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  • Medal of Honor: Warfighter im Multiplayer-Hands-on-Test - durchdachte Klassen, noch wenig Teamplay-Aspekte

    Auf der E3 2012 haben wir den Multiplayermodus von Medal of Honor: Warfighter gespielt und berichten im Hands-on-Test. Das Gameplay überzeugt bei den Klassen, die jedoch noch ein wenig Balancing vertragen könnten. Zudem war der Teamplay-Aspekt beim 8vs8 im Domination-Modus noch recht eingeschränkt und kein Vergleich zu Battlefield 3.

    Medal of Honor: Warfighter ist Bestandteil des E3 2012-Line-Ups von Electronic Arts. Nachdem der Publisher auf der Pressekonferenz eine Singleplayer-Mission zeigte, gab es hinter verschlossenen Türen die Möglichkeit, den Spielmodus Domination im 8vs8 mit anderen Journalisten zu spielen. In unserem Hands-on-Testbericht erfahrt ihr, welchen Eindruck wir vom Mehrspielermodus des kommenden Ego-Shooters von Danger Close Games haben. Nach einer kurzen Video-Einführung begann ein 20-minütiges Domination-Match (drei Flaggenpunkte erobern und halten, um Punkte für das Team gutgeschrieben zu bekommen) auf der Karte "Pirate Town". Dabei handelte es sich um ein hübsches Küstenstädtchen in Somalia mit einem großen Leuchtturm an der einen Ecke (guter Sniper-Platz), vielen verwinkelten Straßenzügen und mehreren großen Plätzen, auf denen sich die Flaggenpunkte befanden.

    Eine große Neuerung von Warfighter: Spieler agieren in den meisten Modi immer zu zweit in einem sogenannten Fireteam, angelehnt an die Missionspraxis echter Spezialeinheiten. Der Fireteam-Buddy wird dem Spieler anhand einer farbigen Silhouette ähnlich wie in Left 4 Dead durch Wände hindurch über die gesamte Karte hinweg angezeigt. Es lohnt sich, in seiner Nähe zu bleiben, da man von ihm Munition anfordern kann (einzige Möglichkeit an neue Kugeln zu kommen, da man weder Waffen aufheben kann noch Munitionskisten herumstehen), außerdem regeneriert man in seiner Nähe schneller Gesundheit. Stirbt einer aus dem Fireteam, kann der Getötete bei seinem Buddy spawnen, wenn der die nächsten paar Sekunden am Leben bleibt.

    Ansonsten muss er den normalen, weiter entfernten Spawn-Punkt benutzen. Alternativ kann der Fireteam-Buddy den Mörder seines Kameraden umbringen, dann respawnt der Kollege sofort bei seinem Partner. Dazu wird der Gegner dem Buddy genau wie dem Opfer rot umrandet angezeigt (siehe Killcam-Abschnitt unten). Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, einen mobilen Spawn-Punkt zu nutzen: Den Blackhawk-Hubschrauber, den die Heavy-Gunner-Klasse mit Support-Punkten herbeirufen kann. Das Spiel entscheidet automatisch, wo der Blackhawk am besten kreist, anschließend kann sich das ganze Team von dort direkt in die Action abseilen.

    Medal of Honor: Warfighter – Killcam und Support-Streaks

    Es gibt keine Killcam im klassischen Sinn: Beim Tod friert das Geschehen ein und die Kamera dreht sich, bis man die Position des Killers sieht, der noch dazu mit einer roten Umrandung markiert wird. Was allerdings nicht gezeigt wird: Wo der Mörder hin gelaufen ist. Gutes System, das sich auch ganz abschalten lässt für Hardcore-Server, ebenso wie sich Friendly Fire einschalten lässt. In der Demo war Letzteres deaktiviert, lediglich mit den Support-Streaks wie einem Luftschlag ließen sich auch Kameraden verletzen. Gute Nachricht für PC-Spieler: Die PC-Version bekommt Dedicated Server.

    Warfighter hat (zumindest in den auftragsbasierten Modi) keine Kill-, sondern Support-Streaks. Man bekommt also Punkte für das Einnehmen von Flaggen, das Abstimmen mit dem Fireteam-Buddy, Assists, etc. und erhält dafür Belohnungen, die abhängig von der gewählten Klasse sind. Dabei darf man immer zwischen zweien wählen. Gesehen und selbst ausprobiert haben wir: Luft-Mörserschlag, AC-10-Strafe Run (sehr mächtig), Drohnenbeschuss (UAV), Schnellfeuer-Granatwerfer, Little-Bird-Helikopter-Angriff, mobiler Spawnpunkt (Blackhawk).

    Medal of Honor: Warfighter - Klassen

    Spielbar waren sechs Klassen, die jeweils einer internationalen Spezialeinheit angehören. Die Klassen bleiben unabhängig von der Nationalität gleich, es ändern sich jedoch Details und die Waffen (viele Knarren haben die Entwickler in mehreren Versionen je nach landesspezifischen Besonderheiten nachgebaut). Insgesamt gibt es 72 Charaktere (Operators), die man durch das übliche Levelsystem neben Waffen, Fähigkeiten und Extras freischaltet. Jede Klasse verfügt über eine spezifische Fähigkeit, die mit der C-Taste aktiviert wurde. Im Hands-On waren vertreten (Spezialeinheit-Name in Klammern):

    • Assaulter (Grom): Sturmgewehr, kann Gegnerbewegungen durch Wände erkennen (zeitlich begrenzte Fähigkeit).
    • Sniper (SEAL): Scharfschützengewehr, benutzt eine UAV-Drohne (die man wie viele Support-Streak-Belohnungen selbst starten muss [ein superleichtes Flugzeug, das man in die Luft wirft], es ist also einen Hauch taktischer als bei CoD, wo ein Tastendruck reicht).
    • Spec Ops (OGA): Maschinenpistole, AC-10-Flugzeugangriff.
    • Heavy Gunner (JTF2): Maschinengewehr, Blackhawk-Spawnpunkt, Heavy-Hitter-Ammo als Skill (sehr durchschlagskräftig, kann auch massive Wände durchschlagen, wenige Kugeln).
    • Demolitions (SFOD): Schrotflinte, Granatwerfer als Belohnung, kann sein Visier runterklappen und hält dann extrem viel Schaden aus, bewegt sich aber nur noch sehr langsam (ähnlich wie Juggernaut aus Modern Warfare 3); nutzt statt Granaten Sprengladungen, die man separat zündet.
    • Pointman (SARS): Steyr Aug, kann einen Mortar-Strike rufen (man muss mit dem Fernglas das Ziel markieren, funktioniert nicht in gegnerischem Luftraum, also etwa um die feindliche Flagge herum).

    Medal of Honor: Warfighter – Gameplay, Zerstörung, Grafik und Sound

    Wie in Battlefield 3 gibt es eine Tag-Funktion (Q-taste), um einen Gegner für die Teamkameraden zu markieren. Jede Klasse hat fünf Basiswaffen, die sie im Spielverlauf freischaltet, dazu gibt es noch jede Menge Customization-Optionen, sowohl optischer Natur als auch um die Eigenschaften der Knarren zu verändern. Die Umgebungszerstörung hielt sich im Probematch in Grenzen, angeblich soll aber jede Menge in die Luft fliegen. Ähnlich wie in BF3 werden nur selten ganze Gebäude zerstört, aber es sollen Wände zusammenbrechen und kleinere Levelobjekte zu Bruch gehen. Beim Hands-on ließen sich dann auch wunderbar Kisten in Einzelteile zerschießen und Deckungsmöglichkeiten waren teilweise durchlässig für große Kaliber. Grafisch macht das Spiel eine hervorragende Figur. Taschenlampen und Laservisiere blenden ganz schön, mal sehen, ob es Nachtlevels oder Maps mit Tunneln gibt, wo das zum Einsatz kommt. "Pirate Bay" spielte mitten am Tag. Loben muss man auch den Sound, der war sehr gut.

    07:07
    Medal of Honor Warfighter - 7 Minuten Gameplay-Demo der E3
    Spielecover zu Medal of Honor: Warfighter
    Medal of Honor: Warfighter
    01:44
    Medal of Honor Warfighter - E3-Multiplayer-Trailer mit Spielszenen
    Spielecover zu Medal of Honor: Warfighter
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  • Medal of Honor: Warfighter
    Medal of Honor: Warfighter
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    25.10.2012
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von PeterBathge
    Artikel gelesen? Da steht doch, dass du siehst, wer dich erschossen hat - nur eben aus der Third-Person-Sicht. Anhand…
    Von der-jan
    was sind denn das für wirre gedanken  wenn person a person b unter kugelhagel oder ähnliches legt und person c…
    Von l0l
    Ein (first person) Shooter ohne Killcam ist für mich völlig unbrauchbar.Solange ich nicht das Gefühl habe, jemand hat…

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von PeterBathge Redakteur
        Zitat von l0l
        Ein (first person) Shooter ohne Killcam ist für mich völlig unbrauchbar.

        Solange ich nicht das Gefühl habe, jemand hat seinen Kill verdient (sowohl als derjenige, der den Abschuss macht, als auch für den getroffenen), ist der Kill absolut nichts wert und damit das Spiel…
      • Von der-jan
        Zitat von l0l
        Ein (first person) Shooter ohne Killcam ist für mich völlig unbrauchbar.

        Solange ich nicht das Gefühl habe, jemand hat seinen Kill verdient (sowohl als derjenige, der den Abschuss macht, als auch für den getroffenen), ist der Kill absolut nichts wert und damit das…
      • Von l0l Erfahrener Benutzer
        Ein (first person) Shooter ohne Killcam ist für mich völlig unbrauchbar.

        Solange ich nicht das Gefühl habe, jemand hat seinen Kill verdient (sowohl als derjenige, der den Abschuss macht, als auch für den getroffenen), ist der Kill absolut nichts wert und damit das Spiel (für mich) nicht spielenswert.…
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Medal of Honor: Warfighter im Multiplayer-Hands-on-Test - durchdachte Klassen, noch wenig Teamplay-Aspekte
Auf der E3 2012 haben wir den Multiplayermodus von Medal of Honor: Warfighter gespielt und berichten im Hands-on-Test. Das Gameplay überzeugt bei den Klassen, die jedoch noch ein wenig Balancing vertragen könnten. Zudem war der Teamplay-Aspekt beim 8vs8 im Domination-Modus noch recht eingeschränkt und kein Vergleich zu Battlefield 3.
http://www.pcgames.de/Medal-of-Honor-Warfighter-Spiel-14420/News/Medal-of-Honor-Warfighter-Multiplayer-889462/
07.06.2012
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