend sind nun aber die Kämpfer: Glichen die Legionäre in Rome noch identischen Klonkriegern, unterscheiden sich die Soldaten und Ritter in Medieval dank unterschiedlicher Kopf-, Arm- und Beinpartien erheblich voneinander. Innerhalb einer Einheit tragen die Kämpfer auch verschiedene Rüstungen, Schilde und Waffen, wodurch Glaubwürdigkeit und Atmosphäre stark profitieren.
Spielerisch orientiert sich Medieval 2 klar an Rome und behält den Mix aus Strategie-Planung und Taktikschlachten bei. Dafür solls aber wieder mehr Diplomatie geben; ein klarer Fall für Priester, Prinzessinnen, Attentäter und natürlich Diplomaten.

