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  • Nvidia Shield Android TV: Der Gaming-Mediaplayer im Test

    Nvidia Shield Android TV

    Nvidias neue Settop-Box möchte den etablierten Konsolen Konkurrenz machen und setzt neben Streaming-Funktionen besonders auf Gaming-Features. So lassen sich beispielsweise eine ganze Reihe Triple-A-Titel direkt auf die Konsole laden oder vom Rechner auf den Wohnzimmer-TV streamen. Wir haben Shield Android TV zum Praxistest geladen und klären, was der Wohnzimmer-Entertainer auf dem Kasten hat.

    Sofort am ersten Verkaufstag eines neuen Spiels in den Laden rennen und mit einem freudigen Grinsen im Gesicht das Spiel zur Kasse tragen? Anschließend nach dem viel zu langen Heimweg endlich die Packung aufreißen und die Scheibe in die Konsole legen? Für viele Spieler ist dieses Ritual Vergangenheit. In Zeiten von Netflix und Steam greifen immer mehr Käufer zu digitalen Kopien, statt sich Dutzende Hüllen ins Regal zu stellen, die ohnehin nur Platz wegnehmen und verstauben. Nachdem der Mediaplayermarkt mit Amazon Fire TV, Nexus Player oder Google Chromecast bereits gut gefüttert ist, kommt nun eine Streamingkiste von Nvidia, die speziell auf Gamingfans abzielt. Nvidia Shield Android TV Nvidia Shield Android TV

    Volle Kontrolle


    Die kleine Settop-Box hört auf den Namen Nvidia Shield Android TV und soll Netflix, Cloud-Gaming und Mobile-Spiele ganz unkompliziert auf den Wohnzimmer-TV bringen. Zunächst zum Äußeren: Das Kästchen kommt in einem kantigen, schwarzen Design mit einer leuchtend grünen Lichtleiste an der Front. Den Geschmack von Gamingfans dürfte dieser Look auf jeden Fall treffen. Dazu fällt das Shield Android TV um einiges kompakter aus als die etablierten Konsolen und nimmt kaum Platz unter oder neben dem Fernseher weg. Anschlussseitig finden sich eine HDMI-Buchse, zweimal USB 3.0, LAN sowie ein Micro-SD-Slot, über den sich der interne Speicher von 16 Gigabyte um maximal 128 Gigabyte erweitern lässt. Als Software-Unterbau dient der Strea­ming-Box Googles smarte Fernseher-Oberfläche Android TV, die via Shield Controller, optionaler Shield Remote oder mit einer beliebigen IR-Fernbedienung gesteuert wird. Das mitgelieferte Gamepad liegt angenehm in der Hand, auch wenn es etwas klobiger ausfällt als die Xbox- und Playstation-Pendants. Essenziell zum Zocken und Bedienen der Android-TV-Oberfläche sind darauf zunächst die klassischen Bedienelemente: zwei Joysticks, Digital-Kreuz und vier Schultertasten sowie vier Action-Knöpfe. An den knackigen Druckpunkten der Tasten lässt sich nichts aussetzen, die Analogsticks sowie die Schulter-Trigger dürften sich für unseren Geschmack aber noch etwas feinfühliger und sensibler bewegen lassen. Neben der Grundausstattung spendiert Nvidia seinem Gamepad einen Headseteingang und eine Lautstärkewippe, zudem finden sich vier zentrale Sensortasten, mit denen man die Konsole schlafen schicken und Apps beenden kann. Der Controller der Gaming-Plattform Der Controller der Gaming-Plattform

    Makellos bedienbar dank Android TV


    Wie bereits erwähnt, arbeitet das Nvidia Shield TV mit Android TV, das man bereits vom Nexus Player und einigen aktuellen Fernsehern kennt. Installierte Apps und Spiele werden als übersichtlich angeordnete Kacheln angezeigt, wodurch die Darstellung perfekt für den großen Bildschirm optimiert ist. Zudem zeigt das System in einer Empfehlungsleiste basierend auf den Inte­ressen des Nutzers passende Filme, Spiele oder Videos. Das gezielte Suchen von Inhalten erfolgt per Sprachsteuerung über das Mikrofon im Controller. Die Erkennung funktioniert dabei ausgezeichnet, sowohl deutsche als auch englische Begriffe versteht das System fehlerfrei. In Sachen Performance können wir Shield Android TV ebenfalls nur loben. Die Bedienung der Menüs gestaltet sich überaus zackig und flüssig, da Nvidia seiner Settop-Box den schnellen Tegra-X1-Prozessor gepaart mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher verpasst. Auch aus dem Play Store bezogene Android-Games wie Asphalt 8 oder Dead Trigger 2 bringen das Shield Android TV nicht zum Stottern. Da­rüber hinaus unterstützt das smarte Kästchen alle aktuellen Audio- und Videoformate, inklusive 4K- Support für Netflix. In der Praxis funktioniert das Streamen ultrahochauflösender Filme und Serien des amerikanischen Anbieters ausgezeichnet und in ruckelfreien 60 Frames in der Sekunde, eine entsprechend flotte Internetleitung natürlich vorausgesetzt. Diese ist aber ohnehin vonnöten, um die Hauptfeatures von Nvidia Shield Android TV nutzen zu können: Cloud-Gaming via Geforce Now und die GameStream-Funktion vom heimischen Rechner aus. Kacheloberfläche der Fernseher-optimierten Oberfläche Android TV Kacheloberfläche der Fernseher-optimierten Oberfläche Android TV

    Die Gaming-Features


    Das Nvidia Gamestream-Feature gibt es schon länger, bereits beim jüngsten Tablet sowie dem der tragbaren Shield-Konsole ermöglichte der Dienst, Spiele vom heimischen PC (aktuelle Geforce-Grafikkarte vorausgesetzt) auf die Mobilgeräte zu streamen. Auch auf dem Android TV kommt Gamestream natürlich zum Einsatz und ermöglicht Ihnen, Ihre Spiele vom Rechner auf dem Wohnzimmer-Fernseher zu zocken. Voraussetzung dafür ist ein flottes Heimnetzwerk, im Optimalfall mit Kabelverbindung. Dann klappt das Abspielen von unterstützten Spielen tadellos und nahezu verzögerungsfrei. Je schwächer die Verbindung allerdings ist, desto stärker sinkt auch die Framerate des Streams. Das gilt auch für den neuen Abo-Dienst Geforce Now, mit dem Sie aktuelle Spiele über das Internet auf Ihr Shield streamen können. Für einen monatlichen Preis von € 9,99 (die ersten drei Monate sind kostenlos) erhalten Sie Zugriff auf eine ganze Reihe von Titeln, darunter auch einige Highlights wie die Batman-Spiele (außer Arkham Knight) oder auch Klassiker wie Psychonauts. Brandneue Titel wie etwa Witcher 3: Wild Hunt oder Trine 3 sind ebenfalls verfügbar, für die wird aber eine zusätzliche einmalige Gebühr fällig.

    Fazit


    Derzeit ist Nvidia Shield Android TV die leistungsstärkste Streaming-Kiste auf dem Markt und bietet sich - wie zu erwarten - speziell für Gaming-Freunde an. Besonders Geforce Now und Gamestream machen den Unterschied zur Konkurrenz, die sich bislang auf Mobile-Minispiele und Video-Streaming beschränkt. Einige Punkte sollten vor dem Kauf allerdings klar sein. Zunächst muss man natürlich im Besitz eines leistungsstarken Rechners mit Nvidia-Grafikkarte und einer sehr schnellen Internetverbindung sein. Ohne diese beiden Komponenten funktionieren die Gaming-Funktionen nämlich nur bedingt. Zudem ist Shield Android TV auf Dauer recht kostspielig, zumindest wenn man die neuesten Spiele via Geforce Now spielen will. Abgesehen davon überzeugt Nvidias neue Plattform aber durchweg.

    Pro/Contra und Wertung

    + Top-Performance
    + Komfortable Android-TV-Oberfläche
    + Gaming-Features überzeugen
    - Mit Abodienst auf Dauer kein Schnäppchen

    Nvidia Shield Android TV Note Nvidia Shield Android TV Note

    Technische Daten

    Nvidia Shield Android TV Datentabelle Nvidia Shield Android TV Datentabelle

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Nvidia Shield Android TV: Der Gaming-Mediaplayer im Test
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http://www.pcgames.de/Mediaplayer-Hardware-261563/Tests/Test-Nvidia-Shield-Android-TV-1181364/
21.12.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/12/16527172809_5378a85d77_o-pc-games_b2teaser_169.jpg
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